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Corona - Lage in der SteiermarkWeniger Neuinfektionen, weniger Menschen auf den Straßen, aber ein weiterer Todesfall

Mit Stand Samstagabend gibt es 393 Covid-19-Fälle im Land. +++ In der Nacht auf Samstag verstarb eine 83-jährige Steirerin im Krankenhaus +++ Auf den Straßen ist wesentlich weniger los als noch am Freitag +++ Bis jetzt 280 Anzeigen wegen Missachtung der Corona-Vorschriften +++ Aufregung in Leoben nach Tod eines 38-jährigen Italieners +++ Die Entwicklungen im Live-Ticker.

STEIERMARK: CORONAVIRUS - SITUATION IN GRAZ
STEIERMARK: CORONAVIRUS - SITUATION IN GRAZ © (c) APA/ERWIN SCHERIAU (ERWIN SCHERIAU)
 

Das öffentliche Leben ist in der Steiermark - wie in fast allen Teilen der Welt - wegen des Coronavirus zum Erliegen gekommen. Auch für alle Steirer stellt die aktuelle Lage eine Ausnahmesituation dar. Wir halten Sie heute erneut den ganzen Tag lang über das Geschehen in der Steiermark auf dem Laufenden.

Die Entwicklungen vom Freitag, 20. März, können Sie an dieser Stelle detailliert nachlesen.

Die Ereignisse des Tages im Liveticker

22.20 Uhr. Winterliches Wetter dürfte mithelfen. Eine kurze Vorschau auf den Sonntag - hier dürfte das unwirtliche Wetter (Temperaturen um null Grad bei stürmisch-eisigem Nordostwind) mithelfen, dass die Forderung der Regierung und der Experten, die Menschen mögen zu Hause bleiben, stärker beherzigt wird. Schon am regnersichen Samstag hat sich gezeigt, dass deutlich weniger Leute auf den Straßen und in den Parks waren als in den (Frühlings-)Tagen zuvor.

22.00 Uhr. 393 Fälle. Vorsichtiges Fazit des Samstags - in der Steiermark scheint die Ansteckungs-Kurve leicht abzuflachen. Mit der letzten Aktualsierung des Gesundheitsministeriums gibt es nun steiermarkweit 393 bestätigte Corona-Fälle. Die Zahl der Neuinfektionen ging am Samstag auf 43 zurück (am Donnerstag lag sie bei 75) - während gleichzeitig in den letzten 24 Stunden die Zahl der bundesweiten Testungen deutlich angestiegen ist (auf 2932 binnen 24 Stunden).

21.10 Uhr. #wirstehenzusammen - Die Onlineplattform der Kleinen Zeitung soll Geschäftstreibende und Kunden in der Krise zusammenbringen. Schon mehr als 1400 Unternehmer waren am Samstagabend mit an Bord. Drei oststeirische Unternehmer erzählen, wie sie jetzt ihre Kunden versorgen wollen.

20.45 Uhr. Drei weitere Covid19-Fälle in Liezen. Die vorläufige steirische Tagesstatistik hat sich am Samstag um 20.30 Uhr noch einmal verändert. Insgesamt werden für die Steiermark nun 392 bestätigte Coronafälle ausgewiesen (um 42 mehr als am Freitag). Im Bezirk Liezen kamen noch drei weitere Fälle hinzu.

Grafiken: Diese Bezirke sind besonders betroffen

20.35 Uhr: Tausende Anfragen zu Reisestornos. Bei der Arbeiterkammer und dem Verein für Konsumenteninformation (VKI) laufen die Telefone heiß, seit die Grenzen praktisch in ganz Europa - und der halben Welt - dicht sind. Laut ORF gingen beim VKI seit Anfang März 20.000 Anfragen zu Reisestornierungen ein. Bei der Arbeiterkammer hat man für die häufigsten Fragen rund um Urlaub, Kurzarbeit, Job, Dienstreisen und den Alltag im Zeichen der Coronakrise eine eigene Infoseite eingerichtet.

20.25 Uhr: Tipps für neue Zeiten. Beim Roten Kreuz Steiermark hat man 6 Tipps für alle Steirer parat, wie man die aktuellen Zeiten mit Ausgangsbeschränkungen und Heimarbeit gut "über die Zeit" bringen kann.

20:15 Uhr: Appell des Roten Kreuzes. Weil man es in diesen Tagen nicht oft genug sagen kann - auch weststeirische Einsatzkräfte haben eine Botschaft für die Steirer:

20:00 Uhr: Herzerwärmende Nachricht. Die Mitarbeiter der Redmail, die jeden Morgen für die Lieferung der Kleinen Zeitung sorgen, bringen nach wie vor ein bisschen Alltag in das plötzlich so veränderte Leben der Steirer. Und das mit einer Menge persönlichem Engagement. In dieser Hinsicht sorgte am Samstag in Graz vor allem die herzerwärmende, handgeschriebene Nachricht einer Zustellerin für Aufsehen. Aber sehen Sie selbst ...

Weiss
Herzerwärmende Nachricht einer Zeitungszustellerin © Weiss

19.30 Uhr: Bisher sind 389 Steirer an Covid-19 erkrankt. Nach tagelang deutlich steigender Anzahl von neuen Fällen, ging die Zahl in den letzten beiden Tagen zurück. Warum das kein Grund für eine Entwarnung, ist lesen Sie hier.

18.45 Uhr: Hinweise der Polizei. Aufgrund der vielfach gestellten Frage "Wer darf wann was im Freien tun?" klärt die Polizei noch einmal auf:

18.40 Uhr: Erste Tankstellen verkürzen Öffnungszeiten. Harte Zeiten sind in der Steiermark auch für die Tankstellenpächter angebrochen. Fachgruppenobmann Oliver Käfer berichtete schon zu Wochenmitte, dass der Treibstoffabsatz um mehr als 50 Prozent und der Shop-Umsatz um 90 Prozent eingebrochen sei. "Erste privat geführte Tankstellen kommen nicht umhin, jetzt die Öffnungszeiten einzuschränken, zumal abends das Geschäft gegen null geht", so Käfer.

