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Illegale BordelleKeine Frau sollte ihren Körper verkaufen müssen. Weder legal noch illegal

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© KK
 

Es ist ein pikantes Thema, das während des Lockdowns offenbar noch ein Stück weiter in die Illegalität abgedriftet ist: Prostitution.

Schon in „normalen“ Zeiten läuft das älteste Gewerbe der Welt oft hart an der Grenze zur Kriminalität. Besonders, wenn man hinter die Kulissen blickt, unter welchen Vorwänden junge Mädchen aus verarmten Landstrichen im Osten für „ein besseres Leben“ angeworben werden.

Mit den Coronabeschränkungen hat die rechtswidrige Wohnungsprostitution schlagartig zugenommen. Der aktuelle Fall in Bad
Aussee ist nur einer von vielen: Mittelsmänner fragen aus Scheingründen über Buchungsplattformen Wohnungen oder Häuser an. Dann treten die Sexarbeiterinnen auf den Plan – in einschlägigen Foren wird das Kurzzeit-Bordell beworben und so lange betrieben, bis Nachbarn Alarm schlagen oder Kommissar Zufall hellhörig wird.

Warum das problematisch ist? Weil die Ausbeutung, besonders von jungen Frauen, bei dieser Art der Prostitution besonders leicht ist. Es gibt, im Gegensatz zu öffentlichen Bordellen oder anderen genehmigten Formen der Sexarbeit, keine Kontrollen und Regeln.

Wobei: Im Grunde sollte keine Frau für Geld ihren Körper verkaufen müssen. Weder legal noch illegal.

Kommentare (1)
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ed
0
4
Lesenswert?

Ja, eh...

...in einer idealen Welt "sollte" es das nicht geben.

Bei Weglassung der moralischen Entrüstung:

In unserer Welt hat dieses Gewerbe eine sozialhygienische Funktion und eine entsprechende Nachfrage, legal oder illegal, es findet seine Bahn.

Daher möglichst genaue Vorgaben und Richtlinien, die auch den Damen als Leitlinie und Schutz dienen und jedwede hilfreichen Massnahmen gegen Zwangsprostitution treffen.