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Süße Alternative zu KernölKürbiskerne zeigen sich von ihrer Schokoladenseite

Als dunkles Salatöl haben es steirische Kürbiskerne zur internationalen Berühmtheit geschafft. Als Knabbergebäck noch nicht. Südlich von Graz arbeitet man daran, dass sich das ändert. Mithilfe von Schokolade.

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Josef Berghofer aus Kalsdorf
Josef Berghofer in seinem süßen "Kernkraftwerk" © Jürgen Fuchs
 

Begonnen hat alles in einer Pfanne in der Küche eines kleinen Bauernhofs in Kalsdorf südlich von Graz. Josef Berghofer arbeitete sich an den ersten Röstversuchen von Kürbiskernen ab. Das war vor zwanzig Jahren. „Ich war damals einer der Ersten mit der Kürbiskernveredelung.“ Heute verarbeitet er fast einhundert Tonnen Kerne pro Jahr.

Der Großteil ist zwar Putzarbeit für externe Kunden – neben der Steiermark auch aus Kärnten, Oberösterreich, Niederösterreich, dem Burgenland und Slowenien. Gut 25 Tonnen fallen aber in die Kategorie Eigenverarbeitung, wobei der Fokus sich in den letzten Jahren auf eine besondere Form der Veredelung gelegt hat: das Dragieren der Kerne, also das Überziehen mit Schokolade.

Dafür wurde auf dem Gelände des kleinen Hofs mächtig umgebaut. Wo früher Schweine untergebracht waren, stehen heute Anlagen zum Reinigen, Bürsten und Farbsortieren der Kerne. Auch Schalenstücke und Ernterückstände können mittels Sieb- und Windanlage, Magnet- und Steinausleser und eigener Messinstrumente zur Gewichts- und Farbauslese herausgefiltert werden. Nur sogenannte „A-Ware“ findet später den Weg in 25-Kilo-Säcke, die gelagert und ganzjährig verarbeitet werden, erklärt Berghofer, während er durch den großzügig ausgebauten Oberstock der Betriebsanlage führt.

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thj123
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