18.30 Uhr: Mehr als 100 Corona-Fälle in der Oststeiermark. Wirft man einen Blick auf die steirischen Bezirke, so zeigt sich, dass es in den oststeirischen Bezirken Hartberg-Fürstenfeld (73) und Weiz (39) besonders viele bestätigte Corona-Erkrankungen gibt. Hier ein Bezirks-Überblick:

  • Bruck-Mürzzuschlag 8 Fälle
  • Deutschlandsberg 8
  • Graz 97 (inkl Patienten von auswärts in Grazer Spitälern)
  • Graz-Umgebung 36
  • Hartberg-Fürstenfeld 73
  • Leibnitz 47
  • Leoben 7
  • Liezen 26
  • Murau 1
  • Murtal 15
  • Südoststeiermark 21
  • Voitsberg 11
  • Weiz 39

18.20 Uhr: Parkhotel Graz - die ersten Ruhetage seit 86 Jahren.
Nachdem am Montag der Restaurantbetrieb eingestellt wurde, schloss am Dienstag auch das Parkhotel in Graz - es war der erste Ruhetag in der Hotel-Geschichte seit 86 Jahren. Die Mitarbeiter werden in Kurzarbeit geschickt. >>Mehr darüber lesen Sie hier<<

18.10 Uhr: Deutlich weniger unterwegs. Waren zuletzt an den sonnigen Frühlingstagen - trotz Ausgangsbeschränkgunen - noch extrem viele Menschen im Freien, so zeigten sich die Straßen und Ausflugsziele in Graz am Samstag schon deutlich verwaister. 

17.35 Uhr: Starker Anstieg bei der Arbeitslosigkeit. Auch im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld ist die Arbeitslosigkeit (trotz Beteuerungen der Regierung, das Kurzarbeitsmodell anzunehmen) sprunghaft gestiegen. Von 2400 auf 4000 Betroffene in nur 5 Tagen.

Mehr über die angespannte Lage am oststeirischen Arbeitsmarkt.

17.00 Uhr: Zu einem aufsehenerregenden Polizei- und Rettungseinsatz kam es am Samstag am Campus Leoben. Hier wurde ein 38-jähriger Italiener tot aufgefunden. Die Todesursache ist zur Stunde noch unklar, Fremdeinwirkung schließt die Polizei aus. Wegen der aktuellen Corona-Lage wurden große Sicherheitsvorkehrungen getroffen und ein Covid-19-Test durchgeführt. Ein Testergebnis liegt noch nicht vor. >>Mehr darüber lesen Sie hier<<

16.42 Uhr: Glocken läuten als Danke. Der erste Sonntag ohne Gottesdienste in den Kirchen naht. In der Oststeiermark rufen nun der Passailer und Weizer Pfarrer per Video zum Gebet.

16.38 Uhr: Großes Gedränge am Grünen See. Während wegen des Andrangs an Spaziergängern gestern der Stubenbergsee und der Loser in Altaussee gesperrt wurden, herrscht weiterhin großes Gedränge am Grünen See in Tragöß. Das Problem: Wegen der engen Wege ist eine kontaktlose Begegnung mit anderen Personen beinahe unmöglich.

16.14 Uhr: Bis jetzt 39 neue Fälle am Samstag. Laut Zahlen des Gesundheitsministeriums gibt es in der Steiermark aktuell 389 Covid-19-Fälle. Damit kamen bisher am Samstag 39 weitere Fälle hinzu.

Betrachtet man die 2822 bundesweiten Fälle (Stand, Samstag, 16 Uhr) sind 57 Prozent der Patienten männlich und 43 Prozent weiblich, 96 Menschen liegen im Spital, davon 15 auf Intensivstation. Bei 2722 Fällen zeigt sich ein milder Verlauf.

15.57 Uhr. Polizei kehrt bei Schutzmasken vom Einweg-System ab. Schutzausrüstung für Einsatzkräfte wurde in den letzten Wochen auch in Österreich zu einem raren Gut. Nun erging laut Polizeisprecher Fritz Grundnig an die steirischen Polizisten die Order, sämtliche Schutzmasken nach einmaligen Gebraucht NICHT zu entsorgen, sondern verpackt zurückzugeben. Im Hintergrund wird nach einer technischen Lösung gesucht, um die Schutzmasken wieder steril zu bekommen - für weitere Einsätze. Grundnig beruhigt aber: Vorerst seien für die steirischen Polizisten noch genügend Schutzmasken vorhanden.

15.45 Uhr. Pflegeaktivist richtet Offenen Brief an slowakische Führung. Der steirische Pflege-Aktivist Klaus Katzianka tritt für Schnelltests für 24-Stunden-Betreuerinnen bzw. ihre Schützlinge ein. Um die Verunsicherung zu bekämpfen und Personalnot zu verhindern. Nun hat er sich mit einem Offenen Brief direkt an die slowakische Präsidentin Zuzana Caputova gewendet.

15.35 Uhr: Sturm-Präsident hofft auf Umdenken im Fußball.  Christian Jauk, der Präsident von Sturm Graz, hofft infolge der grassierenden Coronavirus-Pandemie und ihren Auswirkungen auf die Welt auch auf einen Strukturwandel im Fußball. "Die Krise ist auch eine Chance für den Fußball zu den Tugenden zurückzukehren, so wie wir den Fußball und unseren Verein lieben gelernt haben", sagte Jauk am Samstag in einer Videobotschaft.

