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Flugrettung Neue Kameras machen Nächte (fast) zum Tag

Technik ermöglicht längere Einsatzzeiten und Österreich-Premiere: Künftig kann LKH Graz auch bei Wolken angeflogen werden.

Peter Fleischhacker, Helmut Holler, Sabine Terler, Gerhard Hubmann
Betriebsleiter Peter Fleischhacker, Stützpunktleiter Helmut Holler, Notärztin Sabine Terler, leitender Flugretter Gerhard Hubmann © BG/Stefan Pajman
 

Auf dem großen Monitor an der Wand taucht eine geballte Ladung an Information auf: Wo ist der Einsatzort, wie groß ist die Distanz, wie lautet die medizinische Diagnose, gibt es Hindernisse – und wenn ja, welche? Es folgt ein Wetterradarbild für ganz Österreich, eines, das im Ampelsystem die einzelnen Wetterstationen der Zamg anzeigt – und dazu die Erklärung von Helmut Holler, Pilot und Stützpunktleiter des Rettungshubschraubers C 12 in Feldkirchen bei Graz: „Wenn hier ein Punkt rot leuchtet, dann werden Wettergrenzwerte unterschritten und wir müssen uns das Gebiet genau anschauen...“

Und schließlich switcht er zu einer Live-Aufnahme von Deutschlandsberg. Herrliches Flugwetter um 9.20 Uhr – aber auch sechs Stunden zuvor, zeigt die eindrucksvoll ausgeleuchtete Nachtaufnahme von 3.10 Uhr früh, wäre ein Anflug aufs Bezirkskrankenhaus ohne Probleme möglich gewesen.

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