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Neue StudieSo schmilzt das Grazer Treibhausgas-Budget dahin

Eine neue Studie zeigt: 42,7 Millionen Tonnen CO2 darf Graz bis 2050 gemäß den Klimazielen noch ausstoßen. Die Zeit für Maßnahmen drängt, die Emissionen müssten jedes Jahr um 5,6 Prozent absinken.

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Graz muss den CO2-Emissionen rasch Einhalt gebieten. Großer Treiber ist der Verkehr © KLZ/Sabine Hoffmann
 

Ein 30 Millionen Euro schwerer Klimafonds, ein neuer Klimabeirat, 1500 geplante Baumpflanzungen: An klimapolitischen Duftmarken hat es in der Grazer Stadtpolitik zuletzt nicht gemangelt. Eine neue Studie im Auftrag des Grazer Umweltamts zeigt jetzt allerdings auf: Der Landeshauptstadt rennt – wie Österreich insgesamt – trotz aller Pläne und Ankündigungen die Zeit davon, um den Pariser Klimazielen noch gerecht zu werden.

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stprei
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CO2 Steuer

Die Co2 Steuer wird jene treffen, die ohnehin wenig haben. Und es wird nicht nur am Auto hängen, auch wenn das eine einfache Lösung scheint. Hausbrand, Einkaufsverhalten, schlechte Öffis und Verhüttelung sind ebenso Faktoren. Gleichzeitig wurde dann gegen das Murkraftwerk demonstriert.

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hagenau
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sozialfall?

sozial-, besser gesagt einkommenspolitik, kann nicht auf kosten der nächsten generationen erfolgen. es muss daher für gerechte einkommen gesorgt werden, für klimapolitik auch.

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checker43
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Es trifft im Gegenteil

vor allem jene, die viel konsumieren, also die Reicheren. Die haben die großen Wohnflächen (Heizung), die großen Autos, mehr Flugreisen, mehr Lebensmittel und Elektronik mit weiten Transportwegen.

Die Steuer lässt sich mit Begleitmaßnahmen sicher so gestalten, dass geringe Einkommensbezieher nicht darben müssen, aber dennoch ein Lenkungseffekt erzielt wird.

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huckg
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CO2 Steuer

Ich denke man muss die Problematik des Klimawandels unabhängig von sozialen und wirtschaftlichen Faktoren sehen. Es ist eben Aufgabender Politiker hier Lösungen zu finden, damit weder eine bestehende soziale Ungerechtfertigtkeit verstärkt wird, noch dass der Wirtschaftsstandort gefährdet wird. Dafür werden sie - nicht schlecht - bezahlt.
Nur, eine Klimakatastrophe wie sie uns leider bevorsteht, kümmert sich nicht um uns, nicht um unsere Liebe zum Auto, nicht um die "Wirtschaft" und auch nicht um ein "Schwarzes Budget".
Je länger wir glauben, Alles geht weiter wie bisher und je länger unsere Politiker uns belügen desto schlimmer wird es, vor allem für unsere Kinder.

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huckg
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Politik gefordert

Mich würde schwer interessieren wie viele Leser diesen Artikel inhaltlich verstehen. Des weiteren wäre es genauso interessant wie vielen Lesern die Folgen, die bei Überschreitung der international festgelegten Klimaziele entstehen werden, bewusst sind.
Es sind nicht nur die finanziellen Milliarden Euro Forderungen die unseren Kindern sehr viel Lebensqualität kosten werden. Es ist vor allem ein zerstörter Planet den wir ihnen hinterlassen.
Ein nicht Handeln unserer Politiker sollte zu sofortiger persönlicher! Haftung führen. Sie nehmen es bewusst in Kauf das unsere Nachkommen die Rechnung bezahlen werden! Aber auch jeder Einzelne, der weitermacht wie bisher sollte sich Fragen, wie er seinen Kindern noch in die Augen schauen kann.

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LaoQui
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Wahre Worte, aber leider

folgt die Politik kurzfristigen Interessen und lässt sich dafür noch die Zustimmung von Wählern geben, die über die unweígerlich kommende Katastrophe nicht aufgeklärt werden. Ich sehe einen Ausweg, der allgemeinen Ahnungslosigkeit zu entkommen, und wenigstens eine Verlangsamung des Untergangs zu erreichen: eine Medien-Kampagne.

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