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Interview mit Mario KunasekLandtag: FPÖ will Dritten Präsidenten

FPÖ-Chef Mario Kunasek bedauert, dass in seiner Fraktion nur Männer sitzen. Und er verlangt - als „Usance“ - einen Sitz im Präsidium.

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FPÖ-Obmann Mario Kunasek im Interview
FPÖ-Obmann Mario Kunasek: „Bei Themen haben wir im Wahlkampf nichts falsch gemacht“ © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Alle maßgeblichen FPÖ-Politiker wollen den raschen Ausschluss von Heinz-Christian Strache. Warum dauert das dann so lang?
MARIO KUNASEK: Ja, den Ausschluss wünschen sich inzwischen so ziemlich alle. Der Ball liegt in der Wiener Landespartei. Aber aus meiner Sicht ist es nicht mehr ganz verständlich, warum das nicht schneller geht. Strache setzt laufend Aktivitäten, die parteischädigend sind. Ich hätte schon längst im Landesparteivorstand einen Beschluss gefasst.

Kommentare (5)

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homerjsimpson
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5
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So ein Pech keine Frauen.....

... ja wenn überall Männerrunden in der FPÖ das Sagen haben, wie kann das sein, dass dann keine Frauen daher kommen..... Ich versteh keine Frau, die diesen frauenfeindlichen Haufen wählt aber bitte, muss jede selbst wissen.

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gerbur
2
6
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Dritter Präsident?

Noch immer nicht genug "Tritte" vom Wähler bekommen?

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tannenbaum
0
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Echt bemerkenswert!

Schickhofer erhielt enttäuschende 23%, ist ein Minus von 6% und trat Tags darauf zurück! Der Versager Kunasek erhielt 17%, minus 9% und der stellt frech Forderungen! Mehr braucht’s nicht mehr! Haben die Blauen echt keinen besseren?

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Nixalsverdruss
4
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Es gibt ein paar offene Fragen:

a) Warum glaubt die FPÖ nach wie vor, dass "härtere Themen" zum Erfolg führen (oder Misserfolg)?
b) Warum führ man einen Wahlkampf im wahrsten Sinne des Wortes - siehe Auftritt in Gleisdorf, den ich mir als Nicht-FPÖler gerne angehört habe - bei dem alle Gegner in Bierzeltmanier gedemütigt werden? Da war die Rede von "Linken Chaoten", vom "Schwitzenhöfer", von "Ausländern die nur als Messerstecher nach Österreich kommen", etc., etc., etc. - muss diese Rhetorik sein?
c) Warum glaubt, die FPÖ, dass nur "Wahlarithmetik" wichtig ist - klingt das nach "Quotenfrauen"?
d) Wie läuft das so mit der "Basisdemokratie", wenn ein Emporkömmling wie Derler quasi im Alleingang einen renommierten Abgeordneten wie Hafner "abschießen" kann?
e) Wie läuft es in einer Partei, in der ein Parteiobmann, der sich outet plötzlich "abgewählt" wird (Gleisdorf)???
Conclusio: Wenn eine Partei, die so mit Menschen und "politischen Gegnern" umgeht, die Frauen so "behandelt" und nur mit "harten Themen" und Angst ihre Stimmen machen möchte, mehr als 10 % anspricht, dann haben wir ein massives gesellschaftliches Problem!!!

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Lodengrün
1
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Man kann

ja nicht einmal auf den Bauernmarkt gehen ohne von einem im blauen Anorak mit dem Satz in breitestem Dialekt „was sagen sie zu den Messerstechern“ angesprochen zu werden. Als die Dame, Engländerin, seit 30 Jahren in Graz diese wüste Aussage nicht versteht setzt der Gute nach „euch Ausländergfrasta hau ma a no aussi“.

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