EhrungSchützenhöfer neuer Ehrensenator der Med-Uni Graz

Der Landeshauptmann bekam die Ehrensenatismitgliedschaft für sein Bemühungen zur Verwirklichung des Gesamptprojektes Med Campus Graz verliehen. In seiner Dankesrede bezog er auch kritisch Stellung zur Rauchverbots-Thematik.

Schützenhöfer mit Senatsvorsitzendem Andreas Wedrich, Rektor Hellmut Samonigg und Uniratsvorsitzender Cattina Leitner © MedUni Graz
 

Der Steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP) wurde am Mittwochabend mit dem Titel des Ehrensenators der Medizinischen Universität Graz geehrt. Mit dieser Auszeichnung würdigt die Med-Uni Graz den Einsatz des Landeshauptmannes rund um die Verwirklichung der Gesamtvision des Med Campus Graz, wie Rektor Hellmut Samonigg ausführte.

Die Würde des Ehrensenators gehört zu den höchsten Auszeichnungen, welche die Med-Uni Graz zu vergeben hat. In den vergangenen 13 Jahren ihres Bestehens wurde sie erst zweimal vergeben, Schützenhöfer ist der erste Ehrensenator der Med-Uni aus dem öffentlichen Leben.

"Hauptgrund der Würdigung ist die jahrelange Unterstützung zu der Zustimmung des Bundes zur Finanzierung des Bauteils 2 des Med Campus Graz", hob Samonigg in seiner Laudatio hervor. Damit habe er "ganz entscheidend zur Entwicklung unserer Uni und zur Umsetzung des Entwicklungsplanes beigetragen", wie Samonigg ausführte. "Er hat jede Gelegenheit genützt, um unsere Anliegen bei den jeweiligen Ministern einzubringen", blickte der Rektor, der selbst den Vorschlag zur Verleihung der Würdigung in den Senat eingebracht hat, zurück.

Der Landeshauptmann betonte in seinen Dankesworten, dass die Politik "bei allem Spardruck Prioritäten setzen muss". Forschung und Entwicklung, die Stärkung der Universitätslandschaft und die Digitalisierung auch im ländlichen Raum seien als solche Prioritäten zu sehen. Bereits im Vorjahr wurde Schützenhöfer zum Ehrensenator der Montanuniversität Leoben ernannt.

Aus für Rauchverbot bedauert

Schützenhöfer hat Mittwochabend an der Med-Uni Graz aber auch seinen Schmerz über das voraussichtliche Aus für das generelle Rauchverbot in der Gastronomie ausgedrückt. "Das Rauchverbot ist spät genug gekommen. Es jetzt zu kippen, weil es zumindest ein Koalitionsteil so will, ist etwas, das mich schmerzt."

Er hoffe, "dass man da noch was tun kann", sagte er beim Festakt. Der Landeshauptmann griff in seiner Dankesrede vor zahlreichen Persönlichkeiten aus dem Gesundheitsbereich auch die Rauchverbots-Thematik auf.

Schützenhöfer war bereits im Sommer 2013 noch als steirischer Tourismusreferent für ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie eingetreten. Gleichzeitig signalisierte er damals Verständnis für die Lage der Gastronomen. Er hielt es für "unhaltbar, den Ball hin und her zu schieben und die Gastronomie im Unklaren zu lassen" und forderte damals eine bundesweite Förderaktion für Betriebe, die ihre Lokalitäten zu Nichtraucherlokalen umrüsten.

(APA)

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otto der große
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Ehrensenator der Med-Uni Graz

Vielleicht sollten die Bürgermeister an der Peripherie, wo noch KRANKENHÄUSER sind sich überlegen den Hr. Landeshauptmann Schützenhöfer zu Ehrenbürger oder endlichen zu machen.
Dan wird ins Krankenhaus Geld investiert.

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