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Besuch in Grazer Tierheim "Voriges Weihnachten wussten wir nicht, ob wir Gehälter zahlen können"

Reportage. Ob Hund oder Katze, Pferd, Stier oder Käuzchen: Keinem Tier bleibt im Grazer Tierheim Arche Noah die Tür verschlossen – auch zu Weihnachten nicht.

Tierärztin Alexandra Ionescu, Tierarzthelferin Sandra Rösch und Obmann Charly Forstner (im Hintergrund) mit Patient Kater Karl-Heinz © Pajman/Ballguide
 

Einer Überlieferung zufolge können in der Heiligen Nacht, einer der zwölf Raunächte, die Tiere mit den Menschen reden. Im Grazer Tierheim Arche Noah dürfte man dort am Abend des 24. Dezembers viel über die einzelnen Schicksale erfahren. Katze „Wuschel“ etwa würde erzählen, warum sie nach 15 Jahren ihr Zuhause verlassen musste. Mehr als 300 Katzen und rund 140 Hunde werden im Schnitt vor Ort betreut. Manche bleiben nur wenige Tage, andere wiederum Jahre. So wie Schäfermischling „Zeus“, ein sogenannter „Langsitzer“, der 2011 Unterschlupf in der Arche fand und erst im heurigen Frühjahr in ein neues Zuhause übersiedelte. Ein verfrühtes Weihnachtswunder sozusagen.

Kommentare (1)

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Hintschi
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9
Lesenswert?

Tierschutz vs. Prestigeprojekte

Es ist eine Schande, dass von öffentlicher Seite generell viel zu wenig Mittel zur Verfügung gestellt werden, um Tierschutzorganisationen zu helfen. Wir haben alle unsere Tiere aus Tierheimen geholt und wir können das allen nur empfehlen. Die Tiere sind wahre Engeln und sooo dankbar und die Menschen dort machen einen super Job und haben sich mehr Hilfe und Anerkennung verdient.
Dass in der Stadt Graz der "Verein kleine Wildtiere in großer Not" zumachen musste ist eine Schande. Für komplett sinnlose Prestigeprojekte wie Murgondel, Plabutschseilbahn und ähnlichem Blödsinn haben Nagl und Eustacchio Millionen übrig aber die Tierschutzvereine werden schikaniert. Nie wieder wähle ich in Graz eine der beiden Parteien, solange diese Herrschaften am Werk sind!!