15.27 Uhr: Abstand halten vor der Apotheke. Dass die von der Regierung täglich propagierte 1-Meter-Abstand-Regel in den Köpfen der Menschen anzukommen scheint, sieht man am Samstag in Graz-Geidorf:

"Warteschlange" in der heutigen Zeit - hier in Graz-Geidorf vor der Apotheke beim Seniorenzentrum Foto © Ulrich Dunst

15.00 Uhr: Mieterschutz in Corona-Zeiten. Die Grazer KPÖ fordert ein Verbot Wohnungskündigungen gegen Mieter während der Zeit der Krise nach deutschem Vorbild. Dort werden Mieter während der Corona-Krise geschützt. >>Mehr dazu hier<<

14.40 Uhr: Seiersberg schließt Spielplätze wieder. "Es nutzt nichts. Ich kann die Leute ja verstehen, wenn ihnen die Decke auf den Kopf fliegt, aber so geht es auch nicht." In Seiersberg-Pirka musste Bürgermeister Werner Baumann heute scharf reagieren. Nachdem die Bundesregierung die Spielplätze wieder freigegeben hatte, soll in Seiersberg eine regelrechte "Völkerwanderung" auf die Spielplätze - vor allem jenem in Windorf - stattgefunden haben. >>So hat die Gemeinde nun reagiert<<

14.30 Uhr: Bunte Gesichtsmasken als Corona-Trend. Nicht nur "Juanitas Nähbox" näht seit einer Woche "Niesschutzmasken" auf Hochtouren. Auch "Nest der Tiger" und "stoff.werk.graz" setzen auf den nicht hundertprozentigen aber bunten Mundschutz.

Mehr zum bunten Trend lesen Sie hier.

13.30 Uhr: Das Land Steiermark stellt ab sofort seine digitale Bibliothek allen Steirern kostenlos zur Verfügung. Wie Bildungslandesrätin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP) am Samstag in einer Aussendung sagte, soll damit die Lücke geschlossen werden, die entstanden ist, als wegen des Coronavirus die öffentlichen Bibliotheken zumachen mussten. Die digitale Bibliothek (DigiBib) ist eine seit 2016 vom Land Steiermark betriebene digitale Medienplattform, die bisher Kunden von öffentlichen Bibliotheken vorbehalten war.

Mehr zur neuen Aktion der digitalen Bibliothek.

13.10 Uhr: Vorbildlich: Ein Megaphon-Verkäufer desinfiziert bei der Hofer-Filiale in Kalsdorf die Einkaufswägen:

kk
© kk

12.20 Uhr: Das Jägerbataillon 17 aus Straß ist mit 140 Soldaten in Tirol im Einsatz.

12.10 Uhr: Der steirische Turner Vinzenz Höck trainiert in seiner Wohnung in Innsbruck für mögliche Sommerspiele in Japan. Und würde die Großveranstaltung am liebsten verschieben.

11.20 Uhr: In der Steiermark ist am Samstag erneut ein Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden. Wie die Landessanitätsdirektion in einer Aussendung mitteilte, starb in der Nacht auf Samstag eine Frau, die mit dem Coronavirus infiziert war. Die 83-Jährige aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld hatte mehrere Vorerkrankungen und war in stationärer Behandlung im LKH Graz West.

10.45 Uhr: Am Donnerstag wurde bekannt, dass sich drei Ärztinnen im Gesundheitsamt infiziert haben. Daraufhin wurden Siegfried Nagl, Mario Eustacchio und Robert Krotzer getestet. Alle drei Tests waren negativ.

10.20 Uhr: Dass das Wetter nicht mehr ganz so schön ist wie in den vergangenen Tagen spielt da wohl eine Rolle. Auf den Straßen und Wegen in der Steiermark ist heute weniger los als noch am Freitag. Alle halten sich dennoch nicht an die Vorgaben!

Zur Geschichte!

Foto © Christian Penz
 

9.40 Uhr: Schulen sollen auch in den Osterferien für Betreuungszwecke offen haben, da auch weiterhin Eltern als Personal in Spitälern, bei der Rettung oder der Polizei gebraucht würden. Das berichtete Ö1 am Samstag in der Früh. Nach Angaben von Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) sollen allerdings nicht alle Schulen, sondern nur die, bei denen Bedarf herrscht, offen haben. Die Schulen würden ab kommenden Montag per Mail oder Anruf den Bedarf nach Betreuung erheben und Eltern müssten daraufhin bis 1. April Rückmeldung geben, ob Bedarf da ist. 

9.25 Uhr: Ein Trafikant aus dem Bezirk Murau macht seinem Ärger Luft: Vor allem ältere Leute kommen noch immer regelmäßig in sein Geschäft - teilweise stark hustend.

9.00 Uhr: Busse und Straßenbahnen fahren in Graz nicht mehr im gewohnten Takt. Bis 19.30 Uhr gibt es auf allen Linien, außer der Linie 7, einen 15-Minuten-Takt, nach 19.30 wird nur alle 30 Minuten gefahren.

8.35 Uhr: Kontaktloses Einkaufen am Bauernmarkt am Grazer Lendplatz. Die Ware ist fertig abgepackt, der Preis selbst abzulesen und das Geld in die Kassa zu werfen:

Kontaktloses Einkaufen am Bauernmarkt
Kontaktloses Einkaufen am Bauernmarkt Foto © Beate Pichler

8.30 Uhr: Hilfsorganisationen im Krisenmodus! Die strukturelle Betreuung von Menschen mit besonderen Bedürfnissen wurde zurückgefahren. Gleichzeitig brauchen sie - wie viele andere Menschen in diesen Tagen auch - Unterstützung im Alltag. Zum Beispiel ein Erklärvideo: Was ist Corona eigentlich? Die Caritas wiederum organisiert freiwillige Hilfsdienste - und produziert Schutzmasken.

8.10 Uhr: Was darf ich denn jetzt noch im Freien unternehmen? Corona-Bescheid hin oder her – das schöne Wetter trieb Tausende in die Parks, in die Wälder oder Auen. Aber was genau darf man jetzt und was nicht?

