Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Camping-Boom und seine FolgenÜber ein Jahr Wartezeit auf Wohnmobile - aber wo darf man jetzt campen?

Der Camping- und Wohnmobil-Boom sprengt gerade in Coronazeiten alle Grenzen. Aber wo darf man überhaupt campen - Es ist ein Labyrinth durch Länder, Gemeinden, StVO und Coronaregeln. Plus: So gut sind die Campingplätze gebucht und so reagieren die Gemeinden.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
© (c) Iuliia Sokolovska - stock.adobe.com
 

"Juni oder Juli 2022.“ Nein, das ist (hoffentlich!) nicht das anvisierte Lockdown-Ende in Österreich, sondern das Lieferdatum eines brandneuen Wohnmobils auf Basis des Branchenprimus Fiat Ducato, wenn man es heute bestellen würde.

Kommentare (9)
Kommentieren
hfg
0
1
Lesenswert?

Österreich und vor allem die Gemeinden

Müssen endlich die nötige Infrastruktur für den großen attraktiven Markt schaffen. Gemeint sind hauptsächlich günstige oder sogar kostenlose Stellplätze, in den Städten und am Land. Ich und viele andere benützen ein Wohnmobil (wie das Wort mobil schon sagt) nicht zum Campen sondern zum Reisen und bleibe kaum länger wie 2 bis 3 Tage an einem Ort. In Österreich fehlen aber die Stellplätze und Einrichtungen, es gibt nicht einmal Entleerungsmöglichkeiten auf den Autobahnen. Mit Strafen macht man nur Negativwerbung und vertreibt die zahlungskräftigen Gäste.

Carlo62
4
0
Lesenswert?

Spritverbrauch eines mittelgroßen Wohnmobils:

22 bis 28 Liter auf 100km

hfg
0
1
Lesenswert?

Und mit meinem Citroën Pössl

mit 160 Ps und zu viert, fahre ich, natürlich gemütlich weil ich Zeit habe, im Durchschnitt mit 7,2 Litern.

Mein Graz
0
2
Lesenswert?

@Carlo62

Völliger Unsinn.
Unser altes WoMo brauchte 12 l/100 km, allerdings fuhren wir auf der Autobahn nie schneller als 120 km/h.
Fuhren wir unter 100 km/h brauchte das Auto ca. 11 l.

Du schreibst hier von einem Spritverbrauch, wie es bei US-Wohnmobilen üblich ist!

Mein Graz
3
44
Lesenswert?

Es fehlt österreichweit an Stellplätzen!

Vergleicht man das Angebot an Stellplätzen mit anderen Staaten, etwa Italien oder auch Deutschland, merkt man schnell: wir hinken weit nach.
Die Mehrzahl der WoMo-Reisenden würde so ein Angebot gegen Gebühr mit Handkuss annehmen. WoMo-Fahrer sind meist nicht knausrig und lassen Geld in den Gemeinden.
Und keine Angst vor Müll: die überwiegende Mehrzahl ist sehr ordentlich, hinterlasst keinen Müll - ganz im Gegenteil, es wurde schon festgestellt, dass es dort, wo die WoMo's stehen bleiben (dürfen) weniger Müll gibt - wir z.B. reinigen jeden Platz, bevor wir stehen bleiben, uns ist der Dreck unangenehm. Und wir verachten Leute, die sich als Ferkel* erweisen!

*Die jungen Schweinchen sollen mir den Ausdruck verzeihen...

pescador
0
7
Lesenswert?

Das Problem ist,

dass in vielen Fällen die örtlichen Beherbergungsbetriebe und Zimmervermieter weitere Stellplätze verhindern. Natürlich befürchten sie Umsatzeinbußen. In vielen Orten sind WoMos leider sogar unerwünscht.
Wie immer im Leben, geht es halt ums .... (?)

hfg
0
0
Lesenswert?

Die Zimmervermieter verlieren kein Geschäft

aber alle anderen Geschäftsleute profitieren und machen Umsatz.

Mein Graz
0
10
Lesenswert?

@pescador

Stimmt. Solches Denken ist allerdings fürchterlich kurzsichtig, denn die Wirtschaft einer Gemeinde besteht ja nicht nur aus Beherbergungsbetrieben.

Balrog206
0
8
Lesenswert?

Finde

Es auch sehr kurzsichtig gedacht , da der womo Fahrer wie ich zb immer essen gehe ins GH !