Trauer über Leiden und Tod Jesu, aber auch die Freude über das neue Leben stehen im Zentrum des Brauchtums der Kar- und Ostertage.
Den Auftakt dazu bildet der heutige Gründonnerstag. Der Name des Tages leitet sich eigentlich vom althochdeutschen „greinen“, also weinen, ab. Erinnert doch der Tag an das Letzte Abendmahl, das Jesus mit seinen Jüngern gefeiert hat. Im Brauchtum wird der Tag aber mit der Farbe Grün verbunden – und so finden sich bis heute oft Spinat oder eine Kräutersuppe auf dem Mittagstisch.