7.50 Uhr: Sozialpartner empfehlen: Schwangere, die jetzt in Handelsbetrieben arbeiten, sollen vorzeitig Mutterschutz erhalten. Aber es ist lediglich eine Empfehlung, kein Gesetz.

7.30 Uhr: Gute Nachrichten: Das Landeskrankenhaus Hartberg wird am kommenden Montag wieder hochgefahren.

7.10 Uhr: Der steirische Militärkommandant Heinz Zöllner steht vor einer der größten Herausforderungen in seiner Laufbahn. Erstmals wird er auch ganze Milizeinheiten in den Einsatz führen. Noch kämpft er um ausreichend Schutzmasken und -anzüge.

Heinz Zöllner im ausführlichen Interview!

6.30 Uhr: Exakt 350 Personen in der Steiermark wurden bis inklusive gestern positiv auf das Coronavirus getestet. Am Freitag kamen bis zum Abend 53 neue Fälle hinzu. Die Zahl der Neu-Diagnosen ist damit geringer als am Donnerstag. Die Steiermark weist dennoch mehr Fälle auf als Wien auf. Am stärksten betroffen sind Tirol (567 Erkrankte), Oberösterreich (491), Niederösterreich (391) und eben die Steiermark. In der Bundeshauptstadt wurden bisher 341 Fälle registriert.

5.59 Uhr: Wer kann, lässt sein Kind mittlerweile zu Hause. Die Zahlungen für Kindergärten und Co. wurden aber in vollem Umfang verrechnet. Das Land beruhigt: "Elternbeiträge werden gutgeschrieben." Dazu die wichtigsten Fragen und Antworten.

5.41 Uhr: Immer mehr Österreicher arbeiten von zu Hause aus. Daher hat sich der Stromverbrauch verschoben – von den Unternehmen hin in Richtung Privathaushalte. Insgesamt ortet die Energie Steiermark laut ORF aber einen Rückgang des Strombedarfs um etwa zehn Prozent, weil große Unternehmen ihre Produktion zurückgefahren oder eingestellt haben: "In den Privathaushalten sehen wir im Moment einen leichten Anstieg des Energieverbrauchs – das liegt vor allem an den PCs. Es liegt aber auch daran, dass jetzt zu Hause mehr gekocht wird", so Sprecher Urs Harnik-Lauris.

5.22 Uhr: Nichts geht mehr im Online-Shop der Supermarktkette Billa. In Graz sind alle Liefertermine bis Anfang April ausgebucht. Die Nachfrage nach der Zustellung von Lebensmitteln ist enorm.

5.16 Uhr: Führende Mitarbeiter des Spitalsverbundes Rottenmann-Bad Aussee wurden positiv auf das Coronavirus getestet und sind nun unter Quarantäne. Gerüchte, dass es zu wenig Informationen gebe, weist man bei der Kages mit dem Hinweis auf Datenschutz zurück. Auch die Geburtenstation in Bad Ischl wegen Coronainfektion geschlossen.

5.01  Uhr: Am Freitag musste die Bergrettung Mürzzuschlag ausrücken, um einen unverletzten Wanderer von der Rax zu holen. Offenbar befinden sich viele Menschen trotz Ausgangsbeschränkungen auf Wanderungen. Die Bergrettung appelliert daher an nun die Bevölkerung, sich an die Regeln zu halten: "Bitte verzichtet auf Bergtouren!"

Auch in Graz schlägt das Wetter am Wochenende um - es wird kühler und weniger sonnig. Offenbar wollten viele davor nocheinmal außer Haus. Denn in der Landeshauptstadt sind unzählige Menschen unterwegs - vor allem in Parks, auf der Murpromenade oder in den Murauen. Ob sich die Bevölkerung dabei an die vorgegebenen Regeln für die Spaziergänge hält? Im Wesentlichen schon, betont Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP).

Info zu den steirischen Zahlen

Das Land Steiermark verzichtet mittlerweile auf die Bekanntgabe der jeweiligen Geburtsjahre bei den Infizierten: Man wolle weiterhin die Öffentlichkeit so zeitnah wie möglich über die Zahl der neuen bestätigten Fälle informieren. Da man aber gleichzeitig verhindern wollen, dass bei getesteten Personen Verunsicherung entsteht, bevor ihnen ihr persönliches Testergebnis mitgeteilt wurde, sei es notwendig, auf die Nennung der Geburtsjahrgänge zu verzichten.

Und weil es nicht oft genug wiederholt werden kann, Hände waschen ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um sich und andere vor der Infektion zu schützen.

Kommentare (68)
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samro
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ihre antworten

welche hochrechnung werden sie uns anbieten?
sind sie experte wie herr niki popper der österreich mit wissenschaftlich fundierten analysen versorgt?

sie sind noch immer nicht auf meine fragen von gestern eingegangen welche krankenschwester von welcher neuro behauptet dass man aussichtslose fälle ohne intensivmedizinische betreuung sterben lässt.
auch die anderen fragen sind unbeantwortet geblieben.
bitte beantworten sie diese endlich.

bitte nur ganz kurz noch:
was haben sie da gerade errechnet? das verstehe ich auch nicht. und bitte nennen sie doch ihre quellen für ihre parameter.

tosonny
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Was ich errechnet habe ...

..verstehen Sie nicht? Hier nochmals mit aktuellen Zahlen und mehr Text, der selbsterklärend sein sollte.

WIE VIELE ERKRANKTE BENÖTIGEN I-BETT 0,52%
I-BETTEN VERFÜGBAR FÜR COVID (ANNAHME 50% VON ALLEN) 1.274
DAUER BEATMUNG IN TAGEN (ANNAHME) 7
NEU-ERKRANKUNGEN p d schaffbar 44.806
ERKRANKUNGEN DERZEIT 2.880
STEIGERUNG ZU VORTAG 14%
WANN LIMIT I-BETTEN ERREICHT IN TAGEN 38

samro
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die rechnung

abgesehen von den falschen parametern haben sie das super gemacht.
was soll das alles?

tosonny
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Welche Parameter interessieren Sie genau?

