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Corona in ZahlenSteiermark: Im Schnitt verstarben über 80-Jährige, 124 aktiv erkrankt

Heute vor fünf Monaten gab es den ersten steirischen Corona-Fall. Derzeit sind 124 Personen aktiv erkrankt. Neun Corona-Neuerkrankungen gab es mit Stand Montagabend in der Steiermark.

© stock.adobe.com
 

Mit Stand Montagabend waren 124 Personen in der Steiermark aktiv an Corona erkrankt. Diese Zahl war bislang am 6. April am höchsten – mit 1108 aktiv Erkrankten.

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Danke für Ihr Verständnis.

samro
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ideologie

mir stellt sich immer mehr die frage wie menschen mit angeblichen sozialistischen denken die menschen gerade bewerten und es dann ergebnisse gibt dass der und der nicht schuetzenswert ist.

animal farm: alle sind gleich nur manche sind gleicher.

gehts da drum dass manche angst haben dass die sozialleistungen fuer die langzeittachinierer in zukunft nicht ausreichen?
unglaublich diese postings.

samro
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diskussion

scionescio
''Bei einem Durchschnittsalter von 83,5 Jahren stellt sich schon die Frage ...

... wie viel lebenswerte Zeit diesen Risikopatienten noch vergönnt gewesen wäre, wenn sie nicht an/mit COVID 19 gestorben wären ''

haben gestern abend noch ihre saetze gelesen.
das ist wirklich alles nur erschreckend.

zuerst die alten, dann die behinderten. wer hat sonst noch ein leben das wir gleich in den sand setzen koennen.
einfach schrecklich.
der 80jaehrige der sein leben einbezaht hat und laut studien noch 8 bis 10 jahre haette. denn an den vorerkrankenkungen, die auch junge heute haben und daher auch an covid sterben koennen, waere der noch lange nicht gestorben.
wenn ich das lese gruselt mich nur.
der 17 jaehrige der lieber nicht arbeitet und hascht ist besser als ein arbeitssamer alter?
die frau mit 20 die arbeitet und eine imunschwaeche hat ist auch nicht schuetzenswert?
der 23 jaehrige der die oma schon ausgeraubt hat ist auch so ein guter, der darf leben? die oma nicht?
was ist mit ihnen los?

Isidor9
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Corona ist gnädig

Würden hauptsächlich junge Menschen oder Kinder sterben ,würde es wirklich tragisch sein. Aber so ist es halb so schlimm. Wenn jemand mit 90 stirbt ,so what?

samro
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gnaedig

allein ihr so what ist einfach nur zum schaemen.

KarlZoech
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@ Isidor9: Ich sehe es etwa auch so, ein lässiges " so what" würde ich mir trotzdem sparen.

Ihr erster Satz ist jedenfalls zu 100 Prozent richtig. Und irgendwann, jenseits der 75, 85 sterben die meisten Menschen. (Mein ältester Bruder starb in diesem Monat ganz ohne Corona im 85. Jahr.)
Also kann es nicht das große Problem sein, wenn das Durchschnittsalter der Verstorbenen bei 83,5 Jahren liegt, noch dazu wo man immer wieder liest, dass diese Verstorbenen sehr oft schon eine Menge anderer Vorerkrankungen hatten; diese Menschen wären wohl ohnehin auch ohne Corona bald gestorben.

Tragisch ist, wenn junge Leute zu früh sterben, das soll vorrangig verhindert werden!
Ich selbst bin übrigens 68 Jahre.

petera
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Aber Corona ist gefährlich

für (junge) immungeschwächte Menschen. Und falls es höhere Fallzahlen gibt, wird es auch diese Treffen, siehe z. B. In Italien, Spanien, Belgien oder USA wo auch Kinder und Babies daran gestorben sind. Nicht außer Acht darf man die kurz- und Langzeitfgen lassen. Teilweise laborieren junge, fitte Personen daran Monate herum.

samro
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menschen

peterea
das sind ja auch welche die unwichtig sind.
ich krieg so eine krise wenn ich manche nur hoere.
und solche menschen gehoeren zu einer gesellschaft von der sie nur fordern jeden tag wenn um sie selbst geht.

bimsi1
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"Nur" krank zu sein durch Covid 19 ist wohl schon anstrengend genug.

