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Experte Gerd Hartinger„Eine Pflegeversicherung als zusätzliche Schiene ist das Letzte, was wir brauchen“

Gerd Hartinger, Chef der Grazer Geriatrischen Zentren, begrüßt die Pflegedebatte, fordert aber einen radikalen Richtungswechsel durch die Abschaffung des mehrgleisigen Systems: „Eine Pflegeversicherung als zusätzliche Schiene ist das Letzte, was wir brauchen.“

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Mehrgleisigkeit in der Pflege beenden, fordert ein Experte © Peter Atkins - Fotolia
 

Dass die Parteien im anhebenden Nationalratswahlkampf die Altenpflege als eine große Herausforderung der Zukunft erkannt und die Debatte eröffnet haben, freut den Chef der Grazer Geriatrischen Gesundheitszentren, Gerd Hartinger. Der Experte, der seit 25 Jahren auch Gesundheitsökonomie unterrichtet, steigt – abseits aller Ideologien – mit einem ganzheitlichen Ansatz in den Ring: „Wir dürfen nicht mit einer Pflegeversicherung, die etwa an die AUVA angedockt wird, noch eine zusätzliche Schiene in unserem Gesundheitssystem aufbauen.“ Es sei vielmehr an der Zeit, mit der Mehrgleisigkeit aufzuräumen: „Die Länder finanzieren die Spitäler, die Sozialversicherungen decken den niedergelassenen Bereich ab, Länder und Gemeinden die Pflege, die Pensionsversicherung die Reha und die AUVA die Unfälle ...“ Ein stärker fragmentiertes System gibt es nirgendwo in Europa und das bei nur rund 8,5 Mio. Einwohnern, der Hälfte der Istanbuler Bevölkerung.

Kommentare (3)

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voit60
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Seiner Ex-Frau

war die Zerschlagung der AUVA eine Herzensangelegenheit.

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tenke
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Leider wagt es nur niemand den ersten Schritt zu gehen.

Vorbilder hin oder her.

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100Hallo
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1
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Pflege

und wieder zahlt es der Endverbraucher, sonst niemand.

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