"Giftspritzende Bauern"Nächste Runde in der Pestizid-Affäre: Grenze zulässiger Kritik "nicht überschritten"

Plakaffäre über „giftspritzende Bauern“ erreichte steirische Gerichte und dürfte vorerst noch kein Ende haben. Jetzt urteilte das Landesgericht für Zivilrechtssachen, Grenze zulässiger Kritik sei nicht überschritten.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Dieses Plakat war in Leibnitz plakatiert worden © Robert Lenhard
 

"Gott schütze uns vor giftspritzenden Bauern!“, war Teil der Botschaft, die IST-Aktivist Franz Sölkner 2019 in Leibnitz und Gleisdorf auf Plakaten affichierte. Die Folge war ein Rechtsstreit mit dem ÖVP-Bauernbund, der den gesamte Bauernstand pauschal „als Giftspritzer verunglimpft“ sah und eine Unterlassungsklage einbrachte. Das Bezirksgericht Graz-Ost gab dem Recht und verurteilte Sölkner erstinstanzlich.

Kommentare (1)
STEG
5
13
Lesenswert?

Wieviele Pestizide, Insektizide, Fungizide

werden jedes Jahr an landwirtschaftliche Betriebe verkauft? Müsste doch erfasst sein, oder? Dass es sich dabei um giftige Substanzen handelt, dürfte ausser Streit stehen. DASS ALLES GESPRITZT WIRD, WAS ZUR ZEIT GERADE NOCH NICHT VERBOTEN IST, IST FAKT. ES GIBT IMMER NACHLAUFFRISTEN BIS EIN ENDGÜLTIGES VERBOT ERTEILT WIRD.