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Neue AK-StudieNachhilfe für ein Drittel aller steirischen Schüler

Steirische Eltern geben mittlerweile elf Millionen Euro pro Jahr für Nachhilfe aus. Die Arbeiterkammer fordert nun gleiche Chancen für alle.

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Nachhilfe fängt oftmals schon in der Volksschule an
Nachhilfe fängt oftmals schon in der Volksschule an © APA/Harald Schneider
 

Eine Schule der Chancen für alle statt eine Schule der Auslese durch teure Nachhilfe fordert AK-Präsident Josef Pesserl. Die jüngste AK-Nachhilfestudie zeigt, dass knapp ein Drittel aller steirischen Schulkinder Nachhilfe für den Schulerfolg bekommt, tausende weitere sind aus Kostengründen davon ausgeschlossen.

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Lieber zahlen als selber helfen

Tatsache ist, dass viele Eltern oft lieber bereit sind Geld für Nachhilfe auszugeben als sich die Zeit zu nehmen den Lernfortschritt ihrer Kinder regelmäßig zu kontrollieren. Als Lehrerin bin ich täglich damit konfrontiert: Hausübungen werden gar nicht oder nicht regelmäßig gemacht, Bücher die zu lesen sind werden nicht gelesen, Referate werden immer weiter verschoben und der Stoff wird nicht wiederholt und gefestigt (und wenn dann nur kurz vor Schularbeiten und Tests). Auch wenn die Eltern darüber informiert werden ändert sich daran in vielen Fällen rein gar nichts oder nur für kurze Zeit. Irgendwann sind die Lücken dann so groß, dass Nachhilfe benötigt wird. Eltern müssen und können natürlich nicht ständig mit den Kindern lernen oder die Hausübungen kontrollieren, aber ein wenig Unterstützung bei der Organisation der Schularbeiten und gewisse Vorgaben würden vielen jüngeren Kindern die Nachhilfe und den Eltern viel Geld ersparen.

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