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Corona in der SteiermarkEin weiteres Todesopfer und 1125 Infizierte in der Steiermark

Maske rauf in Supermärkten +++ 1125 Covid-19-Fälle im Land +++ 35 Steirer sind verstorben +++ Extra Geld für 24-Stunden-Betreuung +++ Leitlinien für Schulen in Corona-Zeit: So soll der Unterricht nach den Osterferien funktionieren

© (c) AP (Peter Steffen)
 

Es ist die dritte Woche mit merkbaren Einschnitten, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzubremsen. Auch für die Steirerinnen und Steirer bleibt die Lage angespannt. Ab 6. April sind Masken in Supermärkten Pflicht. Wir halten Sie heute wieder den ganzen Tag lang über das Geschehen in der Steiermark auf dem Laufenden.

Die Entwicklungen vom Dienstag, 31. März, können Sie an dieser Stelle detailliert nachlesen.

Die Ereignisse des Tages im Liveticker

20.20 Uhr. Mund-Nasen-Schutz -  So nähen Sie sich Ihre Maske selbst. Handgenähte Masken sind kein gleichwertiger Ersatz für einen zertifizierten Mund-Nasen-Schutz, können aber das Risiko einer Tröpfcheninfektion reduzieren. Mit dieser Nähanleitung von der Caritas der Diözese Graz-Seckau fertigen Sie Ihre Maske aus einem Stoffdesign Ihrer Wahl.

Wer selbst nicht nähen kann oder will, wird bei lokalen Geschäften,  Designerinnen und Nähstudios fündig. Auch wenn man dort mit Aufträgen teils so eingedeckt ist, dass man sich auf Wartezeiten einstellen muss.

20.10 Uhr. Die Entwicklung der bestätigten Infektionen in der Steiermark seit den Mittagsstunden.

Infektionen in der Steiermark
Region14 Uhr17 Uhr20 Uhr
Bruck-Mürzzuschlag404040
Deutschlandsberg252627
Graz (Stadt)274277281
Graz-Umgebung 103109106
Gröbming 282828
Hartberg-Fürstenfeld209210211
Leibnitz138143143
Leoben191919
Liezen323436
Murau355
Murtal262829
Südoststeiermark383838
Voitsberg757575
Weiz888787
Summe109811191125

19.09 Uhr. Ein weiteres Todesopfer in der Steiermark am Mittwoch: Eine Steirerin aus dem Bezirk Leoben (Jahrgang 1941), die mit dem Corona-Virus infiziert war, ist heute verstorben. Somit sind im Bundesland insgesamt 35 Personen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gestorben (Stand 1. April, 19 Uhr). Von den steirischen Verstorbenen waren 13 Frauen und 22 Männer. Das älteste Todesopfer war Jahrgang 1926, der jüngste Verstorbene Jahrgang 1954.

Die regionale Verteilung aller bisheriger Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19:

  • Bezirk Hartberg-Fürstenfeld: zehn Todesfälle
  • Bezirk Graz-Umgebung: acht Todesfälle
  • Landeshauptstadt Graz: sechs Todesfälle
  • Bezirk Leibnitz: drei Todesfälle
  • Bezirk Bruck-Mürzzuschlag: zwei Todesfälle
  • Bezirk Deutschlandsberg: ein Todesfall
  • Bezirk Leoben: ein Todesfall
  • Bezirk Liezen: ein Todesfall
  • Bezirk Murtal: ein Todesfall
  • Bezirk Voitsberg: ein Todesfall
  • Bezirk Weiz: ein Todesfall

18.55 Uhr. Auch in der Krise sind lukullische Genüsse nicht verboten und einige Grazer Betriebe bieten online ihr Back- und Naschwerk an. Verena Schaupp hat sich in Graz "virtuell" umgesehen.

18.00 Uhr. Die Zahl der Infizierten ist in der Steiermark in den vergangen Stunden etwas angestiegen und liegt bei 1120. Die aktuelle Lage in den Regionen um 18 Uhr:

  • Bruck-Mürzzuschlag 40 (14 Uhr: 40)
  • Deutschlandsberg 26 (14 Uhr: 25)
  • Graz (Stadt) 278 (14 Uhr: 274)
  • Graz-Umgebung 108 (14 Uhr: 103)
  • Gröbming 28 (14 Uhr: 28)
  • Hartberg-Fürstenfeld 210 (14 Uhr: 209)
  • Leibnitz 143 (14 Uhr: 138)
  • Leoben 19 (14 Uhr: 19)
  • Liezen 35 (14 Uhr: 32)
  • Murau 5 (14 Uhr: 3)
  • Murtal 28 (14 Uhr: 26)
  • Südoststeiermark 38 (14 Uhr: 38)
  • Voitsberg 75 (14 Uhr: 75)
  • Weiz 87 (14 Uhr: 88)

17.55 Uhr. In Leoben sind die Zahlen bei den Infizierten seit Montag stabil. Hier die Details.

17.50 Uhr. Eine weitere traurige Meldung vom Arbeitsmarkt. Nachdem Murau bereits eine Rekordarbeitslosigkeit gemeldet hat, ist auch im Südosten der Steiermark die Zahlen der Beschäftgungslosen so hoch wie noch nie. Die Geschichte aus dem Bezirk Südost & Süd

17.25 Uhr. Bundesminister Heinz Faßmann will das Semester "neutral" stellen, Nachweise für Stipendien und Studienförderung sind daher nicht notwendig.

>>> Hier alle Infos von Norbert Swoboda zum Thema Stipendien <<<

17.05 Uhr. Die steirische Polizei verkündete die Sperre von zwei steirischen Grenzübergängen. Langegg und Spielfeld-Bundesstraße (B67) werden mit 2. April geschlossen, Mureck und Radlpass sind nur zwischen 5 und 21 Uhr geöffnet.

Offen bleiben weiterhin:

  • Bad Radkersburg/Gornja Radgona
  • Sicheldorf/Glederovci
  • Spielfeld (Autobahn)/Sentilj (Avtocesta)
  • Spielfeld (Bahnhof)/Sentilj

17.00 Uhr. Das südsteirisches Unternehmen "sanSirro Unique Sportswear" hat in der Krise umgesattelt und der Hersteller von individueller Sport- und Freizeitbekleidung mit Sitz in Lang produziert nun Schutzmasken. "Unser normales Geschäft ist aufgrund der Coronakrise auf ein Minimum zurückgegangen. Mit der Umstellung auf die Produktion von Schutzmasken leisten wir einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft und können die wirtschaftlichen Einbußen kompensieren", erklärt Geschäftsführer Hannes Steiner.
Mehr finden Sie hier von Barbara Kahr und Robert Lenhard

16.35 Uhr. Die steirische Ärztekammer hat weitere 8872 Schutzmasken an die steirischen Arztpraxen verteilt. Diese wurden von der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) zur verfügung gestellt. "Der Schutz der Ärztinnen und Ärzte sowie deren Mtarbeiterinnen und Mitarbeiter muss höchste Priorität haben – es geht um die Erhaltung der Gesundheitsinfrastruktur", erklärt der steirische Ärztekammerpräsident Herwig Lindner. In den kommenden Tagen könnte die Kammer weitere Masken aus anderen Quellen erhalten. Noch offen sei das Problem der Mund- und Nasenschutz-Masken für Patienten. Darum müssten sich die Praxen noch selbst bemühen.

Mehr als 8000 Masken wurden an die Praxen verschickt Foto © kk

16.15 Uhr. Wie im Rest der Steiermark werden auch in Murau wieder neue Infektionen gemeldet. Es gibt aber auch eine gute Nachricht: Im Bezirk Murau ist die erste Patientin wieder offiziell gesund, das bestätigt Bezirkshauptmann Florian Waldner. 

16.00 Uhr. Wie im Parlament werden auch im Landhaus Schutzmasken für die Abgeordneten vorbereitet. Maskenzwang gibt es für die Sondersitzung am 7. April aber keinen. Das bestätigte die Landtagsdirektion auf Anfrage.

15.56 Uhr. Das Landeskrankenhaus in Voitsberg überprüft Patienten bereits vor dem Eingang auf ihr Corona-Risiko. Für Risiko-Patienten wurde ein Teil des Gebäudes abgeschottet.

Im LKH Graz hat diese Aufgabe seit einer Woche das Bundesheer übernommen.

15.45 Uhr. Kollegin Andrea Rieger aus der Stadt-Redaktion hat die neuesten Informationen zum Grazer Hilfspaket. Wohin sich Grazer Unternehmer nun wenden können, finden Sie hier:  3-Millionen-Euro-Paket

15.30 Uhr. Früher als geplant konnte die Notschlafstelle der Brucker Pfarrcaritas wieder geöffnet werden. Auch sie war wegen Corona geschlossen.

14.45 Uhr: Wie ist die Lage im Bezirk Weiz? Unsere Lokalredaktion hat alle Geschehnisse in der Region zusammengefasst.
>>>Hier finden Sie den Bericht.

14.22 Uhr: Nun haben auch die steirischen Handballklubs HSG Graz, HSG Bärnbach/Köflach, Bruck, Leoben, Trofaiaich und HIB Handball Graz endlich Gewissheit. Der Verband hat die österreichischen Ligen nun doch für beendet erklärt. Neben den Fußballern waren die Handballer der letzte Verband, der versucht hat, die obersten Ligen durchzuboxen.

14.17 Uhr: Es gibt immer wieder auch gute Nachrichten und eine kommt von Kirin Kohlhauser: Nidec kauft Delta-Linie von Secop in Fürstenfeld und somit sollten 170 Arbeitsplätze gesichert sein.

Alles andere als eine gute Nachricht: Alleine im Dienstleistungsbereich stieg die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk um 470 Prozent.

14.15 Uhr: Die Coronakrise ist auch im Bezirk Murau massiv spürbar: Seit Einführung der elektronischen Erfassung in den 1980er-Jahren war die Arbeitslosenzahl nie so hoch wie jetzt.