Das beantworte ich Ihnen gerne.

samro
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quellen

was sind die quellen für ihre parameter?
steht doch klar in meinem satz.

tosonny
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Quellen

info.gesundheitsministerium.at
kaz.bmgf.gv.at/ressourcen-inanspruchnahme/betten.html

samro
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ihre parameter

bitte gleich direkt nennen wo.
der erste link ist die neue seite auf der die erkrankungen zu sehen sind.
der zweite link funktioniert bei mir gar nicht.

unser ministerium schreibt dass die steigerung derzeit 10% beträgt?
dass wir 1400 intensivbetten haben?
dass die dauer der beatmung 7 tage sind?

wollen sie nicht aufhören?

die fragen von gestern wollen sie nicht beantworten.

tosonny
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@samro

Sie interessieren mich nicht und somit auch nicht Ihre Fragen. Sie verstehen einfach nicht...dass ich Interesse an den Parametern habe und mir nicht anmaße, irgendetwas besser zu berechnen. Aber im Unterstellen sind Sie ja hervorragend. Und auf sämtliche Fragen habe ich gestern zig mal geantwortet...erschienen kurz, waren dann wieder weg, dann waren auch andere Posting plötzlich weg. Das alles nochmal zu schreiben interessiert mich in Ihrem Fall null.

Miraculix11
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Oje, ein neuer irgendeiner

Den haben wir gerade noch gebraucht...

Mein Graz
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@Miraculix11

Nein, denn wenn du @Irgendeiner eine Frage stellst beantwortet er sie unter Berücksichtigung von belegbaren Tatsachen - in die sich wie bei fast jedem von uns Emotionen, Vorlieben und Abneigungen mischen,

@tosonny hingegen geht auf Fragen nicht ein, weicht aus, kann oder will keine Fakten liefern, bezieht sich auf sehr umstrittene Quellen - und wenn das alles nicht reicht ist man halt nicht interessant, wird abgekanzelt.
Und reicht das noch immer nicht stellt er die Behauptung auf, alles beantwortet zu haben nur sei es dann gleich wieder verschwunden.

Ich habe mir die Mühe gemacht die Posting dieses Users zu beobachten, häufig zu aktualisieren und auf Antworten zu warten. Natürlich verschwinden manche Postings schnell - ich habe allerdings keine einzige Antwort gesehen, die dann "verschwunden" ist. Vielleicht war die Redaktion aber schneller als ich?

samro
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ihre geschichte gestern

ich meine diese: ich kopiere nun ihre zeilen:

''Soeben mit einer Krankenschwester gesprochen, die auf einer Neuro arbeitet.

Sie meinte, es ist vollkommen normal, dass alte Patienten am Ende (fast immer) an so etwas wie einer Lungenentzündung (und ...habe ich dann nicht genau verstanden) sterben. Was für mich dann neu war: diese Patienten kommen NIE auf Intensiv. Intensiv ist jenen vorbehalten, wo man noch etwas retten kann. Alle anderen werden stationär behandelt und sterben dort, weil du sie nicht mehr retten kannst.''

ich habe mich fix entschieden dass wir als verantwortungsbewusste staatsbürger solch einem umstand auf den grund gehen müssen.
also nennen sie ihre quelle und von welcher neuro sie reden bitte.

tosonny
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samro

....vielleicht kommt jetzt die VERKÜRZTE Antwort mal durch (binnen einiger Stunden):

1) Hatte ich in meinem Posting NIE davon geschrieben - so wie Sie es wieder umformuliert haben - dass in Österreich alte Patienten, der Gesundheitszustand sich verschlechtert, nie auf eine Intensivstation kommen. Das war wieder Ihre samro-Brille und Ihre Interpretations- und Unterstellungelüste.

2) Jemand, der "sehr alt und - so hat das klingt - nicht mehr zu retten ist", kommt auf keine Intensivstation. Diese ist jenen vorbehalten, wo man noch etwas retten kann. Diese Patienten werden palliativ behandelt. Sonst gäbe es ja keine Palliativmedizin.

Somit mein Schluss daraus (aber ich kann da auch falsch liegen). Das gilt wohl auch in diesen Ziten. Wenn nun jemand der - BEDAUERLICHERWEISE (schön groß geschrieben, damit Sie sich nicht wieder alterieren) nun an Covid19 erkrankt und - das klingt hart, ich weiß - nicht mehr zu retten ist (wobei ich nicht weiß und darüber auch nicht weiter gesprochen hatte, wie rasch man das erkennt und ob das somit hinsichtlich des jetzt folgenden Satzes überhaupt relevant ist), dann kommt dieser Patient eben nicht auf eine Intensivstation ...das Thema war ja "Kapazität an I-Betten" (und im Übrigen nicht, ob wir eh alle zu Hause bleiben, alle schützen und ja das gesamte KH-Personal flächendeckend testen etc.).

Mehr gibt´s nicht. Damit müssen Sie jetzt leben, samro :-)

samro
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antwort

nummer eins:
wie sie sehen haben ich ihnen eine frage gestellt. dichten sie mir nicht eine umformulierung an.

nummer zwei:
wissen sie was sie da reden?
wissen sie was palliativmedizin ist?

wissen sie was ich darauf zu sagen habe?

danke herr kurz, herr anschober, herr nehammer,und allen anderen die beraten und mitwirken, dass man massnahmen erlassen hat und versucht zustände wie in italien zu verhindern.
das leben jeden alters ist schützenswert. corona eine schreckliche bedrohung.
bitte halten wir zusammen und unterstützen wir die massnahmen um leben zu retten.

samro
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weiter mit ihrer geschichte von gestern

sie:
@Carlo
Jaja, auch wenn Sie und wir es nicht gerne hören. Wenn jemand, der nicht mehr zu retten ist, nicht auf Intensiv kommt, dann gilt das auch für jemanden, der an Covid erkrankt. Das erste ist Alltag ...das zweite im Moment ein Sakrileg.
Das hat nichts, absolut nichts damit zu tun, wer wie wovor bestmöglich geschützt werden soll.

