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Unfallzahlen zurückgeganenLockdown wirkte sich auf Spitalsbehandlungen aus

Der Verein "Grosse schützen Kleine" hat das Unfallgeschehen während des Lockdowns untersucht: medizinische Behandlungen gingen in den steirischen Spitälern um 60 Prozent zurück. Bei Kinderunfällen gab es sogar Dreiviertel weniger Spitalsbehandlungen. Viele Eltern hatten Angst, sich anzustecken.

Ohne Covid-Situation wären 30 Prozent der Eltern, die Verletzungen ihrer Kinder selbst versorgten, zum Arzt gegangen © Ermolaev Alexandr - stock.adobe.
 

In ihrem Fokusreport haben Holger Till, Peter Spitzer und Georg Singer vom Verein "Grosse schützen Kleine" und der Univ. Klinik für Kinder- und Jugendchirurgie Graz die Auswirkungen der coronabedingten Bewegungs- und Mobilitätsbeschränkungen auf das Unfallgeschehen der steirischen Bevölkerung analysiert. 122.266 Personen, die nach einem Unfall in einem KAGes-Spital behandelt wurden, wurden in die Analyse miteinbezogen. Im Jahr 2020 gab es zwischen Februar und Mai 30.604 spitalsbehandelte Unfälle; diesen steht der weitaus höhere Schnitt von 45.831 Unfälle der Jahre 2018 und 2019 gegenüber.

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