Rohrbach an der LafnitzIn 18 Meter tiefen Brunnen gestürzt: 68-Jähriger von Feuerwehr geborgen

In Rohrbach an der Lafnitz stürzte heute ein Mann in einen rund 18 Meter tiefen Brunnen: Er wurde von der Feuerwehr aus dem Brunnen geborgen.

Notarzt in Eichberg
Der Notarzt brachte den Mann ins Krankenhaus © Harald Hofer
 

Der 68-Jährige wollte heute Vormittag im Ortsteil Eichberg in der Gemeinde Rohrbach an der Lafnitz (Bezirk Hartberg-Fürstenfeld) den Absperrhahn an seinem Brunnen betätigen und dürfte dabei das Gleichgewicht verloren haben. Er stürzte in den rund 18 Meter tiefen Wasserbrunnen. Während des Sturzes konnte er sich drehen und fiel mit den Füßen voran in das Wasser. "Er ist mit den Füßen unten am Brunnen angekommen, hat sich selbst halten können und war auch ansprechbar", schildert ein Polizeibeamter. Seine Schwester wollte nach den Hühnern sehen und hörte die Hilferufe ihres Bruders.

Der Unfall ereignete sich gegen 9.40 Uhr. Zur Bergung wurde ein Feuerwehrmann über ein Dreibein mit einem Rettungsgeschirr in den Brunnen hinabgelassen. "Das war in dem engen Brunnen ein sehr herausfordernder Einsatz für den Kameraden", schildert Feuerwehr-Bezirkspressesprecher Hans Peter Feichtinger, selbst Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Eichberg: "Vor allem wusste er nicht, was ihn unten erwartet." 20 Mann der Feuerwehren Eichberg und Rohrbach waren vor Ort.

Nach etwa einer halben Stunde war der Mann aus dem Brunnen befreit. An der Unfallstelle waren neben der Feuerwehr auch die Rettung, der Notarzt und die Polizei im Einsatz.

Der 68-Jährige wurde mit Unterkühlung und Verletzungen unbestimmten Grades ins Spital nach Hartberg eingeliefert.

 

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