WeltraumforschungGeld gesucht für rot-weiß-rote Satelliten

Seit mehr als acht Jahren werden österreichische Kleinsatelliten von Graz aus gesteuert. Jetzt klemmt es mit der Finanzierung.

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TUG-Sat-1, 2013 gestartet. Jetzt fehlt es am Geld für den Weiterbetrieb © TU Graz/Lunghammer
 

Es ist eine kleine, aber feine Art von Forschung, die sich Österreich leistet. Seit mehr als acht Jahren sind fünf Kleinsatelliten im Projekt “Brite-Constellation“ im nahen Weltraum unterwegs. Österreichische, kanadische und polnische Forscher arbeiten hier zusammen, die Bilanz hört sich eindrucksvoll an: „Rund 60 Wissenschaftler sind beteiligt, etwa 40 Publikationen sind in den letzten Jahren entstanden“, berichtet der Grazer Weltraum-Professor Otto Koudelka, der diese Kleinsatelliten mit initiiert hat und jetzt für den betrieblichen Ablauf zuständig ist. Besonders stolz ist man, dass man 2018 erstmals eine komplette Sternenexplosion (Nova) beobachten konnte.

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