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Steirer des TagesJohannes Rauchenberger fiebert der Wiedereröffnung seines Kulturzentrums entgegen

Johannes Rauchenberger leitet das Kulturzentrum bei den Minoriten in Graz. Er sperrt demnächst wieder auf.

Johannes Rauchenberger: Die Galeire ist zu und im Minoritenkloster laufen Umbauarbeiten. © KULTUM
 

Das Kulturzentrum bei den Minoriten in Graz zählt zu den wesentlichen Kulturversorgern der Stadt, ein Mehrspartenhaus mit wunderschöner Galerie. Im März musste man auch hier schließen. Johannes Rauchenberger, der das Zentrum seit 20 Jahren leitet: „Ich konnte es anfangs nicht glauben. Vom ersten Tag an hatte ich eine Art von Verantwortungsgefühl, jetzt erst recht das tun zu müssen, wofür man eigentlich da ist. Das heißt in unserem Fall: Kunst einen Raum zu geben und dafür eine Öffentlichkeit herzustellen.“

Also begann Rauchenberger zu erzählen: Jeden Tag stellte er in einem Video online ein Kunstwerk der geschlossenen Ausstellung mit Arbeiten von Erwin Lackner und Iris Christine Aue vor. „Jedes Werk hatte etwas mit der konkreten Situation zu tun.“ Hamsterkäufe, das Elend der griechischen Flüchtlingslager, die häusliche Gewalt usw. Rauchenberger: „Es gab so viel zu erzählen! Und es war ein Erzählen in die Leere hinein, sehr merkwürdig. Aber kraftvoll!“

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