Das wünsch ich keinen Menschen. So hört man es von Menschen, die dies durchgemacht haben.

scionescio
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Bei einem Durchschnittsalter von 83,5 Jahren stellt sich schon die Frage ...

... wie viel lebenswerte Zeit diesen Risikopatienten noch vergönnt gewesen wäre, wenn sie nicht an/mit COVID 19 gestorben wären - in diesem Alter und einigen Vorerkrankungen sind mit großer Sicherheit auch viele andere Infekte/Krankheiten, gegen die keine Vorkehrungen getroffen werden bzw. möglich sind, tödlich.

lieschenmueller
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@scionescio - lebenswerte Zeit

Von außen gesehen möchte man oft meinen, ab einer gewissen Krankheitsstufe, was bietet das Dasein noch?

Beim Betroffenen ist es sehr unterschiedlich. Der Eine wünscht es sich, gehen zu dürfen von dieser Welt, der andere klammert sich an das - vermeintlich - Wenige, das ihm trotz allem noch bleibt.

Soll man Letzterem forsch zu verstehen geben, er sei ein Hindernis im schwierigen Jahr 2020?

scionescio
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@Lieschenmueller: ich habe beide Seiten in meiner unmittelbaren Umgebung miterlebt ...

... es gibt anscheinend Menschen, die trotz aussichtsloser Prognose einen unheimlichen Lebenswillen entwickeln und sogar unglaubliche Strapazen auf sich nehmen (zB Chemo) um noch länger leben zu können, aber ich weiß auch von Freunden, die inständig darum gebeten haben, endlich in Würde gehen zu dürfen, weil sie wegen ständiger Schmerzen ihr dahinvegetieren als nicht mehr lebenswert empfunden haben - vor allem, wenn sie noch geistig voll da sind und sich oft des Eindrucks nicht erwehren können, eigentlich nur mehr Versuchsobjekt für neue Therapien oder als Übungsobjekt für junge Chirurgen zu dienen.
Meine Schwester hat mir einmal gesagt, dass es für sie als Ärztin die absolute Horrorvorstellung wäre, wenn sie sehr alt ins Krankenhaus kommen würde, sich selbst nicht mehr artikulieren könnte und es keine Angehörigen gibt, die sich um sie kümmern - zu oft hat sie schon selbst erlebt, was mit solchen bedauernswerten Patienten aufgeführt wird und sie hat sich immer die Frage stellt, ob das der zuständige Arzt mit seinen Eltern das auch so machen würde.
Selbstverständlich steht es niemanden zu, jemanden forsch zu verstehen geben, dass er nur mehr ein Hindernis darstellt - für mich stellt sich die Frage anders: mit welchem Einsatz und welchen Mitteln muss der Mensch gegen das Unvermeidliche ankämpfen und versuchen, den absehbaren Lauf der Dinge zu ändern/rauszuzögern ... und könnte man mit diesen Mitteln nicht an anderer Stelle mehr erreichen?

lieschenmueller
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@scionescio - mit diesen Mitteln an anderen Stellen nicht mehr erreichen

Aus eigenem Miterleben - 1 Ehepaar - 2 total unterschiedliche Einstellungen dazu:

Vater - 75 - kurzes Leiden, dennoch zum Schluss - aus, will nicht mehr - und hatte die Gnade, gehen zu dürfen. DIE hat nämlich nicht jeder.

Mutter - 88 - langes Leiden - durch die ausgezeichneten Medikamente und nur durch DIE und den LEBENSWILLEN gelangt man oft zu diesen Jahren, hätte auch am Ende noch immer gewollt, hierbleiben.

Soll ich jetzt zu einem meinen, Bravo und zum anderen, du warst eine Last?

PS: Ihre Schwester kann ich verstehen

scionescio
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@lieschenmueller: in meinen Augen hat das natürlich nichts mit Bravo und Last zu tun und ist die höchstpersönliche Entscheidung jedes Einzelnen ...

... als Politiker hat man aber nicht die Aufgabe, dass es Einzelnen sehr gut geht (das beherrschen sie großteils ja eh perfekt und schauen sorgsam auf ein paar Günstlinge und Vettern ...), sondern mit den zu Verfügung stehenden Mitteln (und die sind immer auf irgendeine Art begrenzt) so umzugehen, dass damit das maximal Mögliche für die Allgemeinheit herausgeholt wird.
Zur besseren Verständlichkeit: wenn ich mit 10.000 Euro einem Krebspatienten das Leben verlängern kann, würde ich als Sohn mit allen Mitteln darum kämpfen, dass der eine Patient das Medikament erhält, wenn es zB meine Mutter wäre. Als Politiker müsste ich aber dafür Sorge tragen, dass 10 Kinder jeweils eine Therapie um 1.000,- Euro bekommen, wenn das ihr Leben rettet und beides eben nicht möglich ist.
Zugegeben, ein konstruiertes Beispiel, aber es ist eben ein Unterschied, ob man emotional mit einem Menschen verbunden ist oder die Verantwortung für eine ganze Bevölkerung/Staat trägt.

langsamdenker
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"wenn ich mit 10.000 Euro einem Krebspatienten das Leben verlängern kann"

Und da hast einen Denkfehler. Je mehr Patienten mit Medikamenten versorgt werden, desto BESSER und GÜNSTIGER werden die Medikamente und die Behandlungen. Ich hab schon Krebs gehabt - und ZEIT ist ein wichtiger Faktor - auch jetzt in der Covid-Pandemie. Und das ist dann für ALLE gut, vor allem für die 10 Kinder - denn deren Therapie wird noch besser, weil man Erfahrungen sammeln kann.

Wenn man sagt - alt, darf gehen, krank - darf gehen (oder gar "soll") wie geht das weiter?
Arm?, weniger intelligent?, schlechte Zukunftsperspektive?

Wer entscheidet das - du scionescio. Du solltest mal nachdenken WAS du hier überhaupt hinterfragst.
Und DAS ist die Verantwortung die Politiker zu tragen haben.
Anschober macht das gerade. Und offenbar passt das vielen nicht.

scionescio
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@langsamdenker: ich verstehe einfach nicht, wie es möglich ist, aus ein paar Zeilen das komplette Gegenteil herauszulesen und sich dann darüber noch zu empören ...

"und beides eben nicht möglich ist" - was ist daran so unverständlich? Es gibt nicht unendlich viel Geld für die Gesundheit, gleich wenig wie es unendlich viel Geld für Sozialleistungen, Bildung, Pensionen, etc. gibt ... wenn du davon ausgehst, liegt der Denkfehler mit Sicherheit auf deiner Seite: selbst wenn Medikamente günster werden, kosten sie in einer realen Welt immer noch reales Steuergeld - und das ist limitiert.
"Wer entscheidet das - du scionescio. Du solltest mal nachdenken WAS du hier überhaupt hinterfragst.
Und DAS ist die Verantwortung die Politiker zu tragen haben."
Wo habe ich denn behauptet, dass ich das entscheiden kann oder auch nur möchte? Und wenn du noch einmal ganz langsam (damit du mitdenken kannst) meinen Kommentar liest, wirst du vielleicht feststellen, dass ich genau das als die Aufgabe eines verantwortungsvollen Politikers gesehen habe.
Du unterstellst mir grundlos eine bedenkliche Geisteshaltung und regst dich dann sogar noch künstlich darüber auf ... du solltest einmal nachdenken, was du hier von dir gibst ...

langsamdenker
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weil diese Situation absurd ist

und gerne gebracht wird um das Weltbild zu verbergen.
Diese wenn - dann Fallen werden gerne gestellt. Was ist wichtiger 10 Kinder oder ein alter Krebskranker, der eh nimma lang zum leben hat.
Was ist wichtiger, das Verhindern von Straftaten oder die Rechte von Verdächtigen.
Ich lese nicht das Gegenteil raus, sondern ein bedenkliches Weltbild, dass sich mit absurden Vergleichen, selber bestätigen will. Im Grunde eine "illusorische Korrelation". Weil ich den Krebskranken am Leben erhalte müssen die Kinder sterben.
Damit wollen Populisten Wahlen gewinnen, scionescio - sonst ist da nix dahinter.

scionescio
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@langsamdenker: ich habe es nicht nötig mein Weltbild zu verbergen und sehe auch keinen Grund dazu ...

... und was ich aus ihren anderen Kommentaren erkennen kann, scheinen wir hauptsächlich bei der Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen rund um COVID 19 gegensätzliche Ansichten zu vertreten und sonst sehr oft der gleichen Ansicht zu sein.
Für mich ist die Endlichkeit von Ressourcen ganz sicher nicht absurd, sondern einfach die Realität, mit der man sich auseinandersetzen muss, wenn man in einer realen Welt was erreichen möchte und dabei gleich fair zu allen sein will (und nichts liegt mir ferner, als irgendwelche Wahlen zu gewinnen - mir reicht es, wenn ich die besten Leute in der Firma halten kann!).
Natürlich kann man es sich leicht machen und von "absurd" und "illusorischer Korrelation" sprechen und damit der Frage ausweichen und sogar noch ein bisschen Nebel werfen ... redlich ist da nicht.

langsamdenker
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Werte(r) scionescio: Dann geb ich Ihnen das Rätsel zurück

Nehmen Sie an, Ihr Beispiel bleibt vollkommen gleich, mit einer Ausnahme.

Sie haben nur Euro 9000 zur Verfügung.

Sehens jetzt was ich meine - das Beispiel ist nicht "redlich", um bei Ihrem Wort zu bleiben - es ist absurd hier einen Zusammenhang herzustellen.
Denn bei 9000 Euro Maximalbudget trifft es nicht nur den "Krebskranken" (der, in Ihrem Beispiel übrigens so und so "nur" noch palliativ behandelt würde).
Ich kann Ihrem Rechenbeispiel nichts abgewinnen. Ressourcen sind begrenzt, deshalb wird ja auch geplant und budgetiert und im Notfall werden Ressourcen anders verteilt.
Und dann noch folgendes, wie hätten Sie bei der Spanischen Grippe entschieden. Dort waren die Toten zwischen 20 und 40 Jahre alt. (In Mexiko sind die Covid-Toten im Schnitt 59)

Und den Satz "wenn ich die besten Leute in der Firma halten kann!" will ich gar nicht kommentieren.

lieschenmueller
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@scionescio


Es klingt unterschwellig in Ihren Postings mit, als sähen Sie sehr alte Menschen als einen Hemmschuh in der Bewältigung der Coronakrise.

In Richtung, sie bekämen zuviel Aufmerksamkeit, ohne sie würden etliche Maßnahmen gar nicht nötig sein.

Unendlich viel Geld ist nicht da, aber so wie ich es kannte, also noch ins Jahr 2020 anfangs hineinreichend, auch sehr alten Leuten wurde medizinisch nichts verwehrt. Ich habe das für das Vorjahr auch abrechnungsmäßig, die Summe ist enorm.

Meine Frage - Sie finden das nicht o.k.?

scionescio
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@lieschenmueller: ich zähle mich jetzt auch nicht mehr zu den Jungspunden und bin daher schon aus diesem Grund unverdächtig, eine Aversion gegen alte Menschen zu haben - aus welchem Grund auch?

Für mich ist Alter aber auch kein Privileg und daher sollten beschränkte Ressourcen nach dem Prinzip der Maximierung der Wirkung angewandt werden: unabhängig von Alter, Geschlecht, Religion, Staatszugehörigkeit, Rasse, etc.
Was mir aktuell nicht schmeckt, ist einfach der Eindruck, dass um genau ein Thema aus Gründen der Selbstinszenierung und insgesamt auch aus Angst, mit einer mutigeren Entscheidung, Wählerstimmen zu verlieren, zu sehr auf genau eine Gruppe von Betroffenen abgestellt wird und jede Art von Kollateralschäden (Arbeitslose und auch andere Patienten, die wegen für aktuell gar nicht existierende Corona Patienten auf ihre Behandlung verzichten müssen) in Kauf genommen wird. Dabei wird bewusst Panikmache betrieben und Statistiken so aufbereitet, dass leichtgläubige Menschen sich einer enormen, aber tatsächlich irrealen, Bedrohung ausgesetzt sehen.

KarlZoech
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@ scionescu: Ja, mit diesem Posting haben Sie es exakt auf den Punkt gebracht, genau ins Schwarze getroffen!

Isodor9 hat es viel weiter oben kurz so formuliert:
"Würden hauptsächlich junge Menschen oder Kinder sterben ,würde es wirklich tragisch sein. Aber so ist es halb so schlimm. Wenn jemand mit 90 stirbt." (Zitat Ende) Dem stimme ich zu!

Mich nervt, dass andauernd von den so schützenswerten Alten (über 65 Jahren) geredet, geschrieben wird. Grundsätzlich sollte man alle Menschen vor Krankheiten schützen. Wenn aber denn meint, eine Gruppe besser schützen zu müssen, so gehören die Jungen besser geschützt, denn die haben das Leben noch vor sich, länger vor sich (Dazu habe ich ausführlicher oben Isidor9 geantwortet.)

Ich bin 68, habe viel vor, würde am liebsten gesund 100 Jahre - und weiß, dass es das wohl sehr wahrscheinlich nicht spielen wird.
Und ich bin kein unmündiges Mündel, bin kein Mensch, der nicht selbst wüsste, wie ich mich vor Corona schützen kann.

Warum man seitens der Politik gar so gerne von den "schützenswerten Alten" redet? Die gehen fleißiger wählen, darum umgarnt man uns mehr. Und wie wäre es, gingen die Jungen fleißiger wählen?

lieschenmueller
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Alter aber auch kein Privileg

Eh nicht, aber auch kein Nachteil. Momentan sind ohnehin mehr sehr junge Menschen das Problem, siehe St. Wolfgang.

Auch wenn diese meist nicht schwer erkranken, die Unannehmlichkeiten allein schon der Quarantäne von Kontaktpersonen wirken nach.

Gestern in einem deutschen Sender die wirtschaftlichen Folgen anhand 3 Beispielen gebracht. 1 Chefflugbegleiter, 1 Besitzer eines Kinderwarengeschäftes und 1 Schaustellerfamilie. Einzig der Flugbegleiter dürfte mit einem blauen Auge davon kommen. Kinderbekleidung- und Wägen (letztere sind mit Lieferschwierigkeiten aus China verbunden) sind nichts, wo man bald wieder Licht sieht. Löhne wurden schon mit geliehenem Geld der Familie bezahlt, weil Banken keinen Kredit an den Unternehmer geben im Moment. Kaum Erfolgsaussicht hat die Schaustellerfamilie. Im Vorjahr hohe Investitionen mittels Kredit und alle Kirtage abgesagt.

Wie Dominosteine die umfallen, so ist die Situation wenn fröhlich weiter gefeiert wird und man tut, als wäre nichts.

Und die ganz alten Leute sind's nicht, die es tun.

langsamdenker
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welche Quellen können Sie für die "irreale Bedrohung" angeben?

Um bei Ihren Berechnungen zu bleiben. Wie groß schätzen Sie die Kosten für ein schrankenloses Durchlaufenlassen der Pandemie?
(Nehmens die Provinz Bergamo - 6000 bestätigte Covid- Tote bis 16. Juni 2020, bei 1,1 Mio Einwohnern. Die Spätfolgen sind noch weitgehend unbekannt. Ob es eine Immunität gibt, weiß man auch noch nicht.
Welche "Panikmache" muss man denn da "bewusst" betreiben, wenn mehr als 0,5 % der Bevölkerung in wenigen Wochen allein an Covid-19 stirbt? Stirbt, scionescio, die Folgeerkrankungen sind da gar nicht dabei, die Traumatisierung derer, die es überlebt haben auch nicht.

lieschenmueller
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Für eine GANZE Bevölkerung,

das ist eben der springende Punkt.

Und da soll keiner aufgrund des Alters zweite Klasse sein.

scionescio
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@lieschenmüller: das gilt dann aber auch für zB Frühgeburten ...

... mit mehr Mitteln in diesem Bereich, könntest du vielen Babies nicht nur ein paar Jahre, sondern sogar vielleicht ein ganzes Leben schenken.

Du hast in Österreicht als Säugling exakt das gleiche Risiko deinen zweiten Geburtstag nicht zu erleben, wie als Erwachsener an COVID 19 zu sterben.
Warum nehmen wir nicht auch für unsere Säuglinge 50 Milliarden in die Hand, veröffentlichen jeden Tag, wie viele Säuglinge gerade gestorben sind und machen dazu jeden zweiten Tag eine Pressekonferenz?
Mir ist schon klar, dass man Säuglingssterblichkeit nicht mit einer angeblichen Pandemie (angeblich, weil mir noch niemand einen ungebremsten exponentiellen Verlauf zeigen konnte - im Gegenteil: die Anzahl der Toten und Intensivpatienten scheint eher konstant zu sein und veränderst sich in den letzten Monaten kaum!) vergleichen kann - aber die Auswirkungen und das dahinterliegende Leid sind gleich.

rehlein
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@scionescio

Was Sie hier alles an den Haaren herbeiziehen, ist im wahrsten Sinne des Wortes haarsträubend.

In der Medizin gibt es keine Wertung was Alter, Herkunft, Rasse, arm, reich usw. betrifft.
Darauf schwören wir einen Eid, das jedes Leben gleich zu behandeln ist, so gut es in unserer Macht steht.

Und wegen der Angst Ihrer Schwester: dafür gibt es eine Patientenverfügung, aber das weiß sie als Ärztin sicher.

Vielleicht sind Sie im real life ein netter Zeitgenosse, aber hier stoßen Ihre Kommentare bei einigen Mitlesern sauer auf, denn sie sind teilweise menschenverachtend - gegen Alte, die Ihnen scheinbar wegen den Coronamaßnahmen als schutzbedürftige Gruppe, das Haar in der Suppe sind, denn warum soll der Großteil der Menschen, wegen einer Minderheit Nachteile haben.
Und sie schreiben verachtend gegen einige Mitposter, wenn sie nicht Ihrer Meinung sind.

Wenn eine Mehrheit für eine Minderheit eintritt nennt man das Solidaritätsgemeinschaft.

Ich hoffe sie erreichen gesund ein hohes Alter, und kommen nie in die Verlegenheit, dass man sie aufgrund Ihres Alters oder einer Vorerkrankung, als weniger wert behandelt zu werden ansieht, unabhängig von Covid 19.
Meine Schwester, 50, Gehirntumor, mehrmals operiert, Therapien - lebt vielleicht damit noch ein paar gute Jahre.
Mit einer Covid 19 Infektion weiß ich nicht ob sie das überleben würde, da ihr Immunsystem durch die Therapien gegen Null geht.
Ist sie schützenswert, oder nicht, weil sie ohnehin irgendwann an dieser Krankheit stirbt?

 
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