AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Politik internNeue Landesausstellung gibt es erst im März 2021

Landesregierung: „Steiermark Schau“, eine Million für nordisches Zentrum Ramsau, Schließung LKH Eisenerz.

Erzbischof Lackner, Helga Rabl-Stadler, LH Schützenhöfer © ANNE ZEUNER
 

Für die lange angekündigte Nachfolgeveranstaltung der Landesausstellungen gibt es nun einen Termin: Von März bis Oktober 2021 findet die erste sogenannte „Steiermark Schau“ statt. Anders als beabsichtigt bringt ÖVP-Kulturlandesrat Christopher Drexler das Projekt nicht mehr in der laufenden Legislaturperiode auf die Straße.

Der neue Name solle „zum vielseitigen Schauen auffordern“, heißt es eher lakonisch im diesbezüglichen Bericht, der heute, Donnerstag, der Landesregierung vorgelegt wird. Das Thema der ersten „Schau“ ist schon länger als Arbeitstitelfragment bekannt: „Steiermark 21 ff. History. Identity. Utopia.“

Es werde um die Gegenwart und um Zukunftsvisionen bis 2050 gehen, kann man im Bericht lesen. Vier Teilprojekte sollen im Museum für Geschichte, im Volkskundemuseum und im Kunsthaus Graz sowie in einem 1000 Quadratmeter großen „nomadischen Ausstellungspavillon“ bearbeitet werden. Der Pavillon soll auch außerhalb des Landes Station machen. Im Vorfeld seien „öffentliche Calls und Jurierungen“ geplant.

Beschlossen wird heute auch eine Bedarfszuweisung von 1,1 Millionen Euro für das nordische Zentrum Ramsau, je zur Hälfte aus den Töpfen von LH Hermann Schützenhöfer und Vize Michael Schickhofer. In Summe sollen Biathlonanlage, Mattenschanze und Sportmeile um 1,9 Millionen Euro saniert werden. Schützenhöfer besuchte übrigens gemeinsam mit dem Salzburger Erzbischof Franz Lackner eine Aufführung der „Zauberflöte“ bei den Salzburger Festspielen und traf auch Präsidentin Helga Rabl-Stadler.

Einen Schlusspunkt setzt die Regierung für das LKH Eisenerz. Die 72 Mitarbeiter werden ja in Bruck und Leoben weiterbeschäftigt, sofern sie nicht in Pension gegangen sind. Brisant: Das „Kostendämpfungspotenzial“ durch die Schließung beträgt nicht, wie angenommen, eine Million, sondern nur 500.000 Euro pro Jahr – und nicht einmal das ist sicher.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren