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GleinalmtunnelEin Viertel mehr Unfälle in neun Monaten

Das Verkehrsaufkommen steigt – und mit ihm die Zahl der Unfälle, Pannen, Blockabfertigungen und Sperren im Gleinalmtunnel.

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© APA/ROLAND THENY/FILMTEAM-AUSTRIA
 

Er galt immer schon als Nadelöhr. Immer öfter geht aber im Gleinalmtunnel gar nichts mehr. Das liegt nicht nur an Pannen oder Blockabfertigungen – sondern auch daran, dass es in dem 8,32 Kilometer langen, derzeit noch einröhrigen Tunnel immer öfter kracht: Gab es im ganzen Vorjahr 15 Unfälle (und zwei Brände) in dem Tunnel, waren es heuer bereits 19 Unfälle – und das nur bis September.

Darunter auch zwei tödliche Karambolagen, die insgesamt vier Opfer forderten: Im Februar hatte der Lenker eines Autotransporters nicht gesehen, dass sich vor ihm ein Stau gebildet hatte – er krachte in einen Pkw und schob diesen unter einen davor stehenden Lkw. Ein 54-Jähriger und ein 59-Jähriger aus dem Bezirk Deutschlandsberg starben in dem Wagen. Ebenfalls zwei Todesopfer forderte wenige Monate später – Ende Mai – ein Überholmanöver (!) in dem einröhrigen Tunnel mit Gegenverkehr. Der Unfalllenker, ein 59-jähriger Oberösterreicher, kam ebenso ums Leben wie der entgegenkommende Fahrer: der Knittelfelder Altbürgermeister Siegfried Schafarik (72). Außerdem wurden fünf Personen verletzt.

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