Interview"Ich höre das immer: Was, du bist Fleischermeisterin?"

Melanie Rinner (24) schloss den Meisterkurs als Klassenbeste ab, irgendwann wird die Fleischhauerin den Familienbetrieb übernehmen. Über ihre Berufswahl, Männer, die sie unterschätzen, Vegetarier und ein aussterbendes Handwerk.

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Melanie Rinner arbeitet seit fünf Jahren im Familienunternehmen © Juergen Fuchs
 

Sie sind sportlich, jung und Fleischhauerin. Wenn ich das so sagen darf, Ihr Beruf überrascht, wenn man Sie sieht.
Melanie Rinner: (lacht) Das höre ich immer. Die meisten glauben, ein Fleischer muss alt, männlich und rundlich sein.

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Danke für Ihr Verständnis.

pppp54
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Herzliche Gratulation

und weiterhin viel Erfolg wünschen wir „alten Stammkunden“ der sympathischen frisch gebackenen Fleischermeisterin👍😁👏

melahide
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Super

„Leider“ ist es eine Schlagzeile wert, wenn eine Frau einen eher männlich definierten Beruf ausübt. Es sollte „normal“ sein. Ich hoffe immer noch, dass Fleischer und Bäcker: Nahversorger, eine Renaissance erleben. Der kleine Shop wo man punktgenau hingeht um schnell was zu kaufen, mit guter Qualität, mit regionalen Zutaten/Produkten, regionalen Arbeitsplätzen und regionaler Wertschöpfung,

jaenner61
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melahilde

ja sie haben recht. aber andererseits MUSS sich dann zb der kleine bäcker, zu dem man schnell (oder noch besser extra) hinfährt, von den mitbewerbern (in diesem fall die supermärkte) abheben, und zb brot aus sauerteig und nicht diese backmischungsbrote produzieren. wenn ich beim bäcker ohnehin das selbe wie im supermarkt bekomme, fährt kein mensch extra dort hin, um es eventuell sogar teurer dort zu kaufen.