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Corona in der SteiermarkEin weiteres Todesopfer und 1125 Infizierte in der Steiermark

Maske rauf in Supermärkten +++ 1125 Covid-19-Fälle im Land +++ 35 Steirer sind verstorben +++ Extra Geld für 24-Stunden-Betreuung +++ Leitlinien für Schulen in Corona-Zeit: So soll der Unterricht nach den Osterferien funktionieren

© (c) AP (Peter Steffen)
 

Es ist die dritte Woche mit merkbaren Einschnitten, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzubremsen. Auch für die Steirerinnen und Steirer bleibt die Lage angespannt. Ab 6. April sind Masken in Supermärkten Pflicht. Wir halten Sie heute wieder den ganzen Tag lang über das Geschehen in der Steiermark auf dem Laufenden.

Die Entwicklungen vom Dienstag, 31. März, können Sie an dieser Stelle detailliert nachlesen.

Die Ereignisse des Tages im Liveticker

20.20 Uhr. Mund-Nasen-Schutz -  So nähen Sie sich Ihre Maske selbst. Handgenähte Masken sind kein gleichwertiger Ersatz für einen zertifizierten Mund-Nasen-Schutz, können aber das Risiko einer Tröpfcheninfektion reduzieren. Mit dieser Nähanleitung von der Caritas der Diözese Graz-Seckau fertigen Sie Ihre Maske aus einem Stoffdesign Ihrer Wahl.

Wer selbst nicht nähen kann oder will, wird bei lokalen Geschäften,  Designerinnen und Nähstudios fündig. Auch wenn man dort mit Aufträgen teils so eingedeckt ist, dass man sich auf Wartezeiten einstellen muss.

20.10 Uhr. Die Entwicklung der bestätigten Infektionen in der Steiermark seit den Mittagsstunden.

Infektionen in der Steiermark
Region14 Uhr17 Uhr20 Uhr
Bruck-Mürzzuschlag404040
Deutschlandsberg252627
Graz (Stadt)274277281
Graz-Umgebung 103109106
Gröbming 282828
Hartberg-Fürstenfeld209210211
Leibnitz138143143
Leoben191919
Liezen323436
Murau355
Murtal262829
Südoststeiermark383838
Voitsberg757575
Weiz888787
Summe109811191125

19.09 Uhr. Ein weiteres Todesopfer in der Steiermark am Mittwoch: Eine Steirerin aus dem Bezirk Leoben (Jahrgang 1941), die mit dem Corona-Virus infiziert war, ist heute verstorben. Somit sind im Bundesland insgesamt 35 Personen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben (Stand 1. April, 19 Uhr). Von den steirischen Verstorbenen waren 13 Frauen und 22 Männer. Das älteste Todesopfer war Jahrgang 1926, der jüngste Verstorbene Jahrgang 1954.

Die regionale Verteilung aller bisheriger Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19:

  • Bezirk Hartberg-Fürstenfeld: zehn Todesfälle
  • Bezirk Graz-Umgebung: acht Todesfälle
  • Landeshauptstadt Graz: sechs Todesfälle
  • Bezirk Leibnitz: drei Todesfälle
  • Bezirk Bruck-Mürzzuschlag: zwei Todesfälle
  • Bezirk Deutschlandsberg: ein Todesfall
  • Bezirk Leoben: ein Todesfall
  • Bezirk Liezen: ein Todesfall
  • Bezirk Murtal: ein Todesfall
  • Bezirk Voitsberg: ein Todesfall
  • Bezirk Weiz: ein Todesfall

18.55 Uhr. Auch in der Krise sind lukullische Genüsse nicht verboten und einige Grazer Betriebe bieten online ihr Back- und Naschwerk an. Verena Schaupp hat sich in Graz "virtuell" umgesehen.

18.00 Uhr. Die Zahl der Infizierten ist in der Steiermark in den vergangen Stunden etwas angestiegen und liegt bei 1120. Die aktuelle Lage in den Regionen um 18 Uhr:

  • Bruck-Mürzzuschlag 40 (14 Uhr: 40)
  • Deutschlandsberg 26 (14 Uhr: 25)
  • Graz (Stadt) 278 (14 Uhr: 274)
  • Graz-Umgebung 108 (14 Uhr: 103)
  • Gröbming 28 (14 Uhr: 28)
  • Hartberg-Fürstenfeld 210 (14 Uhr: 209)
  • Leibnitz 143 (14 Uhr: 138)
  • Leoben 19 (14 Uhr: 19)
  • Liezen 35 (14 Uhr: 32)
  • Murau 5 (14 Uhr: 3)
  • Murtal 28 (14 Uhr: 26)
  • Südoststeiermark 38 (14 Uhr: 38)
  • Voitsberg 75 (14 Uhr: 75)
  • Weiz 87 (14 Uhr: 88)

17.55 Uhr. In Leoben sind die Zahlen bei den Infizierten seit Montag stabil. Hier die Details.

17.50 Uhr. Eine weitere traurige Meldung vom Arbeitsmarkt. Nachdem Murau bereits eine Rekordarbeitslosigkeit gemeldet hat, ist auch im Südosten der Steiermark die Zahlen der Beschäftgungslosen so hoch wie noch nie. Die Geschichte aus dem Bezirk Südost & Süd

17.25 Uhr. Bundesminister Heinz Faßmann will das Semester "neutral" stellen, Nachweise für Stipendien und Studienförderung sind daher nicht notwendig.

