Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Corona in der SteiermarkGroßer Andrang in Baumärkten, 1591 positiv getestete Steirer

+++ 1591 Covid-19-Fälle +++ 90 Steirerinnen und Steirer sind verstorben, drei weitere Todesfälle am Dienstag +++

Offenes Geschäft in Graz
Kleine Geschäfte haben wieder geöffnet © Juergen Fuchs
 

In der fünften Woche der Corona-Ausnahmesituation beginnt eine neue Phase der Öffnung. Zwar gelten weiterhin strikte Ausgangsbeschränkungen, heute sperrt der Handel wieder stufenweise auf. In den Öffis und Taxis ist das Tragen von Mundschutz Pflicht. Wir halten Sie heute wieder den ganzen Tag lang über das Geschehen in der Steiermark auf dem Laufenden.

  • Die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle in der Steiermark liegt bei 1591 (laut Gesundheitsministerium; Stand Dienstag, 21 Uhr). Zuletzt waren 951 Personen erkrankt.
  • 534 Personen galten Dienstagfrüh in der Steiermark als genesen.
  • In der Steiermark sind mittlerweile 90 Todesopfer zu beklagen.
  • Es gelten weiterhin Ausgangsbeschränkungen für alle.
  • Seit heute dürfen viele Geschäfte wieder öffnen - aber es gilt Maskenpflicht in Öffis und bei jedem Einkauf!
  • 2851 Anzeigen in der Steiermark, davon 799 in der Osterwoche
  • Gesundheitstelefon 1450 nur für jene, die Symptome haben! Allgemeine Fragen richten Sie an Tel. 0800 555 621.
  • Die Hotline der steirischen Krisenintervention ist unter 0800 500154 (9 bis 21 Uhr) erreichbar.
  • Hotline für Eltern und Erziehungsberechtigte: 0676 8666 4668
  • Hotline Sozialabteilung des Landes: 0800 20 10 10
  • Pflege-Hotline des Landes: 0800 500 176 (8 bis 18 Uhr)
  • Kostenlose ZEBRA-Sorgenhotline mit Dolmetsch 0800 799 702 (Montag bis Freitag, 9 - 12 Uhr).
  • Der Verein Traumahilfe Österreich bietet unter 01 413 00 44 telefonische Beratung für Menschen in Quarantäne oder Selbstisolation.
  • Die Caritas musste ihre Haussammlung für Steirer in Not stoppen. Wir wollen helfen: Spenden Sie unter dem Kennwort "Coronahilfe" an Steirer helfen Steirern.

Die Entwicklungen in der Steiermark vom Ostermontag können Sie an dieser Stelle detailliert nachlesen. Die aktuellen Entwicklungen in Österreich und dem Rest der Welt vom Montag finden Sie unter diesem Link.

ARTIKEL AKTUALISIEREN - HIER KLICKEN

Die wichtigsten Ereignisse des Tages im Live-Ticker

21.00 Uhr. Mit Dienstag (14.4.2020), Stand 21 Uhr, betrug die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 in der Steiermark 1591. Das bedeutet ein Plus von 19 bestätigten Infektionen im Vergleich zum Vorabend.

Die Anzahl der Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen in der Steiermark beträgt 90 Personen.

Mittlerweile gelten 534 Personen in der Steiermark als genesen. Das sind um 17 Personen mehr als 24 Stunden zuvor.

  • Bruck-Mürzzuschlag: 51 (+1)
  • Deutschlandsberg: 44 (+4)
  • Graz: 430 (+5)
  • Graz-Umgebung: 178 (+6)
  • Hartberg-Fürstenfeld: 289 (-)
  • Leibnitz: 170 (+1)
  • Leoben: 22 (-1)
  • Liezen: 80 (+1)
  • Murau: 5 (-)
  • Murtal: 31 (-)
  • Südoststeiermark: 47 (-)
  • Voitsberg: 95 (-)
  • Weiz: 149 (+2)
    (Quelle: Gesundheitsministerium)

20.45 Uhr. Unter strengen Hygienebedingungen startet die Asfinag mit Bauarbeiten und Sanierungen. So werden maximal drei Personen in Bussen zur jeweiligen Baustelle gebracht, Arbeiter tragen Maske oder einen Helm mit Visier und die Bau- und Sanitärcontainer sind mit Desinfektionsmitteln ausgestattet.

20.00 Uhr. Drei weitere Personen, die mit dem Corona-Virus infiziert waren, sind verstorben. Mit Stand Dienstag (14.4.2020), 19 Uhr, sind in der Steiermark insgesamt 90 Personen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben.

Die neu gemeldeten Todesfälle: zwei Männer (Jahrgänge 1934 und 1952) aus der Landeshauptstadt Graz, ein Mann (Jahrgang 1926) aus dem Bezirk Leoben.

Die regionale Verteilung der bisherigen Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 auf die steirischen Bezirke:

  • Bezirk Hartberg-Fürstenfeld: 25 Todesfälle
  • Bezirk Graz-Umgebung: 22 Todesfälle
  • Landeshauptstadt Graz: 19 Todesfälle
  • Bezirk Weiz: sechs Todesfälle
  • Bezirk Leibnitz: fünf Todesfälle
  • Bezirk Voitsberg: vier Todesfälle
  • Bezirk Bruck-Mürzzuschlag: drei Todesfälle
  • Bezirk Leoben: drei Todesfälle
  • Bezirk Deutschlandsberg: ein Todesfall
  • Bezirk Liezen: ein Todesfall
  • Bezirk Murtal: ein Todesfall

Von den steirischen Verstorbenen waren 42 Frauen und 48 Männer. Das älteste Todesopfer war Jahrgang 1923, der jüngste Verstorbene war Jahrgang 1959.

19.50 Uhr. Der Bezirk Hartberg-Fürstenfeld bleibt steirischer Corona-Hotspot. Die Zahl der Infektionsfälle steigt jedoch nur noch langsam an, die Bezirkshauptmannschaft verzeichnet weit mehr Genesene als Todesfälle.

19.20 Uhr. Das Key West in Straden hat "keine Ahnung, ob es uns noch gibt", wenn heimische Disco wieder ihre Pforten öffnen dürfen. Beim Max in Feldbach hängt das Jahresprogramm mit Verträgen und Anzahlungen für Künstlern in der Luft. Und das Bollwerk in Bad Gleichenberg versteht die Maßnahmen, hofft aber auf Unterstützung für Nachtlokale.

18.00 Uhr. Die Oststeirer nutzten am Dienstag die Öffnung der Baumärkte, um Gartenprodukte zu kaufen. Weniger Frequenz gab es indes in den Innenstädten.