>>>Hier geht es zur Geschichte von Raphael Ofner<<<

14.10 Uhr: 1098 Menschen in der Steiermark wurden in Summe positiv getestet. In Österreich ist die Zahl mittlerweile auf 10.444 gestiegen.

Stand 14 Uhr in den Regionen:

  • Bruck-Mürzzuschlag 40
  • Deutschlandsberg 25
  • Graz(Stadt) 274
  • Graz-Umgebung 103
  • Gröbming 28
  • Hartberg-Fürstenfeld 209
  • Leibnitz 138
  • Leoben 19
  • Liezen 32
  • Murau 3
  • Murtal 26
  • Südoststeiermark 38
  • Voitsberg 75
  • Weiz 88

13.45 Uhr: Wie klappt das heuer mit der Osterjause? Das ist eine Frage, die sich viele stellen. Die Grazer Fleischerei Mosshammer hat sich schon mit Osterkrainern und G’selchtem gerüstet – auch wenn die großen Familienfeste diesmal Coronabedingt ausfallen. Bestellungen kann Mosshammer auf Anfrage in Schließfächern vor der Filiale in der Zinzendorfgasse hinterlegen. >>> Alle weiteren Infos hier.

13.41 Uhr: Für viele Eltern stellte sich in den vergangenen Wochen die Frage, was mit den Schulbeiträgen passiert. In Graz haben sich die Stadtregierer heute geeinigt: Die Kommune übernimmt während der Sperre die Elternbeiträge.

13.30 Uhr: Pädagogische Hochschule adaptiert das Praktikum, damit Studierende keine Nachteile erleiden. Ein Überbrückungsmodell soll helfen, trotz der Einschränkungen durch das Corona-Virus die praktische Ausbildung weiterzuführen. Die FH Joanneum führt heuer die Aufnahmeverfahren Online durch.

13.22 Uhr: Leitlinien für Schulen in Corona-Zeit: So soll der Unterricht nach den Osterferien funktionieren. Das Bildungsministerium gibt Leitlinien für den Fernunterricht nach Ostern aus: Dabei soll ja auch neuer Stoff per "Distance Learning" unterrichtet werden. Zudem sollen Lehrer nach Ende der Schulschließungen zusätzlich zum normalen Stundenplan unterrichten, auch außerhalb der Unterrichtszeit.

13.19 Uhr: Eigentlich stünden die Edlseer ab dem Frühling laufend auf der Bühne. Jetzt sitzen sie zu Hause. Wie es Fritz Kristoferitsch damit geht und was er sich von seinen Fans wünscht. >>> Edlseer-Fritz über seine Gedanken, seine Sorgen und wie er die Zeit nutzt

13.08 Uhr: Die Coronakrise hat auch Auswirkungen auf die styriarte mit ihren verschiedenen Veranstaltungsreihen. Das Osterfestival Psalm musste ebenso abgesagt werden wie Konzerte des Orchesters Recreation. Nun wurde ein Hilfsfonds für jene Künstlerinnen und Künstler eingerichtet, die dadurch um ihre Gagen umfallen. In den ersten zehn Tagen konnten bereits rund 15.000 Euro lukriert werden.

13.01 Uhr: Höhere Prämie. 16.515 Personenbetreuerinnen waren mit März in der Steiermark gemeldet, mehr als 60 Prozent stammen aus Rumänien; jeweils 13 Prozent aus der Slowakei und aus Kroatien, Für sie soll es eine Extra-Prämie des Landes geben, wenn sie ihren Dienst („24-Stunden-Pflege“) verlängern. Und zwar je nach Dauer zwischen 500 bis 1500 Euro.

12.43 Uhr: Lokalaugenschein: Ab heute wird bereits mit Maske eingekauft. Auch im Bezirk Leoben wurden Kunden kostenlos Masken angeboten. Sowie im Murtal: "Wir hoffen, das wird nicht Normalität"

12.22 Uhr: Aufgrund der aktuellen Lage kann der Grünschnitt derzeit nicht im geschlossenen Recyclingcenter in der Sturzgasse abgegeben werden. Dafür bietet die Stadt Graz nun ein kostenloses Service an: Über die Abfall-App der Stadt kann ein Grünschnitt-Sack (110 Liter) pro Haushalt bestellt werden. Dieser Sack wird in den folgenden Tagen von Mitarbeitern der Holding Graz vor betreffende Haustüren gelegt bzw. in Postkästen geworfen.

12.19 Uhr: Besuch ist in den Pflegeheimen weiterhin nicht erlaubt. Das Bezirkspflegeheim Weiz hat sich etwas einfallen lassen: Es wird aufgerufen, den Bewohnerinnen und Bewohnern des Heims mit selbst geschriebenen Briefen, Zeichnungen oder Basteleien die Osterzeit zu verschönern. 

12.02 Uhr: Der Härtefonds ist weiterhin sehr gefragt: Seit Freitag sind allein in der Steiermark 14.981 Anträge bei der WK eingegangen. 12.588 Anträge davon wurden zur Zahlung freigegeben.