>>> Hier alle Infos von Norbert Swoboda zum Thema Stipendien <<<

17.05 Uhr. Die steirische Polizei verkündete die Sperre von zwei steirischen Grenzübergängen. Langegg und Spielfeld-Bundesstraße (B67) werden mit 2. April geschlossen, Mureck und Radlpass sind nur zwischen 5 und 21 Uhr geöffnet.

Offen bleiben weiterhin:

  • Bad Radkersburg/Gornja Radgona
  • Sicheldorf/Glederovci
  • Spielfeld (Autobahn)/Sentilj (Avtocesta)
  • Spielfeld (Bahnhof)/Sentilj

17.00 Uhr. Das südsteirisches Unternehmen "sanSirro Unique Sportswear" hat in der Krise umgesattelt und der Hersteller von individueller Sport- und Freizeitbekleidung mit Sitz in Lang produziert nun Schutzmasken. "Unser normales Geschäft ist aufgrund der Coronakrise auf ein Minimum zurückgegangen. Mit der Umstellung auf die Produktion von Schutzmasken leisten wir einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft und können die wirtschaftlichen Einbußen kompensieren", erklärt Geschäftsführer Hannes Steiner.
Mehr finden Sie hier von Barbara Kahr und Robert Lenhard

16.35 Uhr. Die steirische Ärztekammer hat weitere 8872 Schutzmasken an die steirischen Arztpraxen verteilt. Diese wurden von der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) zur verfügung gestellt. "Der Schutz der Ärztinnen und Ärzte sowie deren Mtarbeiterinnen und Mitarbeiter muss höchste Priorität haben – es geht um die Erhaltung der Gesundheitsinfrastruktur", erklärt der steirische Ärztekammerpräsident Herwig Lindner. In den kommenden Tagen könnte die Kammer weitere Masken aus anderen Quellen erhalten. Noch offen sei das Problem der Mund- und Nasenschutz-Masken für Patienten. Darum müssten sich die Praxen noch selbst bemühen.

Mehr als 8000 Masken wurden an die Praxen verschickt Foto © kk

16.15 Uhr. Wie im Rest der Steiermark werden auch in Murau wieder neue Infektionen gemeldet. Es gibt aber auch eine gute Nachricht: Im Bezirk Murau ist die erste Patientin wieder offiziell gesund, das bestätigt Bezirkshauptmann Florian Waldner. 

16.00 Uhr. Wie im Parlament werden auch im Landhaus Schutzmasken für die Abgeordneten vorbereitet. Maskenzwang gibt es für die Sondersitzung am 7. April aber keinen. Das bestätigte die Landtagsdirektion auf Anfrage.

15.56 Uhr. Das Landeskrankenhaus in Voitsberg überprüft Patienten bereits vor dem Eingang auf ihr Corona-Risiko. Für Risiko-Patienten wurde ein Teil des Gebäudes abgeschottet.

Im LKH Graz hat diese Aufgabe seit einer Woche das Bundesheer übernommen.

15.45 Uhr. Kollegin Andrea Rieger aus der Stadt-Redaktion hat die neuesten Informationen zum Grazer Hilfspaket. Wohin sich Grazer Unternehmer nun wenden können, finden Sie hier:  3-Millionen-Euro-Paket

15.30 Uhr. Früher als geplant konnte die Notschlafstelle der Brucker Pfarrcaritas wieder geöffnet werden. Auch sie war wegen Corona geschlossen.

14.45 Uhr: Wie ist die Lage im Bezirk Weiz? Unsere Lokalredaktion hat alle Geschehnisse in der Region zusammengefasst.
>>>Hier finden Sie den Bericht.

14.22 Uhr: Nun haben auch die steirischen Handballklubs HSG Graz, HSG Bärnbach/Köflach, Bruck, Leoben, Trofaiaich und HIB Handball Graz endlich Gewissheit. Der Verband hat die österreichischen Ligen nun doch für beendet erklärt. Neben den Fußballern waren die Handballer der letzte Verband, der versucht hat, die obersten Ligen durchzuboxen.

14.17 Uhr: Es gibt immer wieder auch gute Nachrichten und eine kommt von Kirin Kohlhauser: Nidec kauft Delta-Linie von Secop in Fürstenfeld und somit sollten 170 Arbeitsplätze gesichert sein.

Alles andere als eine gute Nachricht: Alleine im Dienstleistungsbereich stieg die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk um 470 Prozent.

14.15 Uhr: Die Coronakrise ist auch im Bezirk Murau massiv spürbar: Seit Einführung der elektronischen Erfassung in den 1980er-Jahren war die Arbeitslosenzahl nie so hoch wie jetzt.

>>>Hier geht es zur Geschichte von Raphael Ofner<<<

14.10 Uhr: 1098 Menschen in der Steiermark wurden in Summe positiv getestet. In Österreich ist die Zahl mittlerweile auf 10.444 gestiegen.