17.10 Uhr. Sukzessive fährt auch das Land Steiermark seine Straßenbauprojekte hoch. In den nächsten Tagen beginnt der Neubau der Raabbrücke in Gleisdorf. Auch bei der Weizer Ortsdurchfahrt werden die Arbeiten wieder weitergehen.

17.00 Uhr. Der Städtebund Steiermark tritt mit dem dringenden Appell an die österreichische Bundesregierung heran, diese möge, in Analogie zum Rettungsschirm für die heimische Wirtschaft, zur Absicherung der kommunalen Haushalte für diese Hilfsprogramme des Bundes schaffen und für Kommunen einen Ausgleichsfonds für den Entfall von Einnahmen (Kommunalsteuer-, Ertragsanteilseinbrüche, Gebühren und sonstige Kosten), die durch die COVID-19-Maßnahmen entstanden sind, einrichten. 

16.15 Uhr. Gewinner am ersten Tag der Geschäftsöffnungen waren auch in den Bezirken Leibnitz und Deutschlandsberg die Garten- und Baumärkte. Von einem Normalbetrieb ist der Handel aber noch weit entfernt.

15.45 Uhr. Landesverkehrsreferent und LH-Stellverteter Anton Lang über die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln: "Ab heute gilt die Maskenpflicht auch in allen öffentlichen Verkehrsmitteln in der Steiermark. Aufgrund einer neuen Verordnung der Bundesregierung besteht die Maskenpflicht zusätzlich zu den bisherigen Maßnahmen. Viele Steirerinnen und Steirer sind auf die Nutzung des öffentlichen Verkehrs angewiesen. Menschen, die zur Arbeit fahren, anderen helfen oder dringende Besorgungen erledigen müssen. Es ist unsere Aufgabe, sie alle und natürlich auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verkehrsunternehmen bestmöglich zu schützen. Passen wir also aufeinander auf und helfen wir mit, alle nötigen Maßnahmen umzusetzen. Mit der Verwendung einer Schutzmaske können wir uns selbst, aber besonders unsere Mitmenschen vor einer Infektion schützen. Herzlichen Dank an alle Fahrgäste für ihr Verständnis und für die Einhaltung der neuen Regelung."

Foto ©

15.30 Uhr. Die Grazer Politik plant den Abbau der "Corona-Befreiungen". Die Kleine Zeitung hat den Fahrplan dafür erfahren.

15.00 Uhr. Viele Geschäfte durften am Dienstag, dem 14. April, wieder öffnen. Die Kundenfrequenz blieb am ersten Tag aber überschaubar. Gestürmt wurden hingen die Feldbacher Baumärkte.

14.15 Uhr. Kinder der Region Leoben können Verwandte und Freunde derzeit nicht besuchen. Wir wollen diese von den jungen Kreativen grüßen.

13.45 Uhr. Videoumfrage. Vom verhaltenen Kundenandrang in Fachgeschäften bis hin zu Schlangen vor den Waschstraßen. Wir haben uns bei Geschäftsleuten und Kunden umgehört, wie sie den ersten Tag der Lockerungen aufgenommen haben.

+

13.10 Uhr. Lustiges Video. Der Physiotherapeut Lucas Oudijzers aus Eibiswald spricht über die Corona-Quarantäne mit seiner Frau und sorgt damit für viele Lacher. Hier kommen Sie zur Geschichte mit dem Video des gebürtigen Niederländers.

13.00 Uhr. Gedränge auch im Murtal. Lokalaugenschein in der "Arena im Waldfeld" in Fohnsdorf. Eine Verkäuferin eines Baumarkts berichtet von unfassbaren Szenen noch vor Öffnung des Geschäftes: "Draußen war eine lange Schlange, das habe ich noch nie gesehen." Auch der Mindestabstand wurde dabei nicht immer eingehalten.

Zur ganzen Geschichte mit Bildern und Video von Sarah Ruckhofer.

12.52 Uhr. Kinderbetreuung für Berufstätige. Die Landesregierung hat mit heutigem Datum auch eine neue Verordnung für den eingeschränkten Betrieb von Kinderbetreuungseinrichtungen erlassen. Damit ist klar geregelt, dass eigentlich alle Personen mit beruflichen Verpflichtungen ihre Kindern in Kindergärten, -horten, oder -krippen betreuen lassen können.

12.45 Uhr. Sonderprämie für Pflegekräfte. Ab heute kann in der Steiermark für 24-Stunden-Pflegekräfte, die länger bleiben, eine Sonderprämie von 500 Euro beantragt werden. Die Online-Formulare wurden freigeschalten (hier geht es zum Antragsformular). "Voraussetzung ist, dass der Turnus plus vier Wochen Verlängerung abgeschlossen sind. Erst dann kann der Antrag gestellt werden", heißt es aus dem zuständigen Referat. Hier geht es zur ganzen Geschichte.

12.05 Uhr. Gruß über den Zaun. Eine berührende Szene aus Bad Radkersburg verbreitet sich gerade via Facebook. Angehörige güßen ihre Lieben in einem Pflegeheim über den Zaun mit Transparenten und dem Lied "Steiermoak" von Gert Steinbäcker. Hier geht es zur Geschichte inklusive Video.

12.00 Uhr. Fünf positive Tests in Pflegeheim. Fünf Bewohner des Weizer Bezirkspflegeheims wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Allerdings zeigen vier der Betroffenen noch keine Symptome. Wie das Heim, das in der Vorwoche mit einem Hilferuf auf sich aufmerksam gemacht hatte, auf die neue Situation reagiert, hat Ula Patz recherchiert.

11.45 Uhr. Bilder aus der Steiermark. Wir haben erste Eindrücke aus den steirischen Innenstädten und von den Baumärkten gesammelt.

11.20 Uhr. Verdoppelung bei 39 Tagen. Derzeit verdoppelt sich die Zahl der positiv Getesteten in Österreich alle 39 Tage. Das sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober soeben bei der Pressekonferenz. Zu Beginn des Coronavirus-Ausbruches Anfang März lag dieser Wert noch bei drei Tagen. "Die schwierigste Etappe beginnt aber erst jetzt", sagte Anschober in Hinblick auf die Lockerungen der Beschränkungen.

11.15 Uhr. Lokalaugenschein in Graz. Es ist schon etwas mehr los in der Grazer Herrengasse und den angrenzenden Einkaufsstraßen. Kunden tröpfeln vereinzelt schon wieder in die Geschäfte. Die Graz-Redaktion berichtet von den ersten Schritten zurück zur Normalität in der Grazer Innenstadt.