11.41 Uhr: Auch das Modeunternehmen Mothwurf produziert jetzt Covid-19-Schutzmasken. Die Masken kosten 16 Euro und sind im Online-Shop zu bestellen.
Eine Anleitung für Masken, die man sich selbst nähen kann, gibt es hier.

11.23 Uhr: Der Grenzübergang in Mureck wird ab morgen in der Nacht geschlossen. Um 0 Uhr wird die Grenze in Mureck bis 5 Uhr geschlossen. Dann ist der Grenzübergang jeweils von 21 bis 5 Uhr zu. Bad Radkersburg und Sicheldorf bleiben durchgehend geöffnet.

11.20 Uhr: Rund zehn Prozent der mit Covid-19 infizierten Österreicher (1071) müssen mittlerweile im Spital behandelt werden, berichtete das Innenministerium am Mittwoch. 215 davon werden intensivmedizinisch betreut. Mit Stand 10 Uhr haben sich 10.407 Österreicher mit dem Coronavirus angesteckt. 1436 haben sich wieder davon erholt. 146 erlagen der Krankheit. In der Steiermark sind mit 34 Toten die meisten Todesfälle zu verzeichnen.

11.04 Uhr: Sag's durch die Orchidee! Heute Vormittag fanden sich Vertreter der AG der Gärtner und Floristen am LKH-Univ. Klinikum Graz ein, um dem Gesundheitspersonal für seinen unermüdlichen Einsatz in diesen außergewöhnlichen Zeiten zu danken. Als Zeichen dafür, verschenkte man 500 Orchideen an die Mitarbeiter des Klinikum. Gespendet wurden die herrlichen Blumen von einem Grazer Großhändler.

Blumen für das Gesundheitspersonal Foto © LKH-Univ. Klinikum Graz

10.34 Uhr: Der Stand der Coronavirus-Patienten in stationärer Behandlung ist am Mittwoch erstmals gesunken - von 165 am Dienstag auf 149 am Mittwoch, sagte Reinhard Marczik, Sprecher der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft (KAGes). Es sei zwar eine "erfreuliche Nachricht" in schwierigen Zeiten, dürfe aber nicht überinterpretiert werden. Schon am Donnerstag könne sich das Bild ändern.

10.22 Uhr: Ab heute sind in Supermärkten Schutzmasken empfohlen.

Schutzmasken im Supermarkt

+

09.55 Uhr: Gestern war Anmeldeschluss für das Medizin-Studium in Österreich: In Graz wurden 2976 Bewerber gezählt, etwas weniger als im Vorjahr. Doch der Aufnahmetest-Termin mit Hunderten Prüflingen in der Grazer Stadthalle am 3. Juli wackelt von Tag zu Tag mehr. Eine Verschiebung in den August wird immer wahrscheinlicher, andere Varianten sind unattraktiv oder unmöglich.

09.40 Uhr: Die Coronakrise führt zu Rekordarbeitslosigkeit in der Steiermark: Mit Ende März waren 63.998 Personen als arbeitslos beim AMS gemeldet, das ist im Vorjahresvergleich beinahe eine Verdoppelung (+ 90,9% Prozent).

09.31 Uhr: In heimischen Supermärkten und Drogerien wird empfohlen, ab heute, 1. April, Schutzmasken zu tragen - sofern vorhanden. Eine Rundschau zu Verkaufsbeginn in der Früh in vier Gleisdorfer Lebensmittelgeschäften zeigt: Überall werden MNS-Masken (Mund-Nasen-Schutz) kostenlos an die Kunden verteilt, überall tragen auch die Angestellten selbst Masken und Handschuhe. Ein Lokalaugenschein aus Gleisdorf.

09.30 Uhr: Die Corona-Krise lässt viele Veranstalter kreativ werden.

09.24 Uhr: Mehr als 2000 junge Männer, 173 davon aus der Steiermark, treten heute zum Grundwehrdienst an. Die Corona-Krise wirkt sich stark auf den Ausbildungsbetrieb aus. Das Bundesheer hat seine Verhaltens- und Hygienemaßnahmen noch einmal überarbeitet um seinen Soldaten den bestmöglichen Schutz zu bieten. Es gibt dazu eine Dienstanweisung der Streitkräfte und eine Informationsbroschüre für alle Heeresbediensteten.

09.05 Uhr: In den Supermärkten werden mit Zangen erste Masken für den Einkauf ausgegeben.

Maskenausgabe in einer Hofer-Filiale am Mittwoch Foto © Beate Pichler

08.30 Uhr: Seit Ende 2018 befanden sich Nicole Ginter aus Bruck und Markus Kehrer auf Weltreise. Seit Anfang des heurigen Jahres touren die beiden Steirer durch Südamerika. Jetzt mussten sie abbrechen.

08.05 Uhr: Ein Pflegeheim in Graz-Umgebung benötigt dringend Unterstützung, denn dort gibt es 14 Infizierte. Aber dem Heim fehlt die Schutzausrüstung. Und zwei Flugzeuge mit dringend benötigtem Nachschub können diesen nicht liefern, denn ein Flugzeug ist verschollen, das zweite wurde konfisziert.

