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Erinnerung an NS-Opfer26 neue Stolpersteine in Graz verlegt

An 14 verschiedenen Orten in Graz wurde an zahlreiche Opfer des NS-Regimes im Zuge einer Stolpersteinverlegung erinnert. Mit dabei waren auch diesmal wieder die RosaLila PantherInnen, in Vertretung für Anton Zierler, einen Mann, der wegen seiner Homosexualität verfolgt, inhaftiert und letztendlich getötet wurde.

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© Alexander Danner
 

26 Menschen, die während des zweiten Weltkrieges Opfer des Nationalsozialismus wurden, bekamen am Mittwoch vom „Verein für Gedenkkultur in Graz“ eine besondere Ehrung. Zu den 122 in den letzten Jahren verlegten Mahnmalen kamen heute an 14 Orten, beginnend am Grieskai und endend am Ulrichsbrünnl, 26 neue hinzu, die mit Inschriften auf die Verfolgten, Vertriebenen, Inhaftierten und Getöteten verweisen. Ziel der Stolpersteinverlegungen ist es, sichtbar und öffentlich an die Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern und somit die Gedenkkultur in Graz zu fördern.

Kommentare (1)

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KarlZoech
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1
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"Die Haut der Zivilisation ist dünn, sie kann jederzeit zerreißen."

Diesen Satz sagte die (ost-)deutsche Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley mit Blick auf das barbarische Kriegsgeschehen in Sarajevo in den 1990-er Jahren. Alle Tragödien gerade des 20. Jahrhunderts zeigen, wie richtig diese Erkenntnis ist. Deshalb ist es Auftrag an jede(n) Einzelne(n) von uns, stets achtzugeben und wehrhaft zu sein gegen Unmenschlichkeit und Gewalt, in welchem politischen oder religiösen Kleid diese immer auch auftreten mögen.

Zuerst kommt immer die Gewalt des Wortes, wenn gehetzt wird gegen Menschen und Menschengruppen. Wehren wir daher auch der verbalen Gewalt!

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