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Steiermark

Das macht die AK mit unseren Millionen

Die Neos kritisieren, die Arbeiterkammer häufe mit Pflichtbeiträgen der Arbeitnehmer ein Vermögen an, und fordern die Halbierung der AK-Umlage. Wir baten die steirische Kammer zum Kassensturz.

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Die steirische Arbeiterkammer
Die steirische Arbeiterkammer © Jürgen Fuchs
 

Die Gagen- und Spesenkaiser an der Spitze der steirischen Arbeiterkammer, Alois Rechberger und Kurt Zacharias, haben der AK seit den 1980ern und 90ern einen nachhaltigen Imageschaden beschert. Jetzt holen die Neos zum Schlag gegen Pflichtmitgliedschaft und Höhe der Kammerumlage aus. Allerdings nicht wegen Gagenaffären, sondern wegen des rasch wachsenden AK-Finanzvermögens.

Kommentare (22)

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Gott sei Dank!

Wenn es die AK nicht gäbe, würden sehr viele Dienstgeber und auch Produktanbieter die Dienstnehmer über die Ohren ziehen, dass es nur so knallte.
Allein der Konsumentenschutz ist durch keine andere Institution ersetzbar. Was die mir schon geholfen haben, gegen kleinere und größere Gauner!!!

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dukostmi
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Die AK würde sicher nicht so heftig angegriffen,

wenn sie es sich in letzter Zeit nicht zur Hauptaufgabe gemacht hätte, mit dem Finger auf andere zu zeigen, Neid, Missgunst und den Klassenkampf zu schüren. Und dann selber Millionen bunkern - mit gut wirtschaften hat das nichts zu tun, wenn man Zwangsbeiträge einheben kann - und die eigenen Bonzen, mit riesigen Sonderpensionen abzufertigen. Wenn man liest, mit welchen Summen der AK Direktor Muhm seinen Ruhestand genießt, dann sieht man , dass die Beseitigung der Schieflage nur populistischer Schmäh ist.

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Jak39
3
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Die NEOS kritisieren die A K.

Und was haben die NEOS, diese Möchtegernn -Partei, bisher für die Arbeitnehmer geleistet?

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Interessensvertreter der Arbeiter und Angestellten.....

Auch die Gewerkschaft war vor dem Bawag-Skandal eine der reichsten Interessensvertreter der Arbeiter... Freundschaft !

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BigBang12
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Sehr gut gewirtschaftet, könnte man auch sagen!

Kärnten unter Führung der Blauen hat im Gegensatz dazu gezeigt, wie man mit Zwangsbeiträgen (Steuern) gigantische Schulden anhäufen kann. Der obergscheite Possenreisser von den NEOS hat ähnlich dürftige Ideen wie der Strohsack. Denen geht es ausschließlich nur um die eigene Marie.

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homerjsimpson
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Was macht die Wirtschaftskammer mit den Beiträgen...

..etc... Das Kammerwesen hat Stärken und Schwächen wie auch Gewerkschaften. Es ist aber immer billig, von einem zu verlangen alles offen zu legen wenn das sonst auch keiner macht. Und Rücklagen zu bilden ist jedenfalls sinnvoll.

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FALDU
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Pflichtmitgliedsachaft ohne Gegenleistung

Warum bekommen die Beschäftigten im öffentlichen Dienst Vertragsbedienstete
zB. KAGES -Bedienstete im Krankenhaus (Einstellungsdatum ca. Jahr 2007)keinen Dienstleistungsscheck ausgestellt? Wenn man in der Kammer vorstellig wird bekommt man als Auskunft, dass sie alszahlendes Mitglied nicht aufscheinen!
Auch trifft dies zu für Beamte der KAGES-ehemals Bedienstete des Landes Stmk. Zahlen wohl, aber für was?

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psycho56
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Lieber Faldu.

Beamte und andere Beschäftigte im öffentlichen Dienst gehören nicht der Arbeiterkammer an, sie bezahlen also auch keine Kammerumlage !

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FALDU
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psycho56

Ich kann Sie beruhigen, dass Ihre Aussage leider nicht stimmt!
Ich kann Ihnen meinen Gehaltszettel nicht zeigen, aber ich kann noch lesen was mir von meinem Gehalt abgezogen wird. Ja auch zu Ihrem Erstaunen, Kammerumlage! Habe selbst einmal Auskunft gewollt wo mir dann mitgeteilt wurde, dass ich kein zahlendes Mitglied bin.

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finiteElemente
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Nein

Sie zahlen sicher keine Kammerumlage für die AK. Sie werden wohl wissen, wer ihre gesetzliche Vertretung ist, oder?

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FALDU
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finite Elemente

Wie können Sie so etwas behaupten wo Sie gar nicht wissen was mir auf meinem Gehaltszettel abgezogen wird? Habe vorhin schon darauf hingewiesen, dass ich wohl noch lesen und rechnen kann.
Meine Interessensvertretung ist der dortige Betriebsrat, wo auch eine Umlage zu bezahlen ist.

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psycho56
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Lieber Faldu.

Die Betriebsratsumlage hat nicht das Geringste mit der Arbeiterkammer zu tun !
Lies Dir einmal im "Arbeiterkammergesetz 1992", den §10 abs2 durch, dort steht das Beschäftigte im "öffentlichen Dienst" nicht in den Zuständigkeitsbereich der Arbeiterkammer fallen. Somit müssen die dort Beschäftigten auch keine Kammerumlage bezahlen !

Die Betriebsratsumlage kommt ausschließlich den Beschäftigten des jeweiligen Unternehmens (oder Behörde) zu gute. Aus der Betriebsratsumlage werden zb. Weihnachtsfeiern, Firmenausflüge, Zuzahlungen zb. für Brillen usw. bezahlt.

Ps. Du kannst es mir gerne glauben, ich bin seit 12 Jahren Konzernbetriebsrat und dazu bin ich noch ein von der Arbeiterkammer nominierter "Fachkundiger Laienrichter" im Landesgericht Graz (zuständig für Arbeits- und Sozialrecht).

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FALDU
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psycho56

Lieber Herr Psycho!
Ich habe auch nicht behauptet, dass die Betriebsratsumlage gesetzlich ist.
Ich war selbst einmal Betriebsrat, weiß wovon ich spreche.
Ihre beschriebenen Tätigkeiten in aller Ehren, wie können Sie behaupten, dass ich keine Kammerumlage bezahle, wo sie auf meinem Gehaltszettel schwarz auf weiß mir in Abzug gebracht wird. Kennen Sie meinen Gehaltszettel? Habe schon in einer obigen Antwort darauf hingewiesen, dass ich wohl noch lesen, schreiben und rechnen kann.

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psycho56
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Wir können uns gerne treffen.

Du kannst mir gerne einen Treffpunkt Vorschlag auf Facebook schicken. Mein Name ist Walter Theisl.

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psycho56
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Das sich Wirtschaftsparteien wie...

NEOS, Stronach, ÖVP und FPÖ gegen die Arbeiterkammer stellen ist klar. Ohne AK könnten die Konzerne die Arbeiter noch mehr ausnehmen und bräuchten keine Angst vor Klagen (wegen ungerechtfertigten Kündigungen, zu geringen Löhnen oder ähnlichem) zu haben.

Ich würde sagen, das eher die Wirtschaftskammer abgeschafft werden soll.
Da würden sich die Firmen die Kammerumlagen sparen was die ach so hohen "Personalkosten" senken würde.
Die Unternehmen haben doch die Innungen, wozu brauchen sie da noch die Wirtschaftskammer ?

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Balrog206
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Die

Arbeitnehmer haben die AK. Warum noch braucht man die Bremse ögb ?

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psycho56
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Der ÖGB ist die Freiwillige Vertretung.

Eine der Aufgaben des ