Corona Lockerungen"Müll ohne Ende": Erstes Fazit nach dem Neustart der steirischen Friseure

Verständnisschwierigkeiten, zu viel Plastikmüll, verlängerte Schichten, Hektik und dennoch Erleichterung, dass es wieder losgegangen ist. Alltag der Friseur sieht nach dem Wiederbeginn ihrer Tätigkeiten nicht immer einfach aus.

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Kunden und Friseure müssen seit 2. Mai Masken tragen © Rainer Scheiblhofer
 

Es ist eine "neue Normalität", an die sich die steirischen Friseure sicherlich nicht gewöhnen wollen - die von der Regierung getätigten Sicherheitsauflagen sind für die Betreiber zwar umsetzbar, wie es heißt, aber nicht immer angenehm. Seit wenigen Tagen ist das professionelle  Haarschneiden also wieder möglich. Wie berichtet, haben die steirischen Freiseure sich vor dem großen Ansturm gewappnet - was sagen sie nach den ersten intensiven Schichten?

Kommentare (2)
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Na ja...

War schon beim Friseur...Einweg Umhänge sind NICHT PFLICHT!!!!!AUCH NICHT EINWEGHANDSCHUHE.....Händewaschen und Desinfektion ist das Hygienischste...und MS natürlich!

silviab
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47
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Müll ohne Ende

-jetzt in Corona-Zeiten leider nicht nur bei den Friseuren und wahrscheinlich nicht vermeidbar....
Arbeitstag 12 Stunden - ist hart, aber man/frau sollte froh sein, dass es wieder weiter geht. Auch Mitarbeiter anderer Branchen müssen oft mehr Stunden machen.
Härtefallfonds - Bezuschussung, obwohl es jetzt wieder weiter geht? Die erste Zeit wird sicher z.T. nach Prüfung abgegolten, aber jetzt,wenn die Arbeit wieder anläuft, ist die Forderung wohl unverschämt...
Betrifft nicht nur die Friseure: Es stimmt mich schon bedenklich, dass in diesen Zeiten der Staat als Melkkuh der Nation gesehen wird. Im Tourismus +++ - 90 Prozent der Hotels (nicht Stadthotels und Kuranlagen) hätten ab Mitte/Ende März sowieso bis Mitte Juni oder noch länger zu gehabt. Sicher, es gibt genug Härtefälle, aber in vielen Betrieben, die nicht einmal einen Monat durchhalten, war der Wurm schon vorher drin, das Überleben an der Kippe. Gerade diese Betriebe schreien jetzt am lautesten! Dann das Fordern von einer Prämie für "Helfer" und Co - alle sollten froh sein, dass sie in diesen Zeiten weiterarbeiten haben können und keinen Lohn- oder gar Arbeitsplatzverlust hinnehmen mussten.
Egal wie die Regierung reagiert, hätten keine Einschränkungen und Verbote stattgefunden und wären viele Opfer gewesen, dann hätte man laut aufgeschrien. Die Regierung hat reagiert und wahrscheinlich Schlimmeres verhindert (Gefahr ist aber aufgrund der Lockerungen und des hirnlosen Agierens vieler Mitmenschen noch nicht gebannt).