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Aufwecker zur Bauern-WahlGeringe Beteiligung als Warnung: Taktik darf nicht über Gesundheit gestellt werden

Dass bei der steirischen Bauernwahl nur 30 Prozent im Lockdown zur Urne schritten, ist aber eine Warnung, dass wahltaktisches Kalkül (ein fehlender Wahlkampf nützt den Amtsinhabern) nicht über gesundheitliche Bedenken gestellt werden sollte.

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Die empirische Beobachtung glaubt auch zwischen Stalltür und Traktor nicht an Zufälle: Dass die (dem Bauernbund zugehörige) Agrarministerin just zwei Tage vor den Bauernwahlen in der Steiermark und Oberösterreich ein 60-Millionen-Hilfspaket für indirekt von der Coronakrise betroffene Landwirte auf Schiene brachte, hilft gewiss vielen Betroffenen, die durch Preisstürze und Absatzeinbrüche in Not geraten sind.

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gerhard1111
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Wahlberechtigte

In meinem Bekanntenkreis sind mehrere „Grundbesitzer“ die zwar das Wahlrecht hätten aber selbst nie bewirtschaftet haben. Die haben kein Interesse an der Wahl. Wäre interessant zu wissen wieviele solche Kleinstgrundbesitzer es gibt, dann schaut es mit der Wahlbeteiligung auch anders aus.

3770000
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Auch schon vor Corona

war die Wahlbeteiligung mau. Nicht verwunderlich: die Interessen der Großgrundbesitzer und Raiffeisenfunktionäre sind bestens vertreten. Viele von denen haben ja zwei, drei Stimmen. Viele gehen gar nicht mehr hin, weil es sich die EU-Fördergeld-Abzocker eh immer richten. Spannend ist die Halbierung der FPÖ: unter Kickl zur lächerlichen Corona-Sekte verkommen, wird sie zur Partei der Demo-Touristen und Spinner.