07.52 Uhr: Bereits seit Jahren beschäftigen sich die Bärnbacher Brüder Harald und Stefan Schnidar mit dem Thema Telemedizin. Jetzt bringen sie die kostenlose Medizin-App „eCOVID19“ für potenzielle Coronapatienten auf den Markt. Sie wollen mit ihrem Know-how nun für eine Entlastung bei den Hotlines sowie Rettungskräften und Medizinern sorgen.

07.39 Uhr: Viele Steirerinnen und Steirer stehen aktuell auch vor der Herausforderung, dass ihre Vierbeiner in der Wohnung trotz Homeoffice beschäftigt werden wollen. Tiertrainer Thomas Hauser hat Tipps: Wie man Hunde in der Wohnung auslastet

07.34 Uhr: Mit Stand Dienstag gab es 1000 Anzeigen in Graz, weil sich Menschen nicht an die notwendigen Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus halten. Derzeit wird mit 600 Euro gestraft, für Wiederholungstäter sind es bis zu 3600 Euro. Bürgermeister Siegfried Nagl dazu im Interview: "Wir heben die Strafen beinhart an"

07.00 Uhr: Der Höhepunkt der Infektionskurve liegt erst noch vor uns. Aber wie viele Betten sind für schwere Fälle in der Landeshauptstadt noch frei? Die Bestandsaufnahme.

06.50 Uhr: 34 Todesfälle in der Steiermark. Es gibt vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Eine Frau (Jahrgang 1939) und ein Mann (Jahrgang 1954) aus dem Bezirk Graz-Umgebung, eine Frau (Jahrgang 1951) aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag und eine Frau (Jahrgang 1942) aus Graz. Zwei der Verstorbenen sind die jüngsten Todesfälle in der Steiermark (Jahrgang 1954 und Jahrgang 1951).

06.00 Uhr: Mit Stand 21 Uhr waren 1063 Steirer positiv auf das Coronavirus getestet worden. Gestern um die gleiche Uhrzeit waren es 1001 Steirer - im Laufe des heutigen Tages sind also 62 Covid-19-Tests von Steirern positiv. Das sind geringfügig weniger positive Tests als am Montag und geringfügig mehr als am Sonntag.

  • Bruck-Mürzzuschlag: 40 (+1)
  • Deutschlandsberg: 24 (+2)
  • Graz: 261 (+15)
  • Graz-Umgebung: 103 (+13)
  • Hartberg-Fürstenfeld: 202 (+13)
  • Leibnitz: 132 (+5)
  • Leoben: 20 (+1)
  • Liezen: 57 (-)
  • Murau: 3 (+1)
  • Murtal: 25 (+1)
  • Südoststeiermark: 39 (+2)
  • Voitsberg: 73 (+6)
  • Weiz: 84 (+2)
    (Quelle: Gesundheitsministerium)

05.45 Uhr: Am Dienstag haben Wohnbaulandesrat Hans Seitinger und Soziallandesrätin Doris Kampus mit Vertretern der Wohnbaugenossenschaften und des Immo-Sektors konferiert.
Fazit: Das Land will an den jährlichen Wohnbau-Kontingenten (1400 neue Einheiten) festhalten.
Vereinfachte Verfahren für Mindestsicherung und Wohnunterstützung sollen den Steirern eine rasche Unterstützung bescheren.
Und obwohl Wohnungsübergaben und -wechsel im Grunde ausgesetzt sind, wollen die Träger in Härtefällen Ausnahmen machen.

05.30 Uhr: Eva Murer lebt mit ihrer Familie in Melbourne. Sie schildert, wie Australien in die Corona-Krise schlittert.

05.00 Uhr: Aus der steirischen Volkskultur-Mitmach-Aktion "Mitsteirern" wird in Corona-Zeiten "Dahoamsteirern". "Steirische Momente" sollen im Netz geteilt werden.

 

Kommentare (60)

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Der Liebe Augustin
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Liebe Leute

Zum Virus sag ich gar nichts, bin weder experte noch sonstiges, ist tragisch genug! Passt auf euch auf.Aber allerdings befürchte ich das die ganzen coolen neuen Gesetze, nach der Pandemie bestehen bleiben, was mir sehr Angst macht, fast mehr als dieser Virus. Das würde einen massiven eingriff in unsere Freiheit bedeuten.

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checker43
1
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Deshalb

werden diese Gesetze nach der Pandemie außer Kraft treten.

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brosinor
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Abstand

die allerwenigsten Leute halten Abstand!

ich - als ältere Frau - bin heute in einer einzigen halben Stunde insgesamt 16 jungen Menschen ausgewichen, teilweise auch auf die Fahrbahn hinaus. Die gingen stolz weiter, oft zu zweit nebeneinander, als wenn nichts wäre.
Schämt euch ihr Jungen! Euch gebe ich die Schuld daran dass wir demnächst ALLE und ÜBERALL Masken tragen werden.