Stand 14 Uhr in den Regionen:

  • Bruck-Mürzzuschlag 40
  • Deutschlandsberg 25
  • Graz(Stadt) 274
  • Graz-Umgebung 103
  • Gröbming 28
  • Hartberg-Fürstenfeld 209
  • Leibnitz 138
  • Leoben 19
  • Liezen 32
  • Murau 3
  • Murtal 26
  • Südoststeiermark 38
  • Voitsberg 75
  • Weiz 88

13.45 Uhr: Wie klappt das heuer mit der Osterjause? Das ist eine Frage, die sich viele stellen. Die Grazer Fleischerei Mosshammer hat sich schon mit Osterkrainern und G’selchtem gerüstet – auch wenn die großen Familienfeste diesmal Coronabedingt ausfallen. Bestellungen kann Mosshammer auf Anfrage in Schließfächern vor der Filiale in der Zinzendorfgasse hinterlegen. >>> Alle weiteren Infos hier.

13.41 Uhr: Für viele Eltern stellte sich in den vergangenen Wochen die Frage, was mit den Schulbeiträgen passiert. In Graz haben sich die Stadtregierer heute geeinigt: Die Kommune übernimmt während der Sperre die Elternbeiträge.

13.30 Uhr: Pädagogische Hochschule adaptiert das Praktikum, damit Studierende keine Nachteile erleiden. Ein Überbrückungsmodell soll helfen, trotz der Einschränkungen durch das Corona-Virus die praktische Ausbildung weiterzuführen. Die FH Joanneum führt heuer die Aufnahmeverfahren Online durch.

13.22 Uhr: Leitlinien für Schulen in Corona-Zeit: So soll der Unterricht nach den Osterferien funktionieren. Das Bildungsministerium gibt Leitlinien für den Fernunterricht nach Ostern aus: Dabei soll ja auch neuer Stoff per "Distance Learning" unterrichtet werden. Zudem sollen Lehrer nach Ende der Schulschließungen zusätzlich zum normalen Stundenplan unterrichten, auch außerhalb der Unterrichtszeit.

13.19 Uhr: Eigentlich stünden die Edlseer ab dem Frühling laufend auf der Bühne. Jetzt sitzen sie zu Hause. Wie es Fritz Kristoferitsch damit geht und was er sich von seinen Fans wünscht. >>> Edlseer-Fritz über seine Gedanken, seine Sorgen und wie er die Zeit nutzt

13.08 Uhr: Die Coronakrise hat auch Auswirkungen auf die styriarte mit ihren verschiedenen Veranstaltungsreihen. Das Osterfestival Psalm musste ebenso abgesagt werden wie Konzerte des Orchesters Recreation. Nun wurde ein Hilfsfonds für jene Künstlerinnen und Künstler eingerichtet, die dadurch um ihre Gagen umfallen. In den ersten zehn Tagen konnten bereits rund 15.000 Euro lukriert werden.

13.01 Uhr: Höhere Prämie. 16.515 Personenbetreuerinnen waren mit März in der Steiermark gemeldet, mehr als 60 Prozent stammen aus Rumänien; jeweils 13 Prozent aus der Slowakei und aus Kroatien, Für sie soll es eine Extra-Prämie des Landes geben, wenn sie ihren Dienst („24-Stunden-Pflege“) verlängern. Und zwar je nach Dauer zwischen 500 bis 1500 Euro.

12.43 Uhr: Lokalaugenschein: Ab heute wird bereits mit Maske eingekauft. Auch im Bezirk Leoben wurden Kunden kostenlos Masken angeboten. Sowie im Murtal: "Wir hoffen, das wird nicht Normalität"

12.22 Uhr: Aufgrund der aktuellen Lage kann der Grünschnitt derzeit nicht im geschlossenen Recyclingcenter in der Sturzgasse abgegeben werden. Dafür bietet die Stadt Graz nun ein kostenloses Service an: Über die Abfall-App der Stadt kann ein Grünschnitt-Sack (110 Liter) pro Haushalt bestellt werden. Dieser Sack wird in den folgenden Tagen von Mitarbeitern der Holding Graz vor betreffende Haustüren gelegt bzw. in Postkästen geworfen.

12.19 Uhr: Besuch ist in den Pflegeheimen weiterhin nicht erlaubt. Das Bezirkspflegeheim Weiz hat sich etwas einfallen lassen: Es wird aufgerufen, den Bewohnerinnen und Bewohnern des Heims mit selbst geschriebenen Briefen, Zeichnungen oder Basteleien die Osterzeit zu verschönern. 

12.02 Uhr: Der Härtefonds ist weiterhin sehr gefragt: Seit Freitag sind allein in der Steiermark 14.981 Anträge bei der WK eingegangen. 12.588 Anträge davon wurden zur Zahlung freigegeben.

11.41 Uhr: Auch das Modeunternehmen Mothwurf produziert jetzt Covid-19-Schutzmasken. Die Masken kosten 16 Euro und sind im Online-Shop zu bestellen.
Eine Anleitung für Masken, die man sich selbst nähen kann, gibt es hier.

11.23 Uhr: Der Grenzübergang in Mureck wird ab morgen in der Nacht geschlossen. Um 0 Uhr wird die Grenze in Mureck bis 5 Uhr geschlossen. Dann ist der Grenzübergang jeweils von 21 bis 5 Uhr zu. Bad Radkersburg und Sicheldorf bleiben durchgehend geöffnet.

11.20 Uhr: Rund zehn Prozent der mit Covid-19 infizierten Österreicher (1071) müssen mittlerweile im Spital behandelt werden, berichtete das Innenministerium am Mittwoch. 215 davon werden intensivmedizinisch betreut. Mit Stand 10 Uhr haben sich 10.407 Österreicher mit dem Coronavirus angesteckt. 1436 haben sich wieder davon erholt. 146 erlagen der Krankheit. In der Steiermark sind mit 34 Toten die meisten Todesfälle zu verzeichnen.

11.04 Uhr: Sag's durch die Orchidee! Heute Vormittag fanden sich Vertreter der AG der Gärtner und Floristen am LKH-Univ. Klinikum Graz ein, um dem Gesundheitspersonal für seinen unermüdlichen Einsatz in diesen außergewöhnlichen Zeiten zu danken. Als Zeichen dafür, verschenkte man 500 Orchideen an die Mitarbeiter des Klinikum. Gespendet wurden die herrlichen Blumen von einem Grazer Großhändler.

Blumen für das Gesundheitspersonal Foto © LKH-Univ. Klinikum Graz

10.34 Uhr: Der Stand der Coronavirus-Patienten in stationärer Behandlung ist am Mittwoch erstmals gesunken - von 165 am Dienstag auf 149 am Mittwoch, sagte Reinhard Marczik, Sprecher der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft (KAGes). Es sei zwar eine "erfreuliche Nachricht" in schwierigen Zeiten, dürfe aber nicht überinterpretiert werden. Schon am Donnerstag könne sich das Bild ändern.

10.22 Uhr: Ab heute sind in Supermärkten Schutzmasken empfohlen.

Schutzmasken im Supermarkt

+

09.55 Uhr: Gestern war Anmeldeschluss für das Medizin-Studium in Österreich: In Graz wurden 2976 Bewerber gezählt, etwas weniger als im Vorjahr. Doch der Aufnahmetest-Termin mit Hunderten Prüflingen in der Grazer Stadthalle am 3. Juli wackelt von Tag zu Tag mehr. Eine Verschiebung in den August wird immer wahrscheinlicher, andere Varianten sind unattraktiv oder unmöglich.

09.40 Uhr: Die Coronakrise führt zu Rekordarbeitslosigkeit in der Steiermark: Mit Ende März waren 63.998 Personen als arbeitslos beim AMS gemeldet, das ist im Vorjahresvergleich beinahe eine Verdoppelung (+ 90,9% Prozent).

09.31 Uhr: In heimischen Supermärkten und Drogerien wird empfohlen, ab heute, 1. April, Schutzmasken zu tragen - sofern vorhanden. Eine Rundschau zu Verkaufsbeginn in der Früh in vier Gleisdorfer Lebensmittelgeschäften zeigt: Überall werden MNS-Masken (Mund-Nasen-Schutz) kostenlos an die Kunden verteilt, überall tragen auch die Angestellten selbst Masken und Handschuhe. Ein Lokalaugenschein aus Gleisdorf.

09.30 Uhr: Die Corona-Krise lässt viele Veranstalter kreativ werden.

09.24 Uhr: Mehr als 2000 junge Männer, 173 davon aus der Steiermark, treten heute zum Grundwehrdienst an. Die Corona-Krise wirkt sich stark auf den Ausbildungsbetrieb aus. Das Bundesheer hat seine Verhaltens- und Hygienemaßnahmen noch einmal überarbeitet um seinen Soldaten den bestmöglichen Schutz zu bieten. Es gibt dazu eine Dienstanweisung der Streitkräfte und eine Informationsbroschüre für alle Heeresbediensteten.

09.05 Uhr: In den Supermärkten werden mit Zangen erste Masken für den Einkauf ausgegeben.

Maskenausgabe in einer Hofer-Filiale am Mittwoch Foto © Beate Pichler

08.30 Uhr: Seit Ende 2018 befanden sich Nicole Ginter aus Bruck und Markus Kehrer auf Weltreise. Seit Anfang des heurigen Jahres touren die beiden Steirer durch Südamerika. Jetzt mussten sie abbrechen.

08.05 Uhr: Ein Pflegeheim in Graz-Umgebung benötigt dringend Unterstützung, denn dort gibt es 14 Infizierte. Aber dem Heim fehlt die Schutzausrüstung. Und zwei Flugzeuge mit dringend benötigtem Nachschub können diesen nicht liefern, denn ein Flugzeug ist verschollen, das zweite wurde konfisziert.

07.52 Uhr: Bereits seit Jahren beschäftigen sich die Bärnbacher Brüder Harald und Stefan Schnidar mit dem Thema Telemedizin. Jetzt bringen sie die kostenlose Medizin-App „eCOVID19“ für potenzielle Coronapatienten auf den Markt. Sie wollen mit ihrem Know-how nun für eine Entlastung bei den Hotlines sowie Rettungskräften und Medizinern sorgen.

07.39 Uhr: Viele Steirerinnen und Steirer stehen aktuell auch vor der Herausforderung, dass ihre Vierbeiner in der Wohnung trotz Homeoffice beschäftigt werden wollen. Tiertrainer Thomas Hauser hat Tipps: Wie man Hunde in der Wohnung auslastet

07.34 Uhr: Mit Stand Dienstag gab es 1000 Anzeigen in Graz, weil sich Menschen nicht an die notwendigen Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus halten. Derzeit wird mit 600 Euro gestraft, für Wiederholungstäter sind es bis zu 3600 Euro. Bürgermeister Siegfried Nagl dazu im Interview: "Wir heben die Strafen beinhart an"

07.00 Uhr: Der Höhepunkt der Infektionskurve liegt erst noch vor uns. Aber wie viele Betten sind für schwere Fälle in der Landeshauptstadt noch frei? Die Bestandsaufnahme.

