AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Minus 18 Grad in der FrühWo heute mit minus 4 Grad der Mittags-Hitzepol lag

Eisige Polarluft übernahm in der Nacht auf Sonntag das Wetterkommando. Je nach Bewölkung sinken die Werte ab kommende Woche auf bis zu 25 Grad unter null ab. Wo es in der früh am kältesten war und wo zu Mittag am wärmsten.

© Fuchs Jürgen
 

Lange wurde sie angekündigt, jetzt ist sie da, die Kälte: "Eisig kalte Polarluft übernimmt nun das Kommando über unser Wetter und diese für die Jahreszeit ungewöhnlich kalte Luft bleibt bis Mitte der nächsten Woche wetterbestimmend", sagt Reinhard Prugger von den meteo experts. 

Schon in der ersten Nacht der nun mehrere Tage andauernden Kältewelle kühlte es etwa im Aichfeld auf bis zu minus 18,4 Grad ab.

Auch zu Mittag lagen die Temperaturen im ganzen Land weit unter Null. Mittags-Hitzepol um 12 Uhr waren am Sonntag Frohnleiten und Murau mit minus 4 Grad. Extrem frostig geht es auf den Bergen zu: Am Schöckl (1440 Meter) hatte es zu Mittag nur minus 14,5 Grad.

Temperaturen um 12 Uhr Mittag

  • Aigen im Ennstal -6,5 Grad
  • Bad Gleichenberg -5,4
  • Frohnleiten und Murau -4,0
  • Graz-Universität -4,7
  • Köflach -6,2
  • Mariazell -9,4
  • Präbichl -11,4
  • Schöckl -14,5
  • Zeltweg -7,7
 

Dafür hat es die Sonne am Sonntag wieder in den meisten Landesteilen leichter. Es ist so zumindest optisch ein herrlicher Wintertag mit Schnee und Sonne.

 

Die Temperaturwerte von 8 Uhr

  • Aflenz -14,0
  • Aigen im Ennstal - 12,7
  • Bad Aussee -11,6
  • Bad Gleichenberg - 8,6
  • Deutschlandsberg - 8,6
  • Gleisdorf - 12,4
  • Graz-Thalerhof - 13,5
  • Mariazell -15,8
  • Schöckl - 17,3
  • Zeltweg - 18,4

Quelle: ZAMG

"Der zum Teil lebhafte Wind macht die kalten Temperaturen aber noch etwas unangenehmer", gibt Prugger zu bedenken.

UMFRAGE

Jetzt wird es auch noch bitter kalt. Freuen Sie sich?

Diese Umfrage ist seit Montag, 26. Februar 2018 22:30 Uhr zu Ende!

Wie kalt es im Laufe der Woche tatsächlich wird, hängt immer auch von der Bewölkung ab. „Gibt es viele Wolken, sinken die Werte nicht tiefer als auf minus 10 bis minus 13 Grad ab“, sagt Zamg-Meteorologe Hannes Rieder. „Herrscht aber klarer Himmel, sind minus 20 Grad wahrscheinlich, unter Umständen sind sogar minus 25 Grad möglich.“ Schon tagsüber schaffen es die Temperaturen morgen nicht mehr über minus 5 Grad im Süden und minus 10 Grad im Norden hinaus. In der Nacht auf Montag wird es dann noch entsprechend kälter.

Auch die Nächte auf Mittwoch und Donnerstag dürften bitterkalt ausfallen.

Einen kleinen Lichtblick gibt es aber Richtung Wochenende. Unmittelbar nach dem meteorologischen Frühlingsbeginn am 1. März zeigen die Temperaturkurven wieder nach oben:

Tipps gegen die Kälte

Keine Überanstrengung

Bei großer Kälte gilt es, Herz und Kreislauf nicht unnötig zu belasten. Das gilt besonders für ältere oder geschwächte Menschen. Im Freien ist es wichtig, Kopf, Füße und Hände warm zu halten. „Erfrierungen können bereits ab minus 5 Grad auftreten“, sagt Wolfgang Schreiber, Chefarzt des Österreichischen Roten Kreuzes. APA

Batterie rechtzeitig überprüfen

Rund 500 Anrufe verzeichnet der Pannendienst des Arbö an eisigen Tagen im Schnitt. Wenn die Kälte an einem Wochenende einkehrt, verdoppelt sich die Zahl der Anrufe montags in der Regel sogar. Hauptgrund: eine streikende Batterie. „Bereits marode Batterien präsentieren sich nach einer zweitägigen Ruhephase bei wilden Minustemperaturen naturgemäß ziemlich saftlos“, sagt Wolfgang Kahr, Cheftechniker des Autofahrerklubs. Empfohlen wird, das Auto auch am Wochenende zumindest einmal kurz zu bewegen. Besser ist es aber freilich, die Batterie vorab auf ihre Fitness prüfen zu lassen. Zugefrorene Scheiben sollten nur mit Eiskratzern oder Sprays enteist werden – keinesfalls mit heißem Wasser, das die Scheibe springen lassen kann. Verboten ist es, den Motor warmlaufen zu lassen. Moderne Motoren sind darauf auch nicht angewiesen.

 

Scheiben sollte man mit Bürste und Kratzer von Schnee und Eis befreien, nicht mit heißem Wasser Foto © alexkich - Fotolia

Vor neuem Rekor bei Fernwärme

Bei der Energie Steiermark erwartet man für Graz einen Fernwärmebedarf, der doppelt so hoch liegt wie an gewöhnlichen Wintertagen. „Unser Heizwerk in der Puchstraße wird auf Hochtouren laufen“, sagt Sprecher Urs Harnik. Der Verbrauchsrekord vom 11. Jänner 2017 (damals bei minus 14 Grad) könnte fallen

Kampf gegen Glatteis

Derzeit arbeitet der steirische Winterdienst daran, die von den Pflügen an den Straßenrändern angehäuften Schneehügel per Hand abzutragen. „Wichtig ist, dass wir die Straßen trocken bekommen, bevor die große Kälte kommt. Sonst gefriert der geschmolzene Schnee und wir haben überall Glatteis“, erläutert Gerhard Fürböck, Leiter des Winterdienstes der steirischen Straßenverwaltung. Sind die tiefen Temperaturen einmal da, ist auch das Ausstreuen von Salz kein Allheilmittel mehr. „Je kälter es wird, desto länger dauert es, bis das Salz wirkt“, sagt Fürböck. Sinken die Werte tiefer als auf minus acht Grad ab, wirkt die Streuung nur noch eingeschränkt

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

lieschenmueller
2
5
Lesenswert?

Sonntag,

12 Uhr, minus 4 Grad, blauer Himmel, Sonnenschein, so ist das Wetter momentan im Mürztal. Herrlich!

Antworten