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Alltagsrassismus Warum der Fall George Floyd auch in der Steirmark große Wellen schlägt

Nach Protesten in den USA meldet sich die steirische schwarze Community: Rassismus und Diskriminierung gehöre auch für sie Alltag.

Über 1000 Menschen demonstrierten am vergangenen Dienstag am Grazer Hauptplatz gegen Rassismus und Gewalt © ALEXANDER DANNER
 

Seit dem Tod von George Floyd gehen weltweit Menschen auf die Straße: Ein Video hatte den gewaltsamen Polizeieinsatz gegen den Afroamerikaner festgehalten und für einen internationalen Aufschrei gesorgt. Eine spontane Großdemo in Graz mit, laut Beobachtern, über 1000 Teilnehmern zeigt, dass der Fall auch in der Steiermark polarisiert: Beschimpfungen beim Einkaufen und jegliche Diskriminierungen gehören für die schwarze Community auch hierzulande oft zum Alltag.

Kommentare (7)

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pesosope
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90 Prozent der Leute demonstrieren um des Demonstrieren wegen und nicht um die Sache selbst

Und was eigentlich noch schlimmer ist, kaum einer kennt bei Demonstrationen den genauen Sachverhalt, sondern immer nur ein (mögliches) Ergebnis ....was in dem Fall natürlich auf keinen Fall akzeptabel ist!

Ifrogmi
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Ob das wirklich alles Rassismus ist, ...

... da bin ich mir nicht sicher.
üblicherweise wird, wenn jemand beleidigt werden soll, ein für die person typisches merkmal, das sie von der Masse abhebt, herausgepickt.
"die fette sau", "krüppel", "saubauer", usw.
ist sonst nichts zu finden muss die hose, die frisur oder hautfarbe herhalten. dem bei kindern rassismus zuzuordnen finde ich etwas weit gefasst, obschon das natürlich deckungsgleich mit echten rassismen ist, aber die Intention kommt aus einem anderen eck.

lieschenmueller
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Sie verwechseln Mobbing

mit Rassismus, lfrogmi.

Mein Graz
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@Ifrogmi

Ein Rassist sieht als erstes das, was den anderen von ihm unterscheidet - und das ist bei Nicht-Weißen eben die Hautfarbe, und das solltest du an 1. Stelle schreiben. Denn für diese Leute ist es das auffälligste und häufig einzige Merkmal!

Viele Menschen behaupten von sich, nicht rassistisch zu sein. Steht aber in der Bim ein Schwarzer neben ihm/ihr, rückt er ein Stück ab. Bewirbt sich ein Schwarzer für eine Wohnung ist diese plötzlich schon vergeben.

Das ist Alltags-Rassismus. Und kommt häufiger vor als man sich denken kann.

Wie du auf Kinder kommst kann ich nicht nachvollziehen. Kinder lernen allerdings von Erwachsenen - hören sie zu Hause abfällige Bemerkungen und merken, dass das okay ist werden sie selbst andere Menschen auch auf Äußerlichkeiten reduzieren.

Pelikan22
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Samma froh, dass ma net alle über oan Kamm scheren kann!

Das ist eben unser Glück, dass jedes Individuum "einzigartig" ist. Warum sollen alle "gleich" sein? Jeder darf seine eigene Meinung haben! Keiner ist "gleicher" und untereinander brauchen wir nur den nötigen Respekt. Das ist's was es ausmacht, ein MENSCH zu sein!

Ifrogmi
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siehe oben:

"... in der schule... "

Mein Graz
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@Ifrogmi

Sry, hab ich überlesen.

Rassismus findet auch in Schulen statt. Die Kinder machen es ihren Eltern nach. Wenn die über die Sch... Bi.mb.os herziehen, dann muss für das Kind zwangsläufig ein Schwarzer ein "minderwertiger Mensch" sein - denn die Eltern haben immer recht. Und sie werden genau so weiter machen.
Bis sie ihre eigenen Ansichten entwickeln können sind viele Jahre vergangen und dieses Gedankengut ist gefestigt. Nicht umsonst haben z.B. viele Blaue mit sehr weit Rechts-Außen liegenden Ansichten eben-solche Eltern.