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13 Unfalltote in fünf TagenFür Sicherheit auf den Straßen braucht's nicht nur die Polizei. Sondern jeden von uns

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Brennende Kerzen an der Unfallstelle in Kaindorf bei Hartberg
Brennende Kerzen an der Unfallstelle in Kaindorf bei Hartberg © Jonas Pregartner
 

Was ist bloß los auf Österreichs Straßen, seit Tagen jagt eine Hiobsnachricht die nächste. Innerhalb von 24 Stunden waren in der Vorwoche fünf Todesopfer zu beklagen – drei jungen Oststeirer starben und ein Ehepaar aus Niederösterreich, dessen Sohn nach wie vor in Lebensgefahr schwebt.

Dann, am Samstag, verlor ein 17-jähriger Führerscheinneuling in Niederösterreich die Herrschaft über den Porsche seines Vaters – der Bursche kam ums Leben, mit ihm sein bester Freund (16).
Nur einen Tag später die nächste Tragödie: Ebenfalls in Niederösterreich wurden zwei Mädchen, eins und vier, aus dem Leben gerissen – ein Pkw hatte den Anhänger des E-Bikes erfasst, in dem die Mutter die beiden mitführte.

Und noch kein Ende: Montagfrüh war in der Steiermark das bereits 50. Todesopfer dieses Jahres zu beklagen – in Kärnten überlebten vier Menschen einen Frontalzusammenstoß nicht. Darunter auch ein Kind.

Tragische Einzelfälle? Ja. Aber bei 13 Toten innerhalb von fünf Tagen kann niemand einfach zur Tagesordnung übergehen.

Auch Sie nicht oder ich: Für mehr Sicherheit auf unseren Straßen braucht es nämlich nicht nur Technik und Überwachung. Sondern jeden einzelnen von uns.

Kommentare (3)

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MoritzderKater
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Als Vielfahrer auf Österreichs Straßen unterwegs.....

..... werde ich immer wieder von entgegenkommenden Autofahrern "geschockt", wenn sie die Mittellinie überschritten haben und im allerletzten Moment das Auto nach rechts - auf ihre Fahrbahn - lenken.
All die Meldungen " aus ungeklärter Ursache" könnte ich auf einen Nenner bringen - Unachtsamkeit (Handybenutzung) und zu hohe Geschwindigkeit.
Aber..... der Gesetzgeber ist immer noch auf Prävention ausgerichtet und das seit vielen Jahren. Wann wird man endlich realisieren, dass gutes Zureden und Schulungen KEINEN Erfolg haben.
Die Strafen in Österreich sind viel zu gering angesetzt und vor allem die Kontrolle durch die Exekutive mangelhaft.
Oder sehen Sie auf einer Strecke von 300 - 450 Kilometer irgendwo eine Kontrolle?

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gerbur
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@MoritzderKater

Vollkommen richtig ihre Beobachtungen, gutes Zureden ist sinnlos, das gehört als Tatbestand in das Strafgesetzbuch aufgenommen und mit unbedingten Haftstrafen sanktioniert.

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gerbur
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Es braucht nicht jeden von uns!

Dank online Bestellungen und Lieferungen nach Hause kann man viele Autofahrten vermeiden und die Strasse gerne den "Profis" überlassen! "Freie Fahrt für freie Bürger", 140km/h auf Autobahnen - bitte gerne , aber so oft es geht ohne mich!

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