Neue Rote ListeFast jede zweite Tierart ist in der Steiermark gefährdet

Neue Rote Liste der gefährdeten Arten für die Steiermark zeigt: Der Verlust an Spezies spitzt sich im Land dramatisch zu. Hauptgrund: Die Vernichtung von Lebensraum.

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Neue Lebensraeume fuer das Blaukehlchen und andere hochgradig gefaehrdete Tiere in den Donauauen bei Enns
Einst in der Steiermark weit verbreitet, inzwischen stark gefährdet: die Zauneidechse © APA/Wolfgang Simlinger
 

Drei Jahre lang haben Dutzende Fachleute geforscht und erhoben, jetzt liegt das umfassende Ergebnis vor: Die Steiermark hat nach 30 Jahren eine neue Rote Liste der gefährdeten Tierarten bekommen. Fazit: Rund die Hälfte aller untersuchten Arten musste als gefährdet eingestuft werden, das Problem hat sich im Vergleich zur alten Roten Liste aus dem Jahr 1981 deutlich verschärft.

Kommentare (5)
Pablo63
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Für diese kuriose Aussage wird es kaum eine fachliche Grundlage geben.

Big Öko-Business.

Patriot
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Die Natur schlägt eh schon zurück!

Pandemie und Klimawandel sind erst der Beginn! Wenn der Mensch so weiter tut - und das ist zu befürchten - wird er noch seine "Wunder" erleben.

STEG
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Jedes Jahr eine Rote Liste

also nur dokumentieren reicht nicht. Seit Jahrzehnten wird es immer schlimmer. Ohne Vorgaben für Grundbesitzer wird es nicht gehen. Unsere Rücksichtslosigkeit + Sauberkeitswahn, die alle Tierlebensräume betreffen, verursachen dieses Artensterben. Und die Menschen haben auch kein schlechtes Gewissen, weil sie es nicht einmal bemerken.

zweigerl
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Fruchtlose Jeremiaden

Tatsächlich nervt allmählich dieser periodische Aufschrei der Rote Listen-Dokumentaristen. Wie wär's mit drastischen Gegenmaßnahmen, die wirklich was bewirken? Renaturalisierung der Agrar- und Betonwüsten, Verbot von unterbetonierten Zäunen, die Tieren keinen Durchschlupf ermöglichen, absolutes Bauverbot in naturnahen Räumen? Herr Redakteur Pilch, strengen Sie von Ihrer Zeitung ein Volksbegehren an, das sich gewaschen hat und auch den untätigen "Grünen" (KLimaticket, Klimaticket - tick, tick) das imagepolierende Green-Washing als Pseudostrategie entlarvt.

Ifrogmi
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ein punkt fehlt:

die im artikel genannte versiegelung des bodens ist lediglich 50% der verloren gehenden flächen.
die zweite hälfte wird zu wald.
man müsste die ehemaligen steilen "leit'n" wieder entwalden. aber das geht nicht, weil keiner lust auf arbeit hat (auch nicht die meisten jammernden naturschützer) und ein grösser teil zu schreien beginnt, dass man da wieder einen wald vernichtet (überzeugte naturschützer mit null ahnung von der gesamtheit, die den massenhaft vorhandenen wald über die seltenen tier- und pflanzenarten ausserhalb des waldes stellen)