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So funktionieren Kanonen und LanzenSchnee, der aus der Düse kommt

Um beste Pistenverhältnisse bieten zu können, wird in den Skigebieten auf maschinell erzeugten Schnee zurückgegriffen. Wie aber funktionieren Kanonen und Lanzen und welche Folgen gibt es für die Natur?

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Schneekanonen
Die weiße Pracht, die aus der Kanone kommt © (c) GH Waldhart - stock.adobe.com (Gerold Hannes Waldhart)
 

Verschneite Winterlandschaften, gut präparierte Pisten, hoch frequentierte Lifte: Drei Zutaten, die das Erfolgsrezept einer geglückten Skisaison in den heimischen Wintersportregionen ausmachen. Ein Milliardengeschäft – nicht nur einnahmenseitig. Jahr für Jahr werden auch in den Ausbau der Infrastruktur – von Hotelbetten bis Gondelkabinen – Millionen investiert.

1,2 Milliarden Euro sollen Skigebiete in Österreich, Deutschland und der Schweiz im vergangenen Jahr für den Ausbau der Seilbahninfrastruktur ausgegeben haben, 754 Millionen davon allein in Österreich. Vergleichsweise bescheidene 64 Millionen Euro sind es in der Steiermark, die im Vorfeld der laufenden Saison in neue Lift- beziehungsweise moderne Beschneiungsanlagen gesteckt wurden. Mit Letzteren soll vor allem das klimatische und damit betriebswirtschaftliche Risiko minimiert werden. Einen schneelosen Winter und grüne Pisten kann sich kein Skigebiet leisten. Also wird „künstlich beschneit“, wobei die Seilbahner weg vom artifiziellen Unterton kommen wollen und lieber von „technisch produziertem Schnee“ sprechen.

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