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ÄrztebereitschaftZäher Start für Wochenend-Ordination

Am Wochenende starten die Bereitschaftsordinationen (8 bis 11 Uhr geöffnet). Doch von 24 Regionen bleiben am Samstag noch 15 und am Sonntag 14 unbesetzt.

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Ärztin mit Patient
Ärztin mit Patient © Symbolfoto Fotolia
 

Für jede Lösung ein frisches Problem. Derart ergeht es den Verantwortlichen der im April umgestellten Ärztebereitschaft – also Gebietskrankenkasse, Ärztekammer, Land Steiermark und Gesundheitsfonds. Für die neuen Bereitschaftsordinationen an Wochenenden gibt es nämlich zu wenige Teilnehmer.

Kommentare (11)

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allesraus
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Kassenärzte

arbeiten gemäß ihren Schildern 20 Stunden! Sie sollten auch auf ihr Schild einmal blicken..! Schönes WE noch!

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schulzebaue
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Wenn

ich das Gefühl hätte Sie würden es verstehen und nicht nur vor Neid geifern könnte ich darlegen was es heißt als Selbständiger nur 20 Stunden zu "arbeiten".

Dann könnte ich Ihnen erklären, daß über die verpflichtenden Öffnungszeiten hinaus Visiten absolviert und Befunde durchgelesen werden müssen.

Dass über die verpflichtenden Öffnungszeiten hinaus für hilfsbedürftige Menschen einiges organisiert werden muss.

Dass darüber hinaus der zunehmende bürokratische Irrsinn erledigt werden muss.

Dass die Ärzte die einzige Berufsgruppe mit einer Fortbildungspflicht sind, das passiert dann meistens an den Wochenenden.

Dass die Kassentarife offenbar so attraktiv sind, daß sich Massen an Ärzten um die Verträge reissen. (zugegebenermaßen, das war jetzt Sarkasmus).

Dass das gesamte wirtschaftliche Risiko an der Gesundheit und Arbeitskraft des Arztes hängt (wie auch das vieler anderer Selbständiger).

Da ich aber das Gefühl habe, daß es Ihnen in Ihren knappen 2 Zeilen um Effekthascherei geht könnte man getrost auf das niederschreiben der oben angeführten Argumente verzichten.

Aber nachdem die Unzufriedenheit ziemlich fortgeschritten zu sein scheint empfehle ich Ihnen den Energetiker Ihres Vertrauens.

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Marina55
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20 Stunden?

Auf meinem Ordinationsschild stehen auch 20 Stunden, tatsächlich komme ich diese Woche auf 63 Stunden! Angesichts von Kommentaren wie den Ihren frage ich mich schön langsam, warum ich mir überhaupt das alles noch zumute!

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allesraus
5
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Na denn

Vertrag zurücklegen und Pragmatisierung bei der Kasse aufgeben- haben’s echt den Mut?!

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schulzebaue
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3
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Pragmatisierung

dass ich nicht lache.

Ihre Idee führt in letzter Konsequenz dazu, daß ein nicht unerheblicher Anteil an Menschen dann wohl zu keiner medizinischen Versorgung kommen wird.

Langsam wäre es besser wenn allesraus aus Erkenntnis seiner eigenen Inkompetenz das Kommentieren gut sein läßt.

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allesraus
6
6
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Die niedergelassenen Ärzte

verabschieden sich von ihrer Versorgungsverpflichtung- und das mit Kassenvertrag! Wer kann so etwas zulassen? Was sagen denn die Spitalsärzte dazu??

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docholliday
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lieber alles raus

da haben sie was missverstanden, ihr wollt von uns kassenärzten mehr leistung als andere berufsgruppen und nichts dafür bezahlen, diese 700 euro sind ökonomisch ein unsinn.

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schulzebaue
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Da haben Sie etwas nicht verstanden

Aber die Mentalität, daß zum Kassentarif die Hausärzte (und nur um die geht es) unter der Woche regulär arbeiten um dann am Wochenende zusätzlich Dienste machen zu dürfen ist offenbar unter der "Kundschaft" weit verbreitet.

Inzwischen dürfen die Spitalsärzte "nur mehr" 48 Wochenstunden bei maximal 3-4 Nachtdiensten/Monat leisten.

Und der Hausarzt solls dann wieder richten.

Da wird die junge Ärztegeneration halt nicht mitmachen.

Dann kann ich eine Verpflichtung einführen aber keiner ist mehr da der verpflichtet werden kann.

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Weitsicht.

PS: Den Kassenvertrag als Postivum zu interpretieren ist ein Hohn. Inzwischen legen immer mehr Kassenärzte eben diesen Vertrag wieder zurück um ordentlich ärztlich arbeiten zu können. Den letzten, die in diesem System verbleiben sollte man lieber Dank aussprechen als ihnen auch noch ans Bein zu pinkeln.

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allesraus
5
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Nix mehr hackeln

das haben jetzt alle verstanden. Danke. So kommen auch keine jungen mehr nach- das ist die falsche Einstellung.

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schulzebaue
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naja

wenn eine im Schnitt 60 Stunden Woche (ohne Wochenenddienste) für Sie nix mehr Hackeln ist dann erübrigen sich wohl oder übel sämtliche Argumente.

Ich empfehle Ihnen den Energetiker Ihres Vertrauens und wünsche Ihnen viel Glück dabei.

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docholliday
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4
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das es zäh geht

darf nicht verwundern. diese 700 Euro klingen ja toll.. aber nur solange, bis man zu rechnen beginnt und die steuer abzieht, die personalkosten abzieht und noch einige Dinge, dann auf stunden teilt. ich hab das gemacht und bin auf einen stundenhonorar von ca 75 @ gekommen..... wenn niemand kommt... toll, wenn 10 patienten kommen und ich muss drei Blutbilder machen ist die grenze der wirtschaftlichkeit erreicht und ab 15 patientienten in 3 stunden. ist s ein nullsummenspiel..für mich erscheint das wie eine Rosstäuscherei.
also Insider kann ich nur sagen, so kann man ein system auch bremsen........ und die opfer sind die Versicherten die zwangsweise in den Topf zahlen müssen und denen die vorausbezahlte Leistung vorenthalten wird.

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