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Nach Rettungsgassen-ChaosUmfrage: Soll es höhere Strafen bei Missachtung geben?

Seit sich nach dem Busunfall auf der Südautobahn am Samstag Einsatzkräfte durch eine verstopfte Rettungsgasse kämpfen mussten, gehen in Internetforen die Wogen hoch. Soll es, wie viele fordern, höhere Strafen für Missachtung der Rettungsgasse geben? Bisher liegen sie bei 72 bis 2180 Euro. Plus: So bilden Sie die Rettungsgasse richtig.

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FF der Stadt Gleisdorf
Chaos statt Rettungsgasse im Stauende auf der A2 © FF der Stadt Gleisdorf
 

"Wir mussten uns im Slalom bis zur Unfallstelle vorkämpfen." Erstens, weil die Koffer auf zwei Fahrspuren verteilt lagen, "und weil die Rettungsgasse leider Gottes wieder eine komplette Katastrophe war" So schildert der steirische Einsatzleiter Roland Blindhofer von der Feuerwehr Autal die ersten Minuten nach dem Busunfall am Samstag auf der A2 Südautobahn bei der Abfahrt Graz-Ost, der nicht nur Autofahrer stundenlang in Atem halten sollte - sondern seither auch hohe Wellen in Internet-Foren schlägt.

Kommentare (7)

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Kristianjarnig
2
1
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Sicher...

...in einem Transitland wie Österreich helfen höher Strafen NATÜRLICH wesentlich um in Zukunft die Rettungsgasse besser "basteln" zu können.

Fakt ist das es sowas in vielen Ländern nicht gibt(früher gab es deswegen auch den Pannenstreifen für Einsatzfahrzeuge was ja auch sinnvoller ist). D.h. wenn dann das Riesenland Österreich jetzt sowas noch stärker abstraft wird nicht viel rauskommen(außer bei unbelehrbaren Einheimischen die ja sogar schon im Stau umgedreht haben in einem schönen gelben Auto und gegen den Verkehr fuhren) weil es im schlimmstenfall mal einen Italiener oder Osteuropäer erwischt, der denkt sich dann, ja klar, mal wieder die Österreicher, wird zähneknirschend zahlen und vermutlich das nächste mal wieder den gleichen Blödsinn machen(weil er vergessen hat was die vom Trachtenverein jetzt wirklich von ihm wollten) oder in Zukunft ganz auf Österreich pfeifen(was man vielen nicht mal verübeln kann, Dauerüberwachung von versteckten Blitzer, da steckt schon ein bisserl Metternich dahinter).

Nein, es bedarf MEHR Aufklärung, mehr Schilder. Beim Kauf einer Vignette MUSS eine Broschüre mitgegeben werden(mehrsprachig oder mit guten Piktogrammen), das würde wohl eher helfen.

Höhere Strafen helfen nur dem Finanzminister. Nicht den Verunfallten bzw. den Rettungskräften.

Immer dieses so typische österreichische mehr mehr mehr. Mehr Strafen, mehr Überwachung, mehr Neid.

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erzberg2
4
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Die Rettungsgasse

ist definitiv keine praktikable Lösung. Manche Lenker lassen dich bei Staubildung ohnehin nicht in ihre Fahrspur, weil sie ja dann um einen PKW rückwärts gereiht werden, daher halten sie die Fahrspur dicht. Da die Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr weiter voran schreitet wären auch jene mit Strafe zu bedenken, welche es verhindern, dass man sich einreihen kann. In anbetracht dieser umfangreichen Starfmaßnahmen, die in der Praxis nicht durchführbar sind, ist der Pannenstreifen nach wie vor die beste Lösung.

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Haheande
0
28
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Mehr Kontrolle

Es müsste viel mehr kontrolliert und gestraft werden, ebenso sich manikürende LKW Fahrer etc....aber bequemer sind Parksünder und Temposünder, wenn sie Österreicher sind, zu bestrafen!

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gerbur
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Sinnlos die immer wiederkehrende

Suderei über das Nichtfunktionieren der Rettungsgasse, die ist ein absolutes Fehlkonstrukt. Von Land zu Land ganz verschiedene Vorschriften und in Baustellenbereichen oft gar nicht durchführbar. Der Pannenstreifen war früher sakrosankt und hat freie Fahrt für Einsatzfahrzeuge garantiert. Heute verkommt der zu einem normalen Fahrstreifen. Kontrolliert mehr die Geschwindigkeiten, die Handybenutzung und die Abstände und die Lenkzeiten und macht mehr für Einsatzfahrzeuge zugängliche Umkehren von der Gegenfahrbahn.

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gerbur
6
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kleiner Zusatz - Ampeln an jeder

Auf und Abfahrt, damit man das folgende Autobahnteilstück in dem der Unfall erfolgt ist, nicht mehr befahren kann.

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jg4186
1
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Strafen auch anwenden!

Die Höhe der Strafe reicht - nur muss sie auch angewendet werden. Ich bin schon in Stau gestanden, einige haben wir Rettungsgasse gebildet, die meisten sind stolz in der Mitte nach vor gefahren (vor dem Gleinalmtunnel) - die dort amtierenden Polizisten haben nur zugeschaut! Wenn jeder in der Mittelspur Strafe zahlt, wird die Rettungsgasse bald funktionieren.

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illuminati
1
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Skandal

War live mitten im Chaos. Was sich hier an Egoismus und Rücksichtslosigkeit abspielte war kriminell.Neben Inlädern waren mehrheitlich Autos aus den östlichen Nachbarn zu beobachten,denen die Sicherheit sich korrekt verhaltender Verkehrsteilnehmer schnurzegal war.Auffallend das Unvermögen vieler Autofahrer,bei drei Fahrspuren die richtige zu finden um so eine freie Zufahrt von Einsatzfahrzeugen zur Unfallstelle zu gewährleisten. Wäre vielleicht ratsam in solchen Situationen die Anzahl von Polizeifahrzeugen zu erhöhen um dann gleich vor Ort gegen solche Rouwdies vorzugehen. (VIDEOS !!!)

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