11.05 Uhr. Weniger Intensivpatienten. Die erfreuliche Entwicklung setzt sich auch bei den Spitals- und Intensivpatienten in der Steiermark fort. Laut den neuesten Zahlen aus dem Gesundheitsministerium am Vormittag gibt es 141 Personen in Spitalsbehandlung, 28 befinden sich auf Intensivstationen. In der Vorwoche hatte es durchwegs über 30 Intensivpatienten gegeben.

11.00 Uhr. Lehrer machten Video. Noch wird es einige Zeit dauern. Doch die Lehrerinnen und Lehrer der VS Viktor Kaplan in Graz-Andritz freuen sich schon wieder auf Zeiten eines regulären Schulunterrichts. Worauf sie sich dabei konkret freuen, zeigen sie in einem netten Video, das den Schülerinnen und Schülern daheim ein wenig Hoffnung geben soll.

10.50 Uhr. Warten vor dem Eingang. Auch vor dem "Hornbach" in Seiersberg warten Kunden im Respektabstand, um ihre Einkäufe im Baumarkt erledigen zu können.

Seiersberg
Hornbach in Seiersberg Foto © Nina Müller

10.45 Uhr. Brüderpaar im außerordentlichen Zivildienst. Michael und Florian Payer verstärken im außerordentlichen Zivildienst das Rote Kreuz in Graz Umgebung. Der reguläre Zivildienst liegt bei den beiden schon neun bzw. sogar 14 Jahre zurück. "Im Moment fahre ich mit dem Rettungswagen zum Abnehmen der Abstriche bei Verdacht auf eine Infektion mit dem Corona-Virus von Haushalt zu Haushalt, selbstverständlich unter strengen, hygienischen Vorkehrungen. Die Personen, bei denen wir den Abstrich abnehmen, wurden zuvor durch die Gesundheitshotline 1450 als Verdachtsfall eingestuft. Wir fahren aber auch zu Personen, die bereits positiv getestet wurden, um einen erneuten Test durchzuführen, der im besten Fall ein negatives Ergebnis bringt. Außerdem werden wir auch im Rettungsdienst eingesetzt", erzählt Florian aus seinem Arbeitsalltag.

Florian und Michael Payer
Florian und Michael Payer Foto © Rotes Kreuz

10.35 Uhr. Rund ums Autofahren. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) hat eine gute Übersicht über die rechtlichen Fragen rund um die Fahrzeugbenutzung in der Coronakrise zusammengestellt. Ab heute gibt es ja wieder neue Regelungen. Die Fragen und Antworten gibt es hier.

9.45 Uhr. Neue Regeln, neue Fahrpläne. In den Grazer Öffis weisen grüne Aufkleber und Plakate auf die ab heute gültigen Regeln hin. Eine Benützung ist nur mit dem Tragen von selbst mitgebrachtem Mundschutz erlaubt. Außerdem gelten ab heute neue Fahrpläne.

9.30 Uhr. Bauernmarkt kommt zurück. Während anderswo Bauernmärkte geöffnet blieben, wurde jener in Liezen mit Beginn der Corona-Ausgangsbeschränkungen geschlossen. Das sorgte für Kritik von den Direktvermarktern. Doch am Donnerstag gibt der Liezener Bauernmarkt sein Comeback und soll wöchentlich stattfinden.

9.20 Uhr. Corona bedroht Carsharing. Mobilität zu teilen galt bis vor kurzem als großer Trend, auch in der Steiermark. Doch Jetzt kämpft die Carsharing-Branche ums Überleben. Bleibt die Coronakrise zu lang, gibt es wenig Hoffnung, hat Didi Hubmann recherchiert.

8.55 Uhr. Med-Uni-Rektor im Interview. Wie schaut es eigentlich mit der für den 3. Juli geplanten Medizin-Aufnahmeprüfung aus?
"Derzeit gibt es noch keine Entscheidung. Aber man kann wohl davon ausgehen, dass die Prüfung nicht in der üblichen Form beziehungsweise am geplanten Termin stattfinden wird können. Das ist aber eine bundesweite Entscheidung", sagt Med-Uni-Rektor Hellmut Samonigg. Hier geht es zum gesamten Interview mit Norbert Swoboda.

8.35 Uhr. Einkaufsliste. Die Graz-Redaktion hat eine Liste jener Geschäfte in der Landeshauptstadt zusammengetragen, die heute wieder ihre Pforten öffnen.

Hier geht es zu der nach Branchen geordneten Übersicht für Graz.

8.20 Uhr. Schlange stehen. Vor dem Obi-Baumarkt in Bruck an der Mur hatte sich bereits um 8 Uhr früh eine Schlange an Kunden gebildet. Das berichtet Redakteur Franz Pototschnig bei seinem Lokalaugenschein.

8.15 Uhr: Mehr Geld für Kurzarbeit. 5696 Anträge für das Kurzarbeitsmodell wurden von Unternehmen aus der Steiermark bereits gestellt. Jetzt werden die Mittel aufgestockt: Von bisher 3 auf 5 Milliarden Euro. Mehr dazu hier.

7.55 Uhr: Luft wurde reiner. Weniger Autoverkehr in Coronazeiten bedeutet reinere Luft. Dieser logische Schluss wurde nun durch Analysen der TU Graz mit Zahlen belegt. Die Stickstoffdioxid-Belastung sank in Graz um ein Drittel, der Feinstaub PM-10 um 14 Prozent. Gerald Winter hat die Details recherchiert.

7.45 Uhr: Pointierte Meinung. Ernst Sittinger wundert sich in seiner heutigen Morgenpost: "Dass (...) Lebensmittelläden den fragwürdigen Verkauf von Non-Food-Ware erst am Karsamstag einstellten, während ab heute sowieso wieder Non-Food-Geschäfte öffnen, ist eine Kasperliade besonderer Art. Bleibt zum Drüberstreuen noch der abenteuerliche Branchenmix: Waschstraßen, Pfandleihanstalten und der ,Handel mit Edelmetallen' sind ab heute erlaubt, Sportartikel- und Kleidergeschäfte müssen warten. Was das mit Corona zu tun hat, müsste erst noch ein medizinischer Sachverständigenrat klären."

7.35 Uhr: Ausreißer oder Trend? Nur 19 bestätigte Neuinfektionen wurden am Ostermontag aus der Steiermark gemeldet. So wenige waren es seit Wochen nicht mehr. Ob das nur ein statistischer Ausreißer nach unten durch das lange Wochenende war oder die Fortsetzung des Abwärtstrends, werden wohl erst die nächsten Tage zeigen.

7.10 Uhr: Kinderbetreuung gesichert. Mit dem langsamen Hochfahren des Handels gibt es auch wieder mehr Bedarf für die Betreuung von Kindern berufstätiger Eltern. Schulen müssen für diesen Zweck ja weiterhin geöffnet bleiben. "Wir erwarten hier keinen großen Ansturm", sagte die steirische Bildungsdirektorin Elisabeth Meixner im Ö1-Morgenjournal. Die notwendigen Räume seien jedenfalls da, die Direktoren wüssten bescheid.

6.36 Uhr: Neue Phase beginnt. Der steirischer Handel erwartet sich einen langsamen Start und Konflikte - was unsere Wirtschaftsredaktion an Informationen nud Statements zusammengetragen hat, lesen Sie hier!

6.17 Uhr: Not macht erfinderisch. Ein mobiler Desinfektionsstand, Ampeln für Geschäfte, Virenschutz für Einkaufswägen oder ein Beatmungsgerät mit Tauch-Technologie: In einem bemerkenswerten Tempo haben steirische Forscher und Unternehmer mit Innovationen auf die Coronakrise reagiert. Erfolgversprechende Beispiele – von Schutzausrüstungen über digitale Helfer und Medizintechnik-Produkte bis hin zu Desinfektionsmitteln – finden sich im ganzen Land. Eine Übersicht:

6 Uhr: Lockerung im Handel. Heute ist der Tag, den viele Geschäftstreibende herbeigesehnt haben: Baumärkte und kleinere Geschäfte wieder öffnen - aber es gilt Maskenpflicht in Öffis und bei jedem Einkauf! Wir informieren Sie den ganzen Tag über, wie groß Andrang und Disziplin der Kunden sind!

Das wichtigste vom Ostermontag

23 Uhr: So war das Solokonzert von Andreas Gabalier, das er via Facebook streamte.

21.09 Uhr: Mit Stand 21 Uhr beträgt die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 in der Steiermark 1572. Das bedeutet ein Plus von 19 bestätigten Infektionen im Vergleich zum Vorabend.

Mittlerweile gelten 517 Personen in der Steiermark als genesen. Das sind um fünf Personen mehr als 24 Stunden zuvor. Die Zahl der aktiv erkrankten Personen (positive Tests minus verstorbene und genesene Personen) beträgt derzeit 968.

Nach politischen Bezirken (in Klammer die Veränderung in den vergangenen 24 Stunden):

  • Bruck-Mürzzuschlag: 50 (-)
  • Deutschlandsberg: 40 (-)
  • Graz: 425 (+12)
  • Graz-Umgebung: 172 (+3)
  • Hartberg-Fürstenfeld: 289 (-)
  • Leibnitz: 169 (+1)
  • Leoben: 23 (-)
  • Liezen: 79 (-)
  • Murau: 5 (-)
  • Murtal: 31 (-)
  • Südoststeiermark: 47 (-)
  • Voitsberg: 95 (-)
  • Weiz: 147 (+3)
    (Quelle: Gesundheitsministerium)

19.30 Uhr: Mit rund einer halben Stunde Verspätung startet Andreas Gabalier sein Ostermontagskonzert. Er tritt zum ersten Mal seit vielen Jahren solo auf - aus der Garage eines Freundes, wie er sagt.

19.07 Uhr: In der Steiermark sind heute sieben weitere Personen verstorben, die mit dem Corona-Virus infiziert waren. Damit sind insgesamt 87 Personen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben.

Die neu gemeldeten Todesfälle sind ein Mann (Jahrgang 1926) und zwei Frauen (Jahrgänge 1928 und 1948) aus dem Bezirk Graz-Umgebung, eine Frau (Jahrgang 1927) und ein Mann (Jahrgang 1942) aus Graz und zwei Frauen (Jahrgänge 1926 und 1935) aus dem Bezirk Weiz.

17 Uhr: Eine außergewöhnliche Geste setzte der steirische Oberhirte Wilhelm Krautwaschl in Mariazell: Er weihte Österreich und seine Menschen der Magna Mater Austriae. Maria gilt als Beschützerin in Bedrängnis, etwa bei Pandemien wie derzeit verursacht durch das Corona-Virus.

14.35 Uhr: Die "neue Freiheit" ab Dienstag. Während viele Steirer (und vor allem auch Händler) der morgigen Teilöffnung vieler Handelsbetriebe freudig entgegenfiebern, betonte Gesundheitsminister Rudi Anschober am Montag einmal mehr, "dass wir uns durch unbedachtes Verhalten das Erreichte nicht zunichte machen dürfen". Er erinnert nochmals an die neuen Regeln:

  • Strikte Einhaltung der Zugangsregeln in die Geschäfte (1 Kunde pro 20 Quadratmeter)
  • Mindestabstand beim Warten auf Einlass
  • Tragen des Mund-Nasen-Schutzes in allen Geschäften
  • Mindestabstand und Mund-Nasen-Schutz auch in den Öffis.

14.30 Uhr: 146 Steirer im Spital. Weiter konstant bleibt die Zahl der Steirer, die mit Covid19-Erkrankung im Spital liegen. Montagvormittag waren es laut Gesundheitsministerium 146 - davon lagen 31 auf einer Intensivstation.

11.45 Uhr: 799 Anzeigen in der Osterwoche. Seit Beginn der Corona-Ausgangsbeschränkungen wurden in der Steiermark 2851 Anzeigen wegen Verstößen ausgestellt. In der Osterwoche kamen landesweit 799 Anzeigen hinzu, sagt Polizeisprecher Leo Josefus im Gespräch mit der Kleinen Zeitung. Indes ist die Zahl der Rettungs-Notfalleinsätze (u.a. wegen des eingebrochenen Verkehrs) stark zurückgegangen. Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

09.55 Uhr: Ansturm auf Gesundheitstelefon 1450 lässt nach. Zum Teil völlig überlastet war Mitte März das Gesundheitstelefon 1450. Mittlerweile hat der Druck nachgelassen, auch wenn von Entspannung noch keine Spur sei, erklärt der steirische Rettungskommandant Peter Hansak im ORF-Steiermark-Gespräch.

In Zahlen: Sei es hierzulande Mitte März zu bis zu 4500 Anrufen an die Nummer 1450 pro Tag gekommen, liege man mittlerweile bei 300 Anrufen. Vor der Corona-Krise lag man im Schnitt bei 100 Anrufen.

 

 

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

antipasti
3
2
Lesenswert?

Natürlich haben sie nur von sich geschrieben:

"Und wenn man sich das unten erwähnte Video ansieht kommt man schnell drauf, dass die wenigsten, die da eingekauft haben, etwas was dringend nötig ist gekauft haben."
Ironie aus.
Was SIE zum Leben brauchen, werden sie wohl wissen - aber wer sind SIE, zu bestimmen oder auch nur zu beurteilen, was und wie viel andere "dringend nötig" haben oder nicht!?

Mein Graz
1
2
Lesenswert?

@antipasti

Okay, dann schreib ich es jetzt um, wenn es dich so stört.

"Und wenn ich mir das unten erwähnte Video ansehe komme ich schnell drauf, dass die wenigsten, die da eingekauft haben, etwas was ich als dringend nötig finde gekauft haben."

Und den Leuten, die da Holzteile, Hochdruckreiniger, Gartenerde, Farben, Gartentische, Pflanzeimer, und Pflanzen gekauft haben weil sie das dringend brauchen wünsch ich viel Freude und Spaß damit.

antipasti
0
2
Lesenswert?

"Und wenn ich mir das unten erwähnte Video ansehe komme ich schnell drauf, dass die wenigsten, die da eingekauft haben, etwas was ich als dringend nötig finde gekauft haben."

Was glauben sie, wen das interessiert bzw. wen das zu interessieren hat, außer sie selbst?
Und beim letzten Absatz vergessen sie nicht, ihre hinter dem Rücken gekreuzten Finger wieder zu entwirren! Entweder lügen sie jetzt, oder sie haben beim Ursprungs-Kommentar gelogen - schämen sie sich dafür, wenn sie das können.
Mein Wunsch, dass sie in ihrer engen Welt glücklich bleiben oder werden mögen, ist dagegen ehrlich gemeint.
Ende.

Mein Graz
0
0
Lesenswert?

@antipasti

Passt schon.

Balrog206
9
5
Lesenswert?

Kommt

Dann e mit dem Fahrrad Kurier oder !

samro
7
50
Lesenswert?

video

besser noch das video der einkaufenden im oesterreich liveticker aus einem baumarkt in tirol.
und was die kunde kaufen.
alles voll lebensnotwendig. da mussssss man am ersten tag rennen.
bleibts daheim und denkts nach ob das nicht alles zeit hat bitte.

gb355
25
2
Lesenswert?

Nach ja ... stichwort:🛫🛬✈

Dieses GOLDENE KALB
Ist unantastbar und nicht der Rede wert. Soviel Dreck...da braucht es etliche PKW s der Grazer.
Was wäre dazu kritisch anzumerken...
Und dazu die Unfairness:
* Geldrückerstattung?
* Nur Gutschriften
* Flugausfälle-Stornirung
noch vor der Krise
* Hohe Forderungen aus dem
Krisentopf

hermannsteinacher
4
1
Lesenswert?

Goldenes Kalb,

derzeit eine besonders gute vermögensichernde Veranlagung!

Mein Graz
2
23
Lesenswert?

@gb355

Ehrliche Frage: zu welcher Meldung in diesem Artikel schreibst du das?

elpuzo
24
31
Lesenswert?

Autos raus aus der Stadt !

dann haben wir eben noch viel mehr GRAZER
bei uns am Land und die brauchen wir
so oder so nicht !!!!!

rouge
9
10
Lesenswert?

Nun denn

@elpuzo
Dann sollen auch die Pendler zu Fuß, mit dem Rad und von mir aus mit den Öffis in die Stadt kommen.
Wir brauchen die Landautos auch nicht!

Mein Graz
21
21
Lesenswert?

@elpuzo

Gut, dass ihr die Städter nicht braucht!

Dann können die Wirte, die auf Ausflügler warten, nach Corona ja auch gut ohne die Grazer auskommen. Die Hotels brauchen keine Gäste aus der Stadt (ob jetzt aus Graz oder einer anderen ist ja wurscht), Thermenregionen kommen auch ohne Besucher aus der Stadt aus usw.
Die eigenen Leut reichen ja auch zum Überleben!

Mein Graz
16
8
Lesenswert?

Und Urlaub am Bauernhof braucht ihr auch nicht,

die Bauern urlauben bei sich selbst. Ab-Hof-Verkauf ist sowieso gestrichen, weil die Landwirte in Zukunft alles in die Stadt bringen. Reitställe werden ausschließlich von der Landjugend in Anspruch genommen, und Erntehelfer die in der Stadt wohnen können auch zu Fuß gehen oder mit den Öffis fahren.

Mein Graz
64
19
Lesenswert?

Die Luft wurde reiner in Graz

Und da soll noch jemand behaupten, dass der KFZ-Verkehr mit der Luftgüte nicht viel zu tun hat!

Auch nach Corona: Autos raus aus der Stadt!

samro
0
16
Lesenswert?

firma

mein graz
so leicht ist das aber nicht wenn man kunden hat in graz oder auch geschaeftlich firmen aufsuchen muss um abzuholen oder etwas zu bringen.
und nicht vergessen dass eben behoerdenwege usw auch dann zu einem tagesausflug werden.
ja viel verkehr waere vermeidbar. aber aller sicher nicht.

Mein Graz
6
6
Lesenswert?

@samro

Klar, gewisse Wege sind mit dem Auto einfacher. Zustellung und Abholung größerer oder schwerer Lasten ist verständlich, dass das mit dem PKW passiert.
Wenn ich allerdings sehe, wer da wohin mit dem Auto unterwegs sind dann frage ich mich oft, wo die Leute ihren Hausverstand gelassen haben.
Da wird tatsächlich zur nächsten Tankstelle 250 m weit zum Semmeln holen am Sonntag mit dem Auto gefahren. Die vergessene Milch wird beim Hofer - auch 250 m weg - ebenso mit dem Auto geholt wie das Kind vom 300 m entfernten Kindergarten, wo es einen tollen Spazierweg gibt.
Zum Arbeitsplatz, den man mit den Öffis gut und in fast derselben Zeit (+ 5 Min.) erreichbar ist fährt man mit dem auto und zahlt auch noch ordentlich für einen Garagenplatz - weil es bequemer ist.
Ich wohne am Stadtrand, ich brauche mit den Öffis 20 - 25 Minuten bis ins Zentrum. Es würde mir niemals in den Sinn kommen mit dem Auto in die Innenstadt zu fahren - das ist kaum schneller und fürs Parken zahl ich mehr als für die Bim.

Es wäre viel mehr PKW-Verkehr vermeidbar - wenn die Leute nur wollten.

samro
0
11
Lesenswert?

verkehr

stimmt ja auch dass es viele sinnlose fahrten gibt.
gerade bei den shopping touren und bussibussicafetreffen im shoppingcenter bei manchen alle paar tage. das weiss ich.
da habe ich zuwenig zeit und ehrlich gesagt auch zuwenig lust dazu.
und auch keinen bock zwanzig runden zu fahren um in den ueberfuellten centern doch noch einen parkplatz zu bekommen.
ja vieles ist vermeidbar und ich hoffe auch dass sich da was aendert.
gibt genug cafes die man auch durch oder mit einem spaziergang erreichen kann, gleich wie restaurants, wenns mal wieder an der zeit ist spaeter.

und weil ma grad dabei sind: auch die grazer und die laendler brauchen sich gegenseitig, weil wir uns immer alle gegenseitig brauchen. sonst fehlt uns einfach was.

Balrog206
4
26
Lesenswert?

Solche

Antworten können nur von Pensionisten kommen ! Net bös sein ! Soll eure tolle Statt mal für gute Verkehrsanbindungen sorgen und Park a Ride vor der Stadt ! Und vielleicht Busse und bim zu Uhrzeiten schon fahren damit Leute auch fahren können die um 5.30 beginnen zu arbeiten !

ber
9
26
Lesenswert?

Antw: Auch nach Corona: Autos raus aus der Stadt!

Genau, auch die von den Grazern. Die machen den meisten Dreck und verbrauchen auch den meisten öffentlichen Parkraum.

Mein Graz
21
3
Lesenswert?

@ber

Ja, bin ich auch dafür.
Ich bin Grazer, wohne am Stadtrand und besitze nicht einmal einen PKW. Ich erledige alle Wege in die Stadt mit den Öffis.
Und wenn ich - so wie derzeit - alle 14 Tage zum Einkaufen ein Auto brauche leihe ich mir eines aus.

Balrog206
1
3
Lesenswert?

Mein

Hast auch den ganzen Tag Zeit als Pensionist , fairerweise solltest das auch mal schreiben ! Bist ja sonst immer so erpicht auf alles !

Maja1401
0
8
Lesenswert?

@mein Graz

....es soll aber auch Menschen geben, die Kinder haben und nicht mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln in die Arbeit kommen oder bei denen es sich mit der Arbeitszeit nicht ausgeht auf diese umzusteigen....oder?

Mein Graz
2
2
Lesenswert?

@Maja1401

Selbstverständlich.
Meine Postings sollten auch nicht als Hetze gegen Autos bzw. Autofahrer verstanden werden sondern als Denkanstöße, was man selbst für eine bessere Umwelt tun könnte.

SagServus
3
26
Lesenswert?

Und da soll noch jemand behaupten, dass der KFZ-Verkehr mit der Luftgüte nicht viel zu tun hat!

14% weniger PM10 an den Feinstaubhotspots bei 50% weniger Verkehr ist jetzt halt auch nicht der große Wurf den sich wohl einige vorstellen.

Was natürlich nicht heißt, dass der jetzige Zustand an Verkehr nicht erwünschenswert wäre, aber das Feinstaub Problem in Graz wird dadurch auch nicht alleine gelöst.

Und das ist ja auch eine der großen Kritikpunkte. Es wird immer so getan, als wäre der Verkehr alleinverantwortlich dafür. Und jetzt sieht man, dass der Feinstaub, zumindest was PM10 betrifft, nicht im gleichen Verhältnis zurückgeht wie der Verkehr.

Mein Graz
21
6
Lesenswert?

@SagServus

Bitte sag aber auch, was bei den anderen Werten heraus gekommen ist. Generell hat die Belastung abgenommen, es gibt noch weitere Studien.

"Die Belastung durch Stickstoffdioxid ist um fast ein Drittel zurückgegangen. "NO2 ist im Mittel auf 69% der normalen Werktage abgefallen."

"Mit dem Feinstaub verhält es sich etwas komplizierter, jedenfalls mit dem "groben" PM10. Zwar ist auch hier die Belastung im Tagesmittel zurückgegangen, allerdings mit 14 Prozent deutlich geringer. Trotzdem zeigen die Daten der halbstündigen Auswertung: Setzt der Autoverkehr in der Früh ein, schnellt auch der PM10-Wert nach oben."

"Weitere Studien zu Feinstaub PM 2,5
"Aber wir schauen uns mit der TU gemeinsam auch die PM2,5-Daten noch an", so Prutsch. Bei der Messung dieses "feinen" Feinstaubs, der für die Lunge noch schädlicher ist, sollten sich jene Partikel deutlicher zeigen, die direkt aus den Auspuffen ausgestoßen werden."

Auch wenn der KFZ-Verkehr nur einen Teil der Belastung ausmacht: mit etwas gutem Willen wäre es sehr häufig möglich, auf sein Auto zu verzichten und so einen Beitrag zu besserer Luft zu leisten.

SagServus
0
19
Lesenswert?

Generell hat die Belastung abgenommen, es gibt noch weitere Studien.

Natürlich hat die Belastung abgenommen.

Nur nicht in der Höhe wie der Verkehr zurückgegangen ist.

Mein Graz
14
5
Lesenswert?

@SagServus

Das hab ich auch nicht behauptet. Ich habe festgestellt, dass es ein BEITRAG zur Verbesserung der Luftgüte in Graz ist, zu dem jeder, der mit dem Auto unterwegs ist etwas beisteuern kann.

Und warum sollte man das "Nach Corona" nicht fortsetzen?

SagServus
2
5
Lesenswert?

Und warum sollte man das "Nach Corona" nicht fortsetzen?

Natürlich sollte man das "nach Corona" fortsetzen.

Aber da gibt es weitaus mehr Auswirkungen in anderen Bereichen die der geringere Verkehr mit sich bringt (Lärm, Verkehrssicherheit etc.) als die Luftgüte.

Graz hat nunmal ein Feinstaubproblem, und das wird auf Grund dieser jetzt gemessenen Daten und Auswertungen sicher nicht geringer.

Mein Graz
8
3
Lesenswert?

@SagServus

Leider wird es nichts ändern. Da bedarf es schon anderer Methoden, um den Autoverkehr in der Stadt einzuschränken.

SagServus
2
6
Lesenswert?

Leider wird es nichts ändern

Da bin ich bei dir.

Sobald mit Ende April die Ausgangsbeschränkungen vorbei sind (gehen wir mal davon aus) und die Büros wieder vom Home Office abkommen und jeder ins Büro fährt, wird auch der Verkehr wieder zunehmen.

Ich bezweifle nämlich sehr stark, dass viele Dinge aus der Krise wie z.B. Home Office, auch wenn man jetzt sieht, dass sie unter umständen gut funktionieren, danach weiter forciert werden.

melahide
5
40
Lesenswert?

ich hatte

gehofft, dass die Menschen durch die Krise von ihrer Konsumsucht ein bisschen geheilt werden und mehr nachdenken. Nein, werden sie nicht.

SagServus
12
9
Lesenswert?

...

Eine Schlange um 8 Uhr auf Grund der jetzigen Auflagen find ich ja noch normal.

Man schaue sich mal auf diversen Zeitungen aus Wien die Bilder dort an.

Dort gabs bereits Schlangen vor den Baumärkten lange vor Öffnungszeit.

Oma2013
5
55
Lesenswert?

Natur

das Positive an der Krise war für mich, dass sich die Natur von einer wahrgenommenen Schönheit zeigen konnte, die Luftgüte hat sich gebessert und der Umgebungslärm, die Hektik, die Bespassung etc.... hatte eine kurze Pause.

A6TLUK0I30K939HI
5
31
Lesenswert?

Die Ruhe, die entspannte Ausgeglichenheit wie die Entwicklungen in der Natur sind eben wenige im Stande zu genießen, ..........

wie von dir kommentiert, hoffentlich bleibt's zumindest in einigen Anteilen mit dem "weniger ist mehr" so !

Vielleicht nehmen's sich's einige zu Herzen !

Oma2013
2
3
Lesenswert?

@ geerdeter Steirer

die vielen "Daumen nach oben" machen Mut😊

haraldk1969
67
17
Lesenswert?

Warum nicht einkaufen gehen im Baumarkt

Warum sollen die Menschen nicht einkaufen gehen in den Baumarkt, die ganze Zeit über waren Lebensmittel Händler offen ,bis vor kurzen ohne Maske zu betreten , und die Infektionen sind nicht gestiegen sondern gefallen.
Die Firmen jetzt haben mehr Auflagen für die Sicherheit .
Alle Firmen gehören aufgesperrt mit Maskenpflicht .
Bei 650.000 Arbeitslose wird es höchste Zeit, den jeder braucht Geld zum überleben.
Der Angst vorm Virus hat und nicht arbeiten muß oder auch keine mehr hat ( Dank der Regierung )soll sich zu Hause einsperren und die Angst Berichte vom Ausland anschauen.

Mein Graz
8
28
Lesenswert?

@haraldk1969

M.W. gibt es die Maskenpflicht im Lebensmittelhandel seit 2 Wochen. Und wie lange ist die Inkubationszeit? 4 bis 14 Tage...

Und ich persönlich finde es schon etwas einfältig, gleich am 1. Tag der Öffnung in einen Baumarkt zu rennen. Was gibt es dort so Überlebenswichtiges, dass es nicht noch ein paar Tage warten kann?

Jetzt alle Firmen gleichzeitig aufzusperren wäre auch schon fast fahrlässig. Es gibt noch immer genügend Leute, die sich nicht an Maskenpflicht halten, das Virus mit einer "normalen Grippe" gleichsetzen oder sogar behaupten, dass das alles nur "Panikmache" sei.

jan31
6
76
Lesenswert?

Da sieht man wie der Mensch gestrickt ist

Kaum darf man wieder in den Baumarkt wir der gleich am 1. Tag ab früh Morgens gestürmt. Ohne Rücksicht auf seine Mitmenschen. Aber wer lange Wartezeiten auf sich nimmt.... Denn, die Abstände werden kontrolliert. Und nächste Woche ist auch noch offen.

antipasti
16
14
Lesenswert?

Das sehe ich vollkommen anders:

Wer jetzt, nach 4 Wochen geschlossener Baumärkte, keinen Bedarf an bescheidenem "Nachschub" von diversen Materialien hat, hat entweder zwei linke Hände, oder er/sie muss leider in einer gartenlosen Wohnung leben.
Viele Menschen sind jetzt bedauerlicherweise arbeitslos.
Einige davon wollen sich selbst nutzbringend in Wohnung oder Haus mit Garten (malen, streichen, verschönern, etc.) einzubringen, statt sich bei Bier und Chips die x-te Wiederholung einer amerikanischen Soap "zu geben".
"Ohne Rücksicht auf seine Mitmenschen" ist angesichts der Kontrollen vor /in den Märkten vollkommen deplatziert!

Mein Graz
7
19
Lesenswert?

@antipasti

Ich habe einen Garten. Ich habe auch keine 2 linken Hände.
Ich bin heute nicht im Baumarkt, und in den nächsten Tagen auch nicht.
Ich habe mir allerdings in einer Gärtnerei schon vorige Woche die Pflanzen und Erde bestellt, die ich brauche. So muss ich mich nicht unter Idioten wagen, die noch immer glauben Corona sei nicht gefährlich. Denn nicht einmal Kontrollen helfen, wenn einer seine Maske hochhebt weil er grad niesen oder husten muss und dann behauptet, unter der Maske kriegt er ja keine Luft (selbst gesehen!).

Miraculix11
12
31
Lesenswert?

Man sieht hier die ganz Intelligenten

Dass man einkauft, ok, aber dass man sich ein Wagerl schnappt und damit in die Menge stellt zeugt von mangelndem Verstand.

lieschenmueller
6
12
Lesenswert?

@Miraculix11

Stimmt, da hätte man im Auto warten können, bis aufgesperrt ist. Denn nur das erklärt die Warteschlange. Bei geöffneter Tür sind 30 Leute im Nu drinnen und in der Größe des Marktes verlaufen, dass man nicht eng stehen braucht.

An der Zahl als solche braucht man sich aber nicht groß empören.

samro
3
16
Lesenswert?

leute

es geht darum dass da mehr als 30 leute sind und keiner kann im auto warten. wie soll das mit der reihenfolge gehen?
bleibts einfach daheim.

lieschenmueller
7
4
Lesenswert?

Die Zahl 30 steht im dazugehörigen Artikel,

und man könnte die Dauerempörung bei einer solchen auch einmal abstellen.

Das geht schon in Richtung Blockwartmentalität.

Ein paar wollen sich nach 4 Wochen etwas zum Heimwerken kaufen, käme der halbe Bezirk, dann kann man sich noch immer aufpudeln. Tut er aber nicht.

Mein Graz
4
6
Lesenswert?

@samro

😂 Stimmt auch wieder, die Reihenfolge muss natürlich eingehalten werden, sonst könnte der Nachbar ja nach mir kommen und vor mir rein gehen. Und dann schnappt er mir das letzte Sackl Erde weg. 🤣

Ja, bleibts daheim!

samro
0
3
Lesenswert?

anzahl

ganz ehrlich
hornbach
obi graz nord usw
wie kann man da am parkplatz warten?
die parkplaetze sind teils in der tiefgarage und keiner kann da eine reihenfolge herstellen.
mit garten daheim gibts ausserdem genug kreativitaet. erde hat man. samen normal auch. wenn man schon nicht von einem gaertner bestellen kann.
ist halt einmal bei den blumen nicht alles perfekt.
aber dafuer ein bissl erhalten woran wir die letzten wochen gearbeitet haben.

lieschenmueller
1
1
Lesenswert?

@samro

Die Diskussion nahm ihren Ausgang vom 1. Bild, das den Obi in Bruck/Mur zeigte. Mit Artikelhinweis, darin dann die Zahl 30. Und selbst mit dieser geringen begann das Hinhacken - Lemminge, blöd, unnötig usw.

Ein sich selbst Erhöhen bei anderen Niedermachen.

Dass sich das in Graz und natürlich Wien steigert in der Anzahl der Kunden und den Örtlichkeiten in Bezug auf Parkplätze, nona. Es scheint sogar welche zu geben, die Hingehen um nur zu Filmen, also als Privatperson, das einstellen ins Netz um der Aufregung Willen.

Es werden Abstände eingehalten, die Leute tragen Gesichtsmasken. Es wird ein - hoffentlich geringes - Ansteigen erwartet nach gewissen Lockerungen. Für Sie ist die zu früh, wenn ich mich richtig erinnere. Ab wann wären sie denn genehm? Die Spitalsbetten sind im Moment nicht allzu rar, was anfangs überhaupt Ziel war, das Verhältnis von - zu.

In einem Monat wird es die 30 Grad und darüber geben, so früh beginnen die Sommertemperaturen seit einigen Jahren. Dann schaue ich mir an, ob die Leute noch so diszipliniert sind in gewissen Wohnsituationen.

Noch verhaltet sich der Großteil der Situation wahrlich entsprechend.

samro
0
1
Lesenswert?

genehm

''Es wird ein - hoffentlich geringes - Ansteigen erwartet nach gewissen Lockerungen. Für Sie ist die zu früh, wenn ich mich richtig erinnere. Ab wann wären sie denn genehm?''

es geht ueberhaupt nicht darum was mir wann genehm ist.
das thema mit dem friseur sitzt wohl noch tief? genehm ein bissl ein bissiges wort nicht?
es geht viel mehr darum und das habe ich damals geschrieben: die tatsache, dass die leute wissen ''am dienstag gemma einkaufen'' wird sie zu ostern vielleicht unvorsichtiger machen. und so ganz brav war das wochenende ja nicht laut beobachtungen von geug usern.
und es ging darum dass eben ostern und das oeffnen einen tag spaeter zwei situationen damit schafft wo es potentiell wieder zu neuen risiken kommt. also haette ich persoenlich das um paar tage verschoben.

''Die Spitalsbetten sind im Moment nicht allzu rar, was anfangs überhaupt Ziel war, das Verhältnis von - zu.''
gott sei dank. dafuer haben wir auch einiges getan und mir gehts darum dass wir das jetzt nicht sinnlos alles aufs spiel setzen.

'' beginnen die Sommertemperaturen seit einigen Jahren. Dann schaue ich mir an, ob die Leute noch so diszipliniert sind in gewissen Wohnsituationen.''
ich glaube man muss einmal verstehen, dass das daheimbleiben eine notwendigkeit ist damit wir weiterkommen in diesem thema und egal wie uns das passt oder nicht. wir werden uns dem virus anpassen muessen. und die leute liegen sicher noch lieber daheim als auf der intensiv.

lieschenmueller
0
1
Lesenswert?

@samro

Ich schrieb, dass ich sobald der Friseur aufmacht, diesen aufsuche. Ihre Antwort darauf ist mir nicht mehr erinnerlich. Sie können Sie gerne noch einmal an mich richten, damit ich weiß, was tief sitzen soll.

Die Leute taten heute nichts Verbotenes. Sie z.B. haben schon in der Früh beim Foto aus Bruck zum Herumsudern begonnen, mit sage und schreibe 30 Personen, die anstanden. Wie sich das österreichweit entwickelte tagsüber, war zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht berichtbar.

Dass wir uns dem Virus anpassen müssen, da bin ich voll bei Ihnen. Verstecken können wir uns aber nicht bis zum Sankt Nimmerleinstag. Persönlich gehe ich einmal in der Woche zum Supermarkt, und was ich Anfang Mai vorhabe, erwähnte ich.

Mit erhobenem Zeigefinger stelle ich mich aber nicht vor die Leute, die das in Anspruch nehmen, was ab heute erlaubt ist. Und sei es, sich für ein Gummibandl zum Maskennähen für 1 Stunde unters Volk zu mischen, in Reih und Glied.

A6TLUK0I30K939HI
1
14
Lesenswert?

Vielleicht haben welche sogar wie bei "Mr.Bean" mit dem ausgestopften Schlafsack den Eingang blockiert .............. ;-)

zutrauen tue ich's einigen .......... ;-)

lieschenmueller
4
3
Lesenswert?

@Geerdeter Steirer

Man schaue wie viele Leute ähnliches - also fast in Richtung Schlafsack - das vor Geschäften tun, wegen eines Smartphones, Konzertkarten etc. - Oder es getan haben, weil diese Zeiten sind ob eines Virus vorbei, bis man eine Impfung etc. hat

Black Friday in den USA - den man sich hier auch abkupfern will geht es nach der Wirtschaft. Wenn ich dann wieder lese, dass manche Menschen eine gewisse Summe für einen Fernseher übrig haben und keinen Cent mehr, dann ist mein Kopfschütteln über welche Lächerlichkeit man sich preis gibt etwas weniger. Der will um das Geld halt den großen haben, mit dem gelockt wird. Muss man nicht verstehen, ist aber Lebensrealität vieler. Denen es finanziell nicht gar so geht, aber auch einen Teil von dem haben will, was für andere normal gilt.

Und wie geschrieben, ich staunte beim ersten Anblick beim Foto auch, aber als ich die Zahl 30 las, meine ich, man hat sich dort nicht getreten und geschoben. Man war etwas vor der Öffnungszeit dort und hat sich angestellt, da hätte ein bisschen Sitzenbleiben im Auto es besser gelöst.

Ich werde zunehmend vorsichtig, meine Mitmenschen abwerten zu wollen in Bezug auf ihr Verhalten. Außer es ist wirklich gefährlich, wie diese unseligen Partys etc. Aber wer bin ich, wo ich in meinem mit relativ geringer Einwohnerzahl Örtchen über jene urteile, die ein paar Hundertausend haben wie Graz oder von Wien ganz zu schweigen? Da drängen sich mehr Leute als bei meinem einsamen Hundespaziergang auf Feldweg und Au.

Kommentare 26-76 von 86