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Große Corona-Umfrage Das macht dem Pflege-Personal zu schaffen

Die Angst, sich zu infizieren. Die Kopfschmerzen. Oder zu wenige Tests: Nach dem ersten Höhepunkt befragte die Med Uni Graz das Pflegepersonal, wie Corona sie und ihre Arbeit verändert hat.

Aufnahme vom März aus einem LKH
Aufnahme vom März aus einem LKH © kk
 

Das Institut für Pflegewissenschaft der Med Uni Graz (Manuela Hödl sowie Doris Eglseer und Silvia Bauer) bohrte nach der ersten "Covid-Welle" im Frühjahr bei Diplom-Pflegepersonal in Spitälern und später bei 2600 Pflege-Mitarbeitern in ganz Österreich nach. Kernfrage: Wie hat sich die Pandemie auf die tägliche Arbeit ausgewirkt?

Kommentare (4)
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Mein Graz
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Werte Redaktion,

gestern wurde in einem Thread behauptet:
" Als bei der KAGes Angestellte/r MUSST du - solltest du in Quarantäne sein - trotzdem zur Arbeit kommen und nach dem Dienst sofort wieder nach Hause."

"Doch, das ist so! 2 mir bekannte Diplomschwestern aus dem LKH-Graz haben das bestätigt.
Dazu muss man wissen dass es für med. Personal eine Ausnahme-Verordnung gibt, dass diese auch im Falle einer Quarantäne trotzdem unter bestimmten Voraussetzungen arbeiten dürfen (müssen..)"

"Es ist ein Märchen, das es (das Arbeiten während der Quarantäne) ungesetzlich ist. Entscheidet die Behörde des Wohnortes ob man eine Schlüsselperson ist trotzdem arbeiten kann."

Ich konnte dazu keine Verordnung o.ä. finden.

Es wäre interessant, ob diese Behauptungen stimmen und es tatsächlich erlaubt/gewünscht ist, während der Quarantäne zur Arbeit zu erscheinen - vor allem in einem so sensiblen Bereich wie es ein Krankenhaus ist.
Könnten Sie in diese Richtung nachbohren?

Danke!

47er
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Schande ist eigentlich, in diesem sensiblen Bereich wird mit Test's gespart, dass es schon beschämend ist.

Andererseits werden in der Tourismusbranche Beschäftigte und Gäste durchwegs kostenlos und in Massen getestet. Ungerechtigkeiten allerorts.

Barni1
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@Mein Graz

Es ist nicht ganz korrekt formuliert.
Sollte in einem Pflegeheim oder einem Krankenhaus ein Corona Fall auftreten werden die dortigen Angestellten in zwei Kategorien unterteilt. Kontaktpersonen Kategorie 1 sind Pflegekräfte die direkten Kontakt zur infizierten Person hatten, diese müssen sich bis zum vorliegenden Testergebnis in Quarantäne begeben, bei einem negativen Ergebnis dürfen sie wieder ihrer Arbeit nachgehen müssen aber auf direktem Weg zur Arbeit und und wieder zurück nach Hause da sie einen Absonderungsbescheid erhalten haben und dessen Gültigkeit erlischt erst vierzehn bzw jetzt zehn Tage nach dem Testergebnis.
Kontaktpersonen Kategorie 2 was heißt kein direkter Kontakt werden zwar auch getestet, sind aber sonst nicht eingeschränkt.
War zumindest bei meiner Lebensgefährtin so.

Mein Graz
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@Barni1

Danke für die Erklärung.