06.50 Uhr: 34 Todesfälle in der Steiermark. Es gibt vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Eine Frau (Jahrgang 1939) und ein Mann (Jahrgang 1954) aus dem Bezirk Graz-Umgebung, eine Frau (Jahrgang 1951) aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag und eine Frau (Jahrgang 1942) aus Graz. Zwei der Verstorbenen sind die jüngsten Todesfälle in der Steiermark (Jahrgang 1954 und Jahrgang 1951).

06.00 Uhr: Mit Stand 21 Uhr waren 1063 Steirer positiv auf das Coronavirus getestet worden. Gestern um die gleiche Uhrzeit waren es 1001 Steirer - im Laufe des heutigen Tages sind also 62 Covid-19-Tests von Steirern positiv. Das sind geringfügig weniger positive Tests als am Montag und geringfügig mehr als am Sonntag.

  • Bruck-Mürzzuschlag: 40 (+1)
  • Deutschlandsberg: 24 (+2)
  • Graz: 261 (+15)
  • Graz-Umgebung: 103 (+13)
  • Hartberg-Fürstenfeld: 202 (+13)
  • Leibnitz: 132 (+5)
  • Leoben: 20 (+1)
  • Liezen: 57 (-)
  • Murau: 3 (+1)
  • Murtal: 25 (+1)
  • Südoststeiermark: 39 (+2)
  • Voitsberg: 73 (+6)
  • Weiz: 84 (+2)
    (Quelle: Gesundheitsministerium)

05.45 Uhr: Am Dienstag haben Wohnbaulandesrat Hans Seitinger und Soziallandesrätin Doris Kampus mit Vertretern der Wohnbaugenossenschaften und des Immo-Sektors konferiert.
Fazit: Das Land will an den jährlichen Wohnbau-Kontingenten (1400 neue Einheiten) festhalten.
Vereinfachte Verfahren für Mindestsicherung und Wohnunterstützung sollen den Steirern eine rasche Unterstützung bescheren.
Und obwohl Wohnungsübergaben und -wechsel im Grunde ausgesetzt sind, wollen die Träger in Härtefällen Ausnahmen machen.

05.30 Uhr: Eva Murer lebt mit ihrer Familie in Melbourne. Sie schildert, wie Australien in die Corona-Krise schlittert.

05.00 Uhr: Aus der steirischen Volkskultur-Mitmach-Aktion "Mitsteirern" wird in Corona-Zeiten "Dahoamsteirern". "Steirische Momente" sollen im Netz geteilt werden.

 

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Danke für Ihr Verständnis.

SagServus
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SARS Cov 2 trat zum ersten Mal im Dezember in China auf

Ja, aufgetreten ist es im Dezember bzw. zum Teil auch schon November.

Die offizielle Meldung aus China, dass es sich dabei um einen neuen Virus handelt und keine einfachen Lungenentzündungen sind, kam am 31. Dezember an die WHO und somit erst ab 1. Jänner in den Westen

"Am 28.1.2020 wurden die ersten Fälle in Italien bekannt." - Es gab um diese Zeit auch Fälle in anderen Ländern wie z.B. Frankreich.
"Als der erste Fall in Italien auftrat hätte man unmittelbar danach Vorkehrungen treffen müssen, zu mindest Einkaufen gehen!!" -
Da diese aber alle aus den betroffenen chinesischen Provinzen kamen (auch der in Italien), haben das weder die Länder noch die WHO ernst genommen.

24. Februar KW 9, Am 13. März gabs bei uns die Entscheidung dicht zu machen war KW 11.
Gut, kann man jetzt meinen, dass 3 Wochen waren.

SagServus
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P.S.:

Offizielle Meldung der WHO, dass es sich in China um einen neuen Virus handelt erfolgte am 7. Jänner.

Am 11. Februar wurde der offizielle Name für den Virus vergeben.

Die ECDC, das Europäische Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten, gibt am 27.(!) Februar die Info aus, dass die Ansteckungsgefahr, mit Ausnahme Italien, für rest Europa "niedrig" bis "moderat" ist.

Begründung liegt darin, dass alle andere Coronainfektionen in Europa auf registrierte Fälle in Asien zurückverfolgbar sind.

SagServus
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aber dass man lediglich 2 Monate vorausdenkt und Schutzbekleidung, Masken, Tests, und Beatmungsgeräte kauft, das ist Ihnen scheinbar zu weit hergebracht.

Wo wurden denn all diese Dinge produziert?

Richtig, in China weils dort so schön billig ist.

Wer hat vor 2 Monaten seine Industrie zum Großteil runtergefahren weils Corona hatten?

Richtig, China.

Was glaubens denn wieso jetzt überall diskutiert wird, dass man sich das wohl wieder leisten muss so eine Produktion wieder in den Westen zu holen.

medikus60
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@SagServus, mein lieber Herr, od. liebe Dame, Sie reden so viel Blödsinn, dass ich wirklich überlegt habe darauf zu antworten.

Wenn Fr. Dr. RW im Jahre 2017 wissen hätte müssen was uns 2020 erwartet, ja was haben wir dann jetzt für Diletanten am Ruder? Die haben es nicht einmal gesehen wo in China Menschen starben und vor unseren Augen in Italien das Chaos wütete, aber sie kritisieren Dr. PRW weil sie 2017 nicht wußte was 2020 passiert. Sind sie betrunken?

marcneum
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@Medikus

Nach diesem Maßstab, dürfte ja wohl kein User auf ihre Kommentare zu diesem Thema antworten!

medikus60
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@marcneum, *ggg*

;-)) mit Tränen in den Augen lache ich. Geade Sie schreiben das.

SagServus
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Wischens...

... ihren Schaum vorm Mund.

Jemand wie sie, der in einigen anderen Artikeln die jetzige Regierung kritisiert nicht früher gehandelt zu haben, die Erklärungen der WHO noch kurz vor dem Ausbruch in Italien quasi vom Tisch wischt mit der Begründung, es haben zig andere Fachleute davor schon gewarnt und die WHO darauf hingewiesen sie liege falsch und es warnten auch schon zig Fachleute Jahre davor, dass dieser Fall in Europa eintreten könnte, sollte sich jetzt nicht hinstellen und von einer ehemaligen Gesundheitsministerin als Ausrede gelten lassen, man hatte ja keine Glaskugel, wie soll man sich da schützen.

In Asien hattens auch keine Glaskugel das genau heuer wieder eine Pandemie ausbricht.

Im übrigen, braucht man für so ein Ereignis ja eigentlich keine Glaskugel. Es stellt sich im Grunde nur die Frage, ob man sich gegen sowas rüsten soll oder nicht und wenn man sich schützen will, wie viel es kostet.

Sie schließen eine Versicherung ja auch im vorhinein ab in der Hoffnung, dass sie sie erstens nicht brauchen und zweitens, wenn was passiert ja auch nicht wissen wann es passiert. Und zahlen trotz der Hoffnung sie nicht zu brauchen.

medikus60
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@SagServus, haben sie eine Denkumkehr hinter sich? Sie waren doch bisher so von der Weitsichtigkeit und Kompetenz unserer Regierun in dieser Krise überzeugt und jetzt schreiben sie komplett dagegen! Es freut mich, dass sie die Erleuchtung hatten!

Ja, ich habe bemängelt, dass die Regierung nicht zeitgerecht gehandelt hat und wenn sie die WHO ansprechen, diese hat sich selbst korrigiert und zugegeben, dass sie das Ausmaß eindeutig unterschätzt hat. Genauso wie das RKI im Übrigen. Das behaupte ich nicht, das ist Fakt und jederzeit nachzulesen. Sie können scheinbar nicht sinnerfassend lesen. Ich habe berichtet, dass Prof. Kekulè am 26.2.20 im ZDF sagte, dass er dem RKI schriftlich mitteilte, dass die Annahme des Institutes falsch ist und auf dringende Maßnahmen hingewiesen hat. Auch das ist jederzeit zu verifizieren. - Also erzählen sie hier keine Unwahrheiten! Ja, in Asien hatten sie auch keine Glaskugel, deshalb hat ja auch die ganze Welt geholfen. Auch Österreich! Also die waren auch nicht vorbereitet. Weitere Falschbehauptung von ihnen! Und nun zum Kernpunkt Ihrer Zeilen. Sie wettern eigentlich ganz schön gegen die Regierung. Wenn sie kritisieren, dass, wer auch immer, nicht schon z.B. 2017 Utensilien eingekauft hat, was müssen sie erst von unserer Regierung halten, die Jänner in China, im Feber in Italien zugeschaut hat und immer noch nicht tätig wurde. Haben sie schon erwogen ihr Parteibuch zurück zu geben? Also wenn sie verlangen, dass Politiker Jahre voraus sehen müssen und eine Regierung schafft es nicht einmal 2 Monate, na dann…..

SagServus
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Also die waren auch nicht vorbereitet.

China, Taiwan, Südkorea waren weitaus besser vorbereitet wie wir. Die wussten genau wie und wann sie runterfahren mussten.

Dass auf Grund der schwere von Corona, die Sars ja um einiges übertrifft, ist es klar, dass hier das Material nicht ausreichend ist. Sowas kann man auch keinem vorwerfen. Aber zwischen Material haben und gar keines Vorsorgen ist halt doch ein Unterschied.

Man hatte aber im Gegensatz zu Europa weitaus mehr.

Wer für eine Woche Blackout vorbereitet ist, ist noch immer besser vorbereitet auch wenn dieser 2 Wochen dauert wie im Gegensatz zu jemanden der gar nichts vorbereitet.

"Also wenn sie verlangen, dass Politiker Jahre voraus sehen müssen und eine Regierung schafft es nicht einmal 2 Monate, na dann….." - Ich verlange gar nichts. Ich habe nur gesagt, dass die Aussage von PRW nichts anderes ist als davon abzulenken dass sie genauso nichts in Sachen Pandemieprävention getan hat.

Und es ist irrelevant ob die WHO sich im nachhinein korrgiert hat. Das mag zwar schön sein wenn so eine Organisation einen Fehler eingesteht, hilft aber keinem der sich auf diese Expertise, also wohl ganz Europa, verlassen hat.

Und ich hab sie das letzte mal schon gefragt, weil sie ja immer darauf hinweisen, dass andere Fachleute ja eh darauf hingewiesen haben. Sind die bei der WHO keine Fachleute dass man deren Einschätzung zum damaligen Zeitpunkt nicht vertrauen konnte?
Im Nachhinein ists leicht reden, hättets nur auf die anderen gehört.

SagServus
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P.S.:

Und um das klar zu stellen.

Ich schätze die Expertise von PRW in dieser Sache sehr, da sie die einzige im Parlament ist, die auch Ahnung davon hat.

Nur wenn man als ehemalige Gesundheitsministerin von Glaskugeln redet, hat das wenig mit Expertise zu tun sondern ist reinster Politsprech um abzulenken.

Mein Graz
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@SagServus

Ich bin nicht PRW. Und ICH hab von einer Kristallkugel geredet!

Samide
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Schutzmasken NACH dem Einkauf

Ich habe beim Großeinkauf für 3 Familien gerade erfahren, dass Merkur die Masken erst NACH dem Einkauf austeilt, gegen Vorlage des Kassenbons. Ich habe also beim Verlassen des Geschäfts also kopfschüttelnd eine Maske entgegengenommen.

SagServus
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Ich habe also beim Verlassen des Geschäfts also kopfschüttelnd eine Maske entgegengenommen.

In einem anderen Forum hat jemand berichtet, dass am Eingang die Mitarbeiterin des Geschäfts die Entnahmebox mit blosen Händen einfach herumgereicht hat und die ankommenden Konsumenten ebenfalls mit blosen Händen in die Box gegriffen und die Masken entnommen haben.

Ich glaub deswegen wurde mittlerweile schon in den Radios berichtet, dass man künftig mit Zangen ausgibt.

lieschenmueller
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Wären wir nicht da, wo wir momentan sind,

würde ich meinen, Ihr hättet Euch für Eure Aprilscherze eine Auszeichnung verdient!

SagServus
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Wären wir nicht da, wo wir momentan sind, würde ich meinen, Ihr hättet Euch für Eure Aprilscherze eine Auszeichnung verdient!

Blöd das das keine Aprilscherze sind.

lieschenmueller
5
9
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@SagServus

"Wären wir nicht DA, wo wir MOMENTAN sind" ….

SagServus
1
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@liechenmüller

Sorry, beim zweiten Mal lesen ists mir auch klar geworden.

Zapfen
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Ungerechtigkeit

Es ist wahrlich zum Ärgern. Lebensmittelgeschäfte (zB im Murpark) haben noch immer die Abteilungen, in denen keine Lebensmittel angeboten werden, geöffnet.
Was sollen sich da die Inhaber von geschlossenen Fachartikelgeschäften denken?

DanielaStenitzer
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Bei Penny...

... kaufe ich sehr selten ein. Aber beim aktuellen Prospekt werden keine Non- Food- Produkte beworben. 👍

SagServus
7
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...

Der Spar hat gerade -25% auf Spielsachen in seinem Flyer.

Wenn der das absperrt, dann erst nach der Aktion.

dedamaro
5
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oh je...

im Spar HB sind jetzt bereits alle weg 🙈
hoffe das bis montag die logistik funktioniert 🙏

zyni
15
32
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Wie krank ist es,

jetzt Aktion für Bier zu machen? Am Wochenende entsteht wieder Panik um noch genug Bier zum Aktionspreis zu bekommen. Da entstehen genau diese Situationen, die man eigentlich vermeiden wollte.

Josef Peitler
5
63
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Gesichtsmasken in Geschäften

Ich finde die Regelung für sehr sinnvoll. Über die Kosten braucht man sicher nicht sprechen. Der Handel braucht sich auch am wenigsten Beschweren, auch nicht die kleinen Händler. Erstens ist jeder Konsument sicher gerne bereit für seine Gesundheit ein paar Cent zu bezahlen und zweitens kann der Handel die paar Cent sicher in Grundnahrungsmittel einkalkulieren. Vielleicht hilft es auch nicht jeden Tag in den Supermarkt zu laufen. Liebe Leute, besinnt Euch auf das wesentliche und "Bitte bleibt zu Hause und Gesund"

samro
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masken

gestern war in der zib2 noch ein beitrag ueber tschechien.
dort ist seit beginn der coronakrise ausgang nur masken erlaubt. die leute haben selbst genaeht und tragen die masken seit beginn.
bei ca gleich vielen testungen hat das land gerade einmal ein drittel der positiv getesteten als wir.
auch aus asien toent es dass das nichttragen der masken das problem der europaer ist.
die masken sind absolut zu unterstuetzen. alles was hilft ist sinnvoll.
und bestimmt muss das supermarkt rennen reduziert werden. wenn man daheim ist merkt man erst wieviel sachen man hat und mal wegbrauchen kann bei den nicht super notwendigen dingen.
sie haben so recht: bitte bleibt daheim und bitte schaut aus euch und bleibts gesund.

SagServus
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dort ist seit beginn der coronakrise ausgang nur masken erlaubt.

Die Abriegelung des Landes geschah ca. zeitgleich mit Österreich, die Maskenpflicht in Tschechien kam erst 1 Woche danach.

Das die wenigen Zahlen also nur wegen der Maskenpflicht sind, kann man nicht sagen.

samro
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nicht nur

es ist sicher nicht nur aufgrund der masken. aber dass die masken auch eine rolle spielen gibt eine weitere moeglichkeit diese ding zu stoppen und da soll man alle moeglichkeiten ausschoepfen.
es ist halt wichtig dass alle mittun.

SagServus
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...

Als am 18. in Tschechien die Maskenpflicht eingeführt wurde, hatte man dort 560 Fälle bei uns warens schon über 1000.

Was den großen Unterschied macht ist, dass dort die Kurve weitaus flacher ist als bei uns.

Die hatten dort tägliche Zuwachsraten zwischen 10-15% während wir bei uns zum Teil Zuwächse von über 30% hatten.

Und was eher dafür spricht das die Masken kaum was bewirken.

Tschechien also seit 18. März mit Maskenpflicht hat seit dem 28. März eine Zuwachsrate <= 10%.

Österreich ohne Maskenpflicht hat seit dem 28. März ebenfalls eine Zuwachsrate <=10% und ist auf dem selben Niveau wie Tschechien.

Meine große Vermutung für die Unterschiede zwischen Tschechien und Österreich.
Wir haben Ischgl und das "Pech", das unsere Semesterferien genau mit dem Ausbruch in Italien zusammengefallen sind, sprich bei uns waren Leute aus so gut wie allen Bundesländern dort auf Urlaub. In Tschechien haben die Ferien erst kurz vorher angefangen und viele Provinzen hatten noch keine, konnten also entweder die Reise noch rechtzeitig absagen oder konnten gar nicht mehr hinfahren.

Was jetzt aber nicht heißt, dass die Masken nicht sinnvoll sind. Vor allem wenns nur dabei hilft das letzte Prozent zu senken, das man braucht um zu einem Ende der Maßnahmen zu kommen.

samro
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masken

warum soll jetzt die flache kurve in tschechien nicht damit zusammenhaengen dass die masken dazu beigetragen haben?

und zehn prozent zuwachs von 5000 oder zehn prozent zuwachs von 2000 ist eben eine ganz andere story. da hat man viel laengere phasen und kann ganz anders im gesundheitssystem agieren.

mir geht es nicht darum hier zu sagen was haette man oder war falsch. das ist nicht der weg.
es geht jetzt drum von den anderen zu lernen die offensichtlich erfolg haben und dann auch darum dass alle mal die massnahmen mittragen.
da gab es ja gestern schon wieder welche, die bemerkt haben unter 400m2 braucht man keine maske, also geh ich dort hin wo ich lustig sein kann.

maske rauf und die zahlen runterbringen ist alles was uns noch weiter helfen kann.

ich sag besser nichts zu den urlaubern die noch brav skifahren waren. auch das hilft jetzt wenig.
vielleicht aber dass hoffentlich alle sich an alles halten und bei den masken auch freiwillig mehr gebrauch machen statt auch hier wieder ausreden zu finden.

SagServus
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warum soll jetzt die flache kurve in tschechien nicht damit zusammenhaengen dass die masken dazu beigetragen haben?

Weil die die flache Kurve schon davor hatten und nicht erst mit der Maske.

Die Kurve ist mit Maske gleich weiterverlaufen.

samro
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kurve

am anfang hatten wir genauso ein schoene flache kurve. das ist wenig argument.

luze
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"Spuckschutz"

Die Masken, die nun ausgegeben werden, sind medizinisch für die Katz. Ist nur ein sogenannter "Spuckschutz"! Aber die Leute fühlen sich wenigstens sicherer. Zumindest wer daran glaubt. Nur Schutzmasken der Klasse ffp2 und ffp3 sorgen für einen etwas besseren Schutz. Also daham bleiben und gsund bleiben!

Mein Graz
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@luze

Wenn wirklich JEDER so eine Maske trägt schützt das auch, weil dann wesentlich weniger Viren "gespuckt" werden!

luze
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Maske tragen

1. Sicherheitsabstand abhalten. Ob man wirklich beim Reden auf den 1-2 Meter Sicherheitsabstand angespuckt werden kann, bzw Viren übergreifen, ist eher unwahrscheinlich. Wenn es so ist, frage ich mich, weshalb die Experten in der Bundesregierung nicht schon vor 2-3 Wochen darauf reagiert haben? Warum keine Masken der Schutzklasse ffp2 oder 3? Sind diese zu teuer oder gibt man das Geld lieber für .......... aus? Zu spät ist es jetzt wahrscheinlich sowieso. Alle die Überleben, werden die nächsten 10 Jahre keine Freude am ansonsten gewohnten Wohlstand mehr haben.

samro
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nachlesen

da hast du wohl was ueberlesen wenn du meinst dass beim reden auf 1 bis meter keine viren fliegen.
da gab es sehr schoen artikel und das ist sehr klar.

eine kurve kann immer beeinflusst werden also muss immer alles getan werden.
schau nach italien da sieht man ja auch den einfluss der massnahmen.

der ansonsten gewohnte wohlstad ist noch immer da und kommt auch wieder und nebenbei gesagt geht es nicht immer ums geld.

SagServus
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Erstens ist jeder Konsument sicher gerne bereit für seine Gesundheit ein paar Cent zu bezahlen und zweitens kann der Handel die paar Cent sicher in Grundnahrungsmittel einkalkulieren.

Die derzeitigen Preise für MNS-Masken liegen bei rd. 1€.

Was habens gestern gemeint? 4,5 Mio. Masken benötigt der Handel täglich um das ganze zu stemmen? Oder war das nur die die Spar benötigt?

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