sie:
Das hat mit der Versorgung zu tun
So hart es klingt, viele kommen schon jetzt nicht (vollkommen sozial anerkannt) nicht auf Intensiv. Ich glaube, dass das im Zuge dieser Covid-Zeit nicht nur nicht bekannt ist, sondern im Gegenteil, zu einem Aufschrei führen würde. Und eben, dass man auch auf normalen Stationen sehr sehr gut versorgen könnte. Und das hat mit dem Thema zu tun...Versorgungskapazität.

ich:
infos bitte
woher haben sie diese info?
von welcher neuro reden wir?
dann will ich ihnen erfahrungen im bekanntenkreis erzählen.
eine patientin mit endstufe krebs wurde intensivmedizinisch betreut.
ein patient alt ebenfalls mit lungenentzündung war bis zuletzt auf der intensivstation.
ich sage ich habe in einem spital auch schon gearbeitet und da gab es das nicht.
sie sagen uns nun dass alte menschen ''am ende'' nie auf die intensivstation kommen?
sie meinen wenn sich der gesundheitszustand eines alten menschen verschlechtert wird nicht intensivmedizinisch behandelt?
sie sagen das ist in österreich so?
dann noch eine frage:
in italien ist das offensichtlich nicht so, denn da weinen die ärzte dass sie diese entscheidung treffen müssen wen

tosonny
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Schön, dass ist ja alles schwarz auf weiß ...

Z.B. die Frage, die gleichzeitig eine Unterstellung darstellt "sie meinen wenn sich der gesundheitszustand eines alten menschen VERSCHLECHTERT wird nicht intensivmedizinisch behandelt?"

Das war´s jetzt. Ende.

PS: wenn das Posting mit meiner kleinen Hochrechnung dann kommt, vergessen Sie die Zeile "NEU-ERKRANKUNGEN p d schaffbar 44.806" ...die hat sich irrtümlich reingeschlichen.

samro
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ihr zweck

ja ich belege gerne schwarz auf weiss da ich mir nicht gern etwas zuschieben lasse.
sie wollen nicht verstehen dass ich eine frage gestellt habe?

ich hoffe es.

Alfa166
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Ist die Hochrechnung so wichtig?

Einfach daheim bleiben, die Füße ruhig halten und fertig. Ist das echt so schwer für manchen?

tosonny
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Sie implizieren am Interesse

an der Hochrechnung, dass es für mich nicht verständlich ist, dass man zu Hause bleiben soll. Ist es das, was Sie meinen?

zyni
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Die Disziplin der Österreicher

gibt Hoffnung👍🏼.
Die Strassen in Graz und südlich von Graz sind fast menschenleer.
Ein Freund aus Wien sagt das gleiche von Wien.
Die Österreicher vertrauen der Regierung.

socke1
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Dank an unsere Kleine Zeitung!

Ein dickes Dankeschön den Layoutern, Redakteuren, Korrektoren, Druckern und allen weiteren Beschäftigten für das schöne Erscheinungsbild unserer "Kleinen" und die seriöse, verlässlich recherchierte Berichterstattung. Es ist schön, Euch zu haben!

NHJGU88SLS8JVOM4
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Warum werden nicht zielgerichtete Maßnahmen gesetzt?

Wenn wir die die derzeitigen Krankheitsverläufe ansehen, so ist eine Coronainfektion für Menschen unter 60 Jahren, die keine Vorerkrankungen haben, harmloser als die normale Grippe!
Es wäre doch sinnvoller, die Risikogruppen zu schützen und nicht zu hoffen, dass die Schrotschußmaßnahmen irgendwann wirken, sobald wir unsere Kleinbetriebe zugrunde gerichtet haben.
Es müßte doch möglich sein, die Älteren zuhause zu versorgen und sie für die Zeit bis zum Abflauen der Welle vor potenziellen Ansteckungen zu schützen.
Das hätte auch noch den Vorteil, dass zusätzliche Arbeitsplätze für die Versorgungsmaßnahmen geschaffen würden.
Ältere, die gemeinsam mit jüngeren in einem Haushalt leben, könnten auf Staatskosten gemeinsam in Hotels untergebracht werden etc.

medikus60
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@kalwanger, das nur Alte und Kranke scher erkranken war und ist fake von den Chinesen gestreut um das KH-Personal nicht zu verunsichern. In Italen liegen sehr viele zw. 20-50 auf der Intensiv.

Auch bei uns beginnt man jetzt vorsichtig darauf hinzuweisen. Gestern "Stöckl-live" z.B.. Das Problem ist, dass man nicht weiß warum der eine Junge nur leichte Symptome hat, der andere jedoch schwere. Eine Möglichkeit wäre die Alten in Quarantäne zu schicken und alle anderen leben so wie bisher. Da würde sich eine Durchinfizierungsrate von ca. 50-60% der Bevölkerung ergeben bis eine Herdenimmunisierung eintritt. Dies ist alles wissenschaftlich belegt. Durch die Herdenimmunisierung findest das Virus in der erforderlichen Zeit keinen Wirt mehr um sich zu vermehren und stirbt aus. Jetzt aber das Problem. Niemand Weiß wie viel Schwersterkrankungen bei jungen Menschen vorkommen würden. Derzeit weiß man, dass bei 20% der Infizierten schwerere Symptome zeigen. Von diesen 20% müssen wiederum ca.14 % auf die Intensiv. Hier sind aber auch Alte und Kranke mit berechnet. Jetzt muss man spekulieren. Bei 50% Infizierung und einer Annahme, dass ohne alte Menschen nur ein Zehntel des bisher festgestellten, also nur 2% schwerer erkrankt wären das in Ö. 880.000 Personen. Wenn ich jetzt hier auch nicht 14% nehme die auf die Intensiv müssen, sondern nur 1% wären das 8.800 Fälle. Jetzt müsste man meine Zahlen nochmals jeweils um das 10 fache nach unten korrigieren und es würde noch immer alle Kapazitäten sprengen. Auf so etwas kann sich keine Regierung verlassen, dieses Risiko ist zu groß! Ich hoffe sie verstehen jetzt, warum alle Regierungen auf das Modell "Virus ausdünnen" umstellen.

Planck
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Sowas in der Art hat sich Boris Johnson auch gedacht.

Dann hat ihm aber das Imperial College eine Studie präsentiert, daraufhin war A. auf G. und er macht (genauso zu spät wie alle Turbokapitalisten, und mit etwa der gleichen Zeitverzögerung) genau das, was ALLE Experten als einzig mögliche Maßnahmen dargestellt haben und immer und immer wieder bis zum Erbrechen wiederholen.

Und dann kommt der Dr. Kalwanger und weigert sich standhaft, auch nur eine Synapse in Betrieb zu setzen.

NHJGU88SLS8JVOM4
13
3
Lesenswert?

Und warum?

Weil er jetzt eine wunderbare Möglichkeit hat, den Briten zu erklären, dass nicht der Brexit am Wirtschaftskollaps schuld ist, sondern der böse Coronavirus!
Ich kann mit jeder Studie alles beweisen.
Ich brauche nur die Annahmen der Ansteckungsfakturen um 0,2 nach oben oder nach unten drehen und schon bekomme ich das Ergebnis, das ich haben will.
Und hier manipulieren alle nach Belieben.
Am Anfang wird von einem Ansteckungsverhältnis von 1,4 geschrieben, dann von 2 bis 3 dann wieder von 1,6 usw.
Und wenn man die 4 Grundrechnungsarten beherrscht, dann weiß man, daß sich eine Exponentialfunktion ein wenig anders verhält, wenn ich 1,4 oder 3 als Basis verwende.
Aber das sind ja schon wieder Fakten und damit will sich ja ein Gläubiger nicht auseinandersetzen!

Planck
4
10
Lesenswert?

Und glei

a Verschwörungstheorie hinterher.
So samma's g'wohnt, so hamma's gern.

Und Dr. Kalwanger gegen den Rest der Welt, in der WHO, am RKI, am Imperial College, in Harvard und auf der TU Wien sitzen lauter Trotteln.
Wenn's net so traurig wär' ...

samro
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lesen hilft

lesen sie den artikel in der kleinen zeitung heute.

Mediziner: Immer mehr jüngere Patienten in Deutschland

Auch junge Covid-19-Patienten sind nicht davor gefeit, einen schweren Krankheitsverlauf zu haben, sagt Chefarzt Clemens Wendtner von der Klinik für Infektiologie in der München Klinik Schwabing.
08.05 Uhr, 21. März 2020

Auf den Intensivstationen auch in Deutschland werden immer öfter junge mit dem Coronavirus infizierte Patienten behandelt. Das habe sich in Italien gezeigt - und "das ist ein Bild, das sich auch in Deutschland ergibt", sagte der Chefarzt Clemens Wendtner von der Klinik für Infektiologie in der München Klinik Schwabing.

"Die jüngsten symptomatischen Covid-19-Patienten waren Anfang 20 Jahre alt. Insgesamt sehen wir das ganze demografische Altersspektrum, egal ob auf Normalstation.

alle kleinbetriebe können nur mit lebenden produzieren.

NHJGU88SLS8JVOM4
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Titel und Fakten, wie schon gesagt

Im Artikel steht aber auch, dass weniger als 20 Beatmungsgeräte!!! von 2500 mit Coronapatienten belegt sind.
Und natürlich sind auch Junge infiziert und natürlich gibt es dabei auch schwerere Fälle aber die sind üblicherweise auch mit Vorerkrankungen wie ja auch die Italiener mit ihren Analysen bewiesen haben!

checker43
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Und warum

braucht man bis jetzt erst 20 Beatmungsgeräte? WEIL der Höhepunkt noch lange nicht erreicht ist und WEIL man Maßnahmen zur langsameren Verbreitung gesetzt hat.

samro
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der teil von dem sie reden

hier steht NOCH:

Baden-Württemberg hilft schwerkranken Franzosen

Baden-Württemberg will indes nach Informationen der "Schwäbischen Zeitung" schwerkranke Coronavirus-Patienten aus Frankreich in Kliniken aufnehmen. Dafür habe das Gesundheitsministerium die Krankenhäuser im Südwesten gebeten, freie Beatmungsbetten zu melden. "Herr Ministerpräsident Kretschmann hat die Unterstützung Baden-Württembergs zugesagt", heißt es demnach aus einem Schreiben an die Kliniken, dass der Zeitung vorliege. "Es geht um Menschen, die ohne Beatmung in den kommenden Tagen sterben", sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums der Zeitung (Samstagsausgabe).

Der Südwesten habe derzeit genügend freie Beatmungsplätze, nämlich rund 2.300. Aktuell seien 80 Prozent davon belegt, allerdings mit weniger als 20 Corona-Patienten, berichtete die Zeitung. Das Coronavirus löst die Lungenkrankheit Covid-19 aus. Bei vielen Menschen verläuft die Krankheit zwar eher milde, bei schweren Verläufen müssen Patienten aber im Krankenhaus behandelt und dabei zum Teil auch beatmet werden.

Das südliche Elsass, das an Baden-Württemberg grenzt, ist von der Corona-Pandemie besonders schwer getroffen. Dort sind die Intensivstationen der Krankenhäuser nach Angaben der zuständigen Präfektur komplett belegt. Es fehle in den elsässischen Krankenhäusern an Betten mit Beatmungsgeräten, Material und Personal, hieß es bereits Mitte der vergangenen Woche. Und die Zahl der Menschen, die mit Sars-CoV-2 infiziert seien, steige weiter.

AonFlux
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Positives Denken

Vielleicht kann die Kleine Zeitung auch mal Neuigkeiten, die positiv sind auchbpositiv darstellen, naemlich dass am Freitag weniger neue postiv getestete Faelle waren als Donnerstag. Das würde sicher vielen Menschen jetzt psychisch helfen. Aber nein, es muss gleich wieder schlecht geredet werden, mit dem Vergleich zu Wien, ein Vergleich der in keiner Weise zulässig ist. Nicht zu vergessen, dass die Medien die Panik in der Bevölkerung mitangefacht haben. Schlagzeilen sind eben Geld, nicht wahr?

samro
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vergleich

ist ihnen der vergleich zu wien diese woche nicht mehr und mehr aufgefallen?
der wird so manchem schon öfter und immer mehr ins auge gesprungen sein.

die medien haben meiner meinung nach keine panik angefacht. nehmen sie wahllos eine zeitung von vor einem monat.
da gibt es sogar artikel in denen man beklagte, dass die ausbleibenden chinesischen touristen sich hier in den nächtigungszahlen niederschlagen.

solange noch nicht alle aufgewacht sind haben meiner meinung nach medien die aufgabe dieses aufwachen zu fördern, weil es um menschenleben geht.

und ein artikel hier in der kleinen zeitung, der sich mit den jungen patienten beschäftigt ist wahnsinnig wichtig.

''Auf den Intensivstationen auch in Deutschland werden immer öfter junge mit dem Coronavirus infizierte Patienten behandelt. Das habe sich in Italien gezeigt - und "das ist ein Bild, das sich auch in Deutschland ergibt", sagte der Chefarzt Clemens Wendtner von der Klinik für Infektiologie in der München Klinik Schwabing.''

schlagzeilen sind in diesen zeiten leben. und helfen vielleicht denen, die noch nicht den ernst erkannt haben diesen endlich zu erkennen.

NHJGU88SLS8JVOM4
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Bis Ende Februar 650 Todesfälle! Leider nicht bei Corona sondern bei der Grippe!

Die Zeitungen fachen die Hysterie immer mehr an! Noch eine Meldung hier und noch eine plakative Schlagzeile dort. Wenn man dann genauer nachliest löst sich fast alles in warme Luft auf.
Dabei geht etwas anderes komplett unter, weil es nicht in die vorgegebenen Richtlinien passt!
Laut Ages sind bis Ende Februar ca. 650 Menschen in Österreich an der Grippe gestorben!
Warum behaupten die Coronahysteriker jetzt nicht, dass das auch schon alles Coronapatienten waren? Und dabei waren sicher nicht nur alles 80jährige mit schweren Vorerkrankungen, so wie die coronainfizierten Todesfälle!
Aber nein, das passt nicht in das Weltbild der Fanatiker!

socke1
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Kalwanger: Ja, wo leben Sie denn?

Ihre Kommentare sind widersprüchlich und absolut NICHT LESENSWERT!

NHJGU88SLS8JVOM4
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Stimmt!

Wenn etwas nicht in Ihr Glaubensbekenntnis passt: "Das Coronavirus ist das Ende der Welt!", dann ist ist es widersprüchlich!
Stimmt, das sehe ich auch bei den Leuten, die behaupten; "Die Erde ist eine Scheibe!"

samro
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erde

wie sieht ihre erde aus?

für mich ist kein karton auf dem kleinbetriebe geschrieben steht und der mit euronoten beklebt ist.

samro
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in luft auf

jeden tag hunderte tote in itaien lösen sich in luft auf?
die kranken für die man keine platz und keine ärzte hat auch?

immer mehr jüngere patienten in deutschland?
"Die jüngsten symptomatischen Covid-19-Patienten waren Anfang 20 Jahre alt. Insgesamt sehen wir das ganze demografische Altersspektrum, egal ob auf Normalstation oder Intensivstation."

wachen sie auf!

NHJGU88SLS8JVOM4
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Und die 650 Grippetoten in Österreich sind niemandem eine Zeile wert!

Wachen Sie auf!
In Italien hat eine Krankenschwester im Interview gesagt: "Wir müssen auch schon in normalen Zeiten entscheiden, wen wir behandeln können!"
So ein Gesundheitssystem ist natürlich sofort komplett überfordert auch schon mit einer Hochzeitsgesellschaft, die sich eine Fischvergiftung zuzieht.
Und erst recht mit einer Grippewelle! Und jetzt hat man dort natürlich die Möglichkeit alles ganz groß herauszubringen und Geld für eine verbesserte Versorgung zu fordern!

samro
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information zum nachschlagen

bitte sagen sie in welchem interview und in welcher sendung diese krankenschwester zu sehen war.

ich verstehe nicht warum immer quellen genannt werden und bei nachfrage ich dann keine antwort bekomme.

samro
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gross herausbringen

mit ganz gross herausbringen meinen sie dann die tausenden toten?
was denkt man wenn man soetwas schreibt?

samro
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italien

wo und wann haben sie den ausspruch dieser krankenschwester gehört?
verstehen sie die tragweite in italien?

wedef1
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Titel falsch

Der Titel mehr Corona Erkrankte ist falsch. Richtig müsste es heißen: mehr Corona Diagnostizierte. Wie viele wirklich erkrankt sind wissen wir nicht. Dazu müssten wir die Gesamtbevölkerung untersuchen.

lombok
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Da in Wien viel weniger getestet wird,

... wird es wohl real nicht stimmen, dass die Steiermark mehr Infektionen hat, als Wien. In Wahrheit wird es in Wien wohl zehntausende geben, die es gar nicht bemerkt haben, es schon gehabt zu haben.

lombok
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PS: in Relation auch in der Steiermark

Auch hier werden es schon tausende gehabt haben, ohne es bemerkt zu haben. Und das sehe ich durchaus positiv für die weitere Entwicklung zwecks Immunisierung!

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