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weinsteirer
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grenzschließungen?

man mag ja über die Sinnhaftigkeit solcher Grenzschließungen unterschiedlicher Meinung sein...
aber wenn man die Kosten der Überwachung im Hinterkopf hat und sieht wie diese umgesetzt werden muss man sofort an Schilda denken.
ein Grenzübergang komplett verriegelt mit Militär und Sperrgitter und 500 m weiter an der sogenannten "Herzerlstraße" weit und breit kein Hinweis auf irgend ein Verbot!
Dies spricht sich natürlich herum....sich vorsichtig nähern....gas geben und schon ist man drüben oder herüben!

ein hoch auf die planenden Beamten!

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blackpanther
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Motorradsturzhelm?

Gilt eigentlich das Tragen eines Vollvisierhelms auch? Der ist noch sicherer als die Masken und es würden viele Masken eingespart, da die Helme immer wieder verwendet werden könnten.

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medikus60
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@blackpanther, ich bin kein Virologe, doch man kann diese Frage auch mit Hausverstand beantworten.

Diese OP-Masken, die wir nun in Supermärkten bekommen, sind ja recht durchlässig, daher schützen sie den Träger nicht vor einer Infektion. Es wird aber von den Experten mitgeteilt, dass durch die Masken die Geschwindigkeit eines Tropfens stark verringert wird. Daher fällt es auch dem Virus schwerer einen Wirt zu finden, da die Tropfen nicht so weit fliegen. Jeder von uns hat schon einmal gegen das Lich gesehen, gleichzeitig gesprochen und bemerkt, welch "feuchte Aussprache" wir eigentlich alle haben. Ich könnte mir schon Vorstellen, dass ein Vollvisierhelm Schutz bietet, da die Tropfen nicht direk von ihnen weg fliegen können. Maximal auf das Visier oder nach unten. Ich glaube, dass da höchsten ein sehr geringer Teil an Tröpfchen durchkommen würde. Auf den Intensivstationen hat das Personal ja auch einen Glasschutz vor dem Gesicht. Ist meine Einschätzung, bin aber kein Virologe. ;-))

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styrianprawda
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@blackpanther

Wenn Sie da husten oder niesen, verteilen sich die Tröpfchen genauso in die Umgebung, wie bei den Masken. Ausser Sie tragen unter dem Helm eine Sturmhaube.

Am sichersten ist immer noch das korrekte "in die Ellenbeuge husten/niesen".

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Mein Graz
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@styrianprawda

Also ich trug immer einen Vollvisierhelm beim Motorradfahren. Wenn ich da drin geniest hab dann war das Visier innen voll mit Tröpfchen. Wie können die Tröpfchen raus kommen, wenn das Visier verschlossen ist?

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styrianprawda
2
1
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@Mein Graz

Ich verweise auf den Link in meinem Posting direkt oberhalb.
Schauen Sie sich das Video an. Damit beantwortet sich ihre Frage.

Antworten
Mein Graz
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2
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@styrianprawda

Ich hab eine Frage zum Vollvisierhelm gestellt.
Dass das Niesen oder Husten in die Armbeuge unbestritten ist weiß ich.

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medikus60
24
26
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Pflegepersonal das jetzt aus dem Ausland kommt ist NICHT TESTBERECHTIGT!! Soeben im Report ORF! Nachdem diese Gruppe NICHT als systemerhaltend gilt, werden die nicht getestet und müssen für 14 Tage in ein Hotel in Quarantäne.

Das ist einfach unglaublich, was sich hier bei uns abspielt. Im Interview mit Dr. PRW habe ich große Augen bekommen und einen wirklich dicken Hals! Ich will da gar nicht aufzählen, was da verabsäumt wurde, die einfachsten Dinge! Wir sagen das die Deutschen geschlafen haben. Das ist aber nicht so! Die Deutschen haben am 13. März 2020 eine sehr große Bestellung an Beatmungsgeräten aufgegeben und diese bereit erhalten. Anschober hat am 20. März !!! erst eine Bestandsaufnahme in Auftrag gegeben. Wir haben erst am 20.März begonnen unserer Geräte zu zählen. Nachden ich mir nicht vorstellen kann, dass Dr. PRW im ORF lügt, fehlen mir die Worte. Auf die Frage von Fr. Schnabl, ob nicht schon in der Vergangenheit verabsäumt wurde zu Bestellen und Lager einzurichten eine logische Antwort. Wenn man wüsste, was uns im nächsten Jahr erwartet könnte man einrichten. Dies ist aber leider nicht so und jede Bedrohung ist eine andere und erfordert andere Maßnahmen. Daher muss man wissen womit man es zu tun hat und wenn man es weiß sofort reagieren. So, und nun Leser, nehmt eure türkis-schwarze Sonnenbrille ab und beurteilt, was an diesen Aussagen falsch war. Wir haben bis heute NOCH KEIN NEUES Beatmungsgerät erhalten, es fehlt noch immer an Schutzkleidung und Tests und schuld ist vermutlich die Tante Wappa.

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SagServus
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Wenn man wüsste, was uns im nächsten Jahr erwartet könnte man einrichten.

