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Junge ForscherinTumore besser erkennen und bekämpfen

Welche Rolle spielen immunsuppressive Zellen, ist eine der Forschungsfragen.

Die Zellbiologin Julia Kargl leitet an der Med Uni Graz eine Forschungsgruppe seit 2017 © Med uni Graz
 

Julia Kargl ist Zellbiologin und leitet seit 2017 die Forschungsgruppe „Tumorimmunologie“ an der Medizinischen Universität Graz, im Otto Loewi Forschungszentrum, am Lehrstuhl für Pharmakologie.

Worum geht es in Ihrem Forschungsbereich?

Julia Kargl: Meine Forschung beschäftigt sich mit der Rolle des Immunsystems bei Tumorerkrankungen und ob man es beeinflussen kann, um Tumore besser zu erkennen und zu bekämpfen. Mit meinem internationalen Team untersuchen wir die Immunzellzusammensetzung im Lungenkarzinom und die Rolle von immunsuppressiven Zellen.

In welchem größeren Zusammenhang steht diese Forschung?

Julia Kargl:  Lungenkrebs ist statistisch gesehen die Tumorerkrankung mit der höchsten Todesrate und klassische Behandlungsmethoden sind nur beschränkt erfolgreich. Obwohl für einen Teil der Patienten außergewöhnlich gute Erfolge mit Immuntherapie erzielt werden, blieb bisher unklar, warum diese Therapie bei manchen Patienten nicht wirksam ist.

Wie sind Sie zunächst zu Ihrem Fach gekommen?

Julia Kargl: Seit Beginn meiner Ausbildung habe ich großes Interesse an zellbiologischen Prozessen. Nach meinem Studium der Molekularbiologie absolvierte ich das Doktoratsstudium Molekulare Medizin. Bei einem vierjährigen Forschungsaufenthalt am Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle, USA, vertiefte ich dann meine wissenschaftliche Ausbildung.

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