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StadtentwicklungWird Wachstum für Graz zur Kostenfalle?

Die Landeshauptstadt wächst rasant, soll 2034 bereits 329.000 Einwohner zählen. Der Wohnungsbau boomt, wer kann, steckt Geld ins „Betongold“. Bei Immobilienprofis gibt es dennoch Sorgenfalten.

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Reininghaus - ein Großprojekt von mehreren: Der erste Spatenstich ist erfolgt, im Endausbau sollen hier 12.000 Menschen wohnen © ENW
 

An allen Ecken und Enden schießen in Graz Siedlungen aus dem Boden. „Es wird auch in verkehrsreichen Lagen gebaut, über die sich Entwickler vor 15 Jahren nicht drübergetraut hätten“, nickt der Wirtschaftskammer-Obmann der Immobilienbranche, Gerald Gollenz. Graz und den Wohnungsmarkt wähnt er in einer Wachstumsfalle: „Seit der Krise ist die Nachfrage nach Vorsorgewohnungen massiv gestiegen.

Kommentare (6)

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socke1
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Täglicher Stau wird immer größer!

Bei uns in Waltendorf und St. Peter wird gebaut und gebaut. Wo früher ein Einfamilienhaus auf 1000 Quadratmetern Wiese stand, steht nun ein Klotz, in dem vier Familien wohnen. Große Siedlungen entstehen oder entstanden (Kotzbeck-Gründe) und auf dem Sonnenhang usw. Die Straßen bleiben aber gleich breit, die Anschlussstücke auch - das Verkehrschaos geht ins Unermessliche...
Ist das dann noch Qualität, wenn Autofahrer auf Tempo-30-Straßen ausweichen und sich nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit halten? Wenn Fußgänger sich ständig in Gefahr befinden?
Herr Bürgermeister Nagl, Frau Stadtrat Kahr, kommen Sie doch morgens und abends einmal persönlich in diese Bezirke! Am Hauptplatz schaut nämlich freilich vieles friedvoll aus...

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LaoQui
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Glückliches Waltendorf!

Auf 1000 m2 nur vier Familien? Das muss wohl im Grüngürtel sein. Neben uns (in Eggenberg) sind auf einem Villengrundstück von kaum 800 m2 sechs Wohnungen gebaut worden, und rundherum wurde das Grundstück fast zur Gänze zugepflastert. Ach ja, ein Alibi-Bäumchen wurde auch gepflanzt. Die Grazer werden sich noch wundern, was die von oben verordnete Verdichtung für Plagen bringen wird. Nur, wer sich bisher nicht um die investorenhörige Stadtplanung der Politiker gekümmert hat, dem ist jetzt leider nicht mehr zu helfen.

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socke1
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Gruß nach Eggenberg!

Die Baudichte wird natürlich auch im 8. und 9. Grazer Stadtbezirk gnadenlos ausgenützt!

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Efried
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Spekulanten profitieren

Es ist nachgerade unheimlich wieso sich die Bevölkerung den Bären aufbinden lässt. Bei Reininghaus Nord wurden wohl primär die Grundstücksspekulanten durch die Stadt gerettet. Reininghaus Süd macht mehr Sinn, da Don Bosco in der Nähe ist und die Verkehrsinfrastruktur tw. vorhanden. Im Westen der Reininghausgründe wäre ebenso eine Bahnstrecke vorhanden, nach einem zweigleisigen Ausbau könnte der GKB-Bahnhof hierher verlegt werden. Im östlichen und nördlichen Teil der Reininghausgründe braucht es einen Puffer zwischen Industriegebiet und Wohnbereich.

Im Bereich Messe stehen Parkplätze die meiste Zeit leer und in der Nähe befindet sich bereits Straßenbahn und Bahnhof. Hier wäre es sinnvoller auszubauen.
Auch die Marienwiese beim Hauptbahnhof könnte von der Kirche für den sozialen Wohnbau freigegeben werden.

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zyni
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Die Verkehrsinfrastruktur ist jetzt schon

an der Grenze, letzt kommt noch Reininghaus mit 10.000 Autos. Interessant auch, wer kauft dort eine Wohnung und wohnt 10 Jahre auf Baustellen?

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checker43
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Die

Olympioniken, die mit den Öffis zu den Wettbewerben fahren.

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