Ist ja auch klar, dass sie das sagt, weil sonst müsste sie ja zugeben, dass sie als ehemalige Gesundheitsministerin genauso geschlampt hat und keine Maßnahmen für eine Vorsorge getroffen hat.

So gesehen hatte die Rauch-Kallat mit ihren Grippemasken die weitaus vorhersehndere Maßnahme gesetzt. Und was haben wir nicht alle gelacht und sie dafür gescholten das das eine reine Freunderlwirtschaft für ihren Grafen ist bzw. war.

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Mein Graz
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@SagServus

Ja, sie hätte doch 2018 schon wissen müssen, was uns 2020 erwartet!
"Vom 8. März 2017 bis zum 18. Dezember 2017 war sie Bundesministerin für Gesundheit und Frauen."
Da ist ihr schon ein großer Fehler unterlaufen nicht in die Kristallkugel zu schauen!

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Miraculix11
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Sie hätte allerdings wissen müssen

wieviele Beatmungsgeräte zu Ihrer Zeit da waren, nachdem sich die selten in Luft auflösen :-)

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bertl2811
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Beatmungsgeräte können aber auch defekt sein, oder?

Wenn das Gesundheitsministerium den Bestand wissen würde, warum hat dann Anschober am 20. MÄRZ eine Bestandsaufnahme angeordnet. Das Problem ist, dass in dieser Krise keine Zentralstelle eingerichtet wurde, wo alle Infos zusammen laufen. Innsbruck weiß nicht was Graz hat und tut usw..

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SagServus
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Das Problem ist, dass in dieser Krise keine Zentralstelle eingerichtet wurde, wo alle Infos zusammen laufen.

Das Problem ist, dass diese Zentralstelle von der vorherigen Gesundheitsministerin abgeschafft und abgebaut wurde und Anschober diese erst wieder einrichten musste bzw. muss.

Was natürlich nicht von heute auf morgen funktioniert.

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bertl2811
1
5
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@Sagservus, sie sind dermassen türkis-schwarz eingefärbt, dass es fast sinnlos ist, ihnen zu antworten.

Ich versuche es dennoch. Als Hartinger Klein dies abgeschafft hat, wer war da Bundeskanzler? Haben sie nicht hier von Weitsicht und Zukunft etc. gesprochen? Dass sie von Politikern verlangen vorhersehend zu handeln? Dies trifft bei ihnen scheinbar nur auf alle anderen Parteien und deren Politiker zu, nur nicht auf Kurz und die ÖVP. Anschober hat Ende Feber im TV gesagt, das der Vorschlag von Dr. PRW gut ist eine Zentralstelle einzurichten, ein Monat später, noch immer nichts. JA, JA, das geht nicht so schnell, doch 38 Milliarden, eine Homepage entwerfen und einrichten, Formulare bereitstellen usw. geht in wenigen Tagen. Es reicht einfach schön langsam mit der Schönrederei und Selbstbelobigung.

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SagServus
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...

Geil, jetzt wird man schon als türkis schwarzer hingestellt wenn man Hartinger-Klein kritisiert.

"Dass sie von Politikern verlangen vorhersehend zu handeln?" - Habe ich irgendwo geschrieben, dass das vorgehen der letzten Bundesregierung in der Sache, also der Abschaffung der zentralen Stelle gut war?

"doch 38 Milliarden bereitstellen usw. geht in wenigen Tagen" - Auch wenn das Geld sicher nötig ist, aber schon mal gefragt wer und wie das am Ende finanziert wird?
38 Mio€ auf ein Blatt Papier zu schreiben geht in der tat schnell. Ich bin gespannt was man dafür dann einsparen wird müssen. Und bei Kurz kann man sich sicher sein, seine Spender werdens nicht sein.

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Mein Graz
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@Miraculix11

Na klar, alle vor und nach ihr haben das ja auch gewusst.
Oder hat da nicht grad einer begonnen, sie zählen zu lassen?

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SagServus
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Ja, sie hätte doch 2018 schon wissen müssen, was uns 2020 erwartet!

SARS war 2003, Vogelgrippe 2004, Schweinegrippe 2009.

Viele asiatischen Länder haben auf Grund dieser Pandemien angefangen sich vorzubereiten und Lager für medizinisches Material anzulegen im Falle einer neuerlichen Pandemie bzw. Epidemie.

Deswegen steigen auch viele asiatische Länder weitaus besser aus als Europa.

Sich jetzt also auf die Glaskugel rauszureden ist billig. Gerade sie als ausgebildete Tropenärztin und Epidemieologin und ehemalige Generalsekräterin für Gesundheit wusste auch in ihrer Zeit als Gedundsheitsministerin, dass Österreich wohl nicht ausreichend mit medizinischer Schutzausrüstung vorversorgt ist sollte es hier zu einer schweren Epidemie kommen.

Jetzt könnte man zwar noch auf Rauch-Kallat (die hat zumindest noch Grippemasken besorgt), Kdolsky, Stöger und Oberhauser hinhauen, dass die ja auch nichts getan haben, aber nimmt PRW nicht aus der Verantwortung das sie in der Reihe auch nichts unternommen hat. Die Verantwortung von Hartinger-Klein erspar ma uns, da sind ma eher froh, dass die jetzt nicht am Ruder ist.

