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Aufwecker zum BetreuungsnotstandDiesem Beruf fehlt die Wertschätzung

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© (c) © Helmut Lunghammer (HELMUT LUNGHAMMER Helmut Lunghammer)
 

Mit dem Mangel an Fachkräften ist die Gastronomie längst nicht mehr allein: Viele Branchen leiden unter Nachwuchsproblemen beim Personal, darunter auch der Bereich der Kinderbetreuung. Immer mehr Einrichtungen sind auf der Suche nach Pädagoginnen und Betreuerinnen – immer öfter ohne Erfolg.

Die Betreiber der Kindergärten sehen die Gründe dafür vor allem im schlechten Image, das der Beruf der Elementarpädagogin hat. Daher entscheiden sich auch fast 70 Prozent der Ausgebildeten gegen einen Einstieg in diesen Beruf. Um das Problem zu lösen, braucht es mehr als nur finanzielle Mittel. Es braucht eine Gesellschaft, die den Wert der Arbeit in Kinderbetreuungseinrichtungen kennt und schätzt, die weiß, dass dort eine wichtige Basis für gute Schulbildung gelegt wird. Es braucht eine Gesellschaft, die anerkennt, dass Kinder dort die Spielregeln der Gemeinschaft lernen, dass sie viele Möglichkeiten finden, um ihre Kreativität zu entdecken. Und dass sie ein Ort sind, wo Kinder in ihrer emotionalen Entwicklung gefördert werden.

Schaffen lässt sich dieses Bewusstsein in der Gesellschaft nur mit einer Politik, die es sich zur Aufgabe macht, den Wert der Elementarpädagogik endlich ins richtige Licht zu rücken.

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