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Mein Graz
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@SagServus

2003 war Rauch-Kallat Gesundheitsministerin. Als sie die Masken angeschafft hat wurde sie gescholten und lächerlich gemacht. Was hat sie sonst noch getan um vorzubeugen?
Ab 2007 war Kdolsky Gesundheitsministerin. Welche "weitsichtigen" Maßnahmen hat sie durchgezogen?
M.W. haben auch Stöger und Oberhauser in dieser Funktion nichts (oder nicht viel) zur Vorbeugung unternommen.
Das waren insgesamt 14 Jahre, bis PRW Gesundheitsministerin wurde und gerade einmal 21 Monate blieb. Und in diesen 21 Monaten sollte sie dann das aufholen, was alle Vorgänger in 14 Jahren verabsäumt haben.

Und sag nicht, sie ist ja vom Fach. Berater vom Fach haben ALLE gehabt! Getan hat KEINER was!

Jetzt auf Rendi-Wagner hinzudreschen und ihr die Schuld in die Schuhe zu schieben ist billiger Populismus.

Und zur Vorbeugung von dummen Sprüchen: ich bin kein SPÖ-Wähler.

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SagServus
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Und in diesen 21 Monaten sollte sie dann das aufholen, was alle Vorgänger in 14 Jahren verabsäumt haben.

Zwischen gar nichts tun und aufholen was die Vorgänger verbockt haben ist aber schon ein meilenweiter unterschied, oder?

Und ich dresche nicht hin, ich kritisiere nur ihre Aussage bezüglich Glaskugel weil sie sonst zugeben müsste, auch nichts getan zu haben.

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Sirikit02
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@Sagservus, aber lesen können Sie schon, oder?

Von 21 Monaten redet hier keiner, auch nicht von Änderungen im kompletten Gesundheitssystem, lediglich von 2 Monaten Voraussicht. Sie wollen, dass man Jahre vorausdenkt, aber dass man lediglich 2 Monate vorausdenkt und Schutzbekleidung, Masken, Tests, und Beatmungsgeräte kauft, das ist Ihnen scheinbar zu weit hergebracht. Noch dazu wo man aus China und Italien genau wusste was benötigt wird. Im Jänner und Feber war am Markt noch alles zu bekommen. Nichts zu tun und sich Mitte März zu beklagen, dass man nichts mehr bekommt ist ja Sarkasmus pur.

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SagServus
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...

Im Jänner hat Europa alles nach China geschickt um dort zu helfen. Unter anderem auch Österreich.

Und der Verweis auf Italien ist ja lieb. Zwischen Italien und unseren Maßnahmen liegen 2 Wochen wärend die WHO eine Woche davor noch mitgeteilt hat, dass eine Ansteckung in Europa sehr unwahrscheinlich ist.

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Sirikit02
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@Sagservus, ich beende die Diskussion mit ihnen, da sie mir zu wenig informiert sind, oder wissentlich Falschmeldungen verbreiten.

SARS Cov 2 trat zum ersten Mal im Dezember in China auf. Am 28.1.2020 wurden die ersten Fälle in Italien bekannt. 20 Tage nach Erstinfektion in Italien, also um den 23.2.20 herum, lag Italien bei 320 Infizierten und 11 Tote. Eine Woche später am 29.2. stand Italien bei über 1000 Infizierten und 29 Toten. Wieder 4 Tage später waren es 2500 Infizierte und 79 Tote. Da hat doch ein Laie gesehen wie schnell das geht. Am 16. 3. wurden in Österr. Die Grenzen geschlossen und wir müssen zu Hause bleiben. Also wenn das für sie 14 Tage sind! Aus China hat man gewusst, wie schnell sich das Virus verbreitet. Als der erste Fall in Italien auftrat hätte man unmittelbar danach Vorkehrungen treffen müssen, zu mindest Einkaufen gehen!!

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SagServus
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SARS Cov 2 trat zum ersten Mal im Dezember in China auf

Ja, aufgetreten ist es im Dezember bzw. zum Teil auch schon November.

Die offizielle Meldung aus China, dass es sich dabei um einen neuen Virus handelt und keine einfachen Lungenentzündungen sind, kam am 31. Dezember an die WHO und somit erst ab 1. Jänner in den Westen

"Am 28.1.2020 wurden die ersten Fälle in Italien bekannt." - Es gab um diese Zeit auch Fälle in anderen Ländern wie z.B. Frankreich.
"Als der erste Fall in Italien auftrat hätte man unmittelbar danach Vorkehrungen treffen müssen, zu mindest Einkaufen gehen!!" -
Da diese aber alle aus den betroffenen chinesischen Provinzen kamen (auch der in Italien), haben das weder die Länder noch die WHO ernst genommen.

24. Februar KW 9, Am 13. März gabs bei uns die Entscheidung dicht zu machen war KW 11.
Gut, kann man jetzt meinen, dass 3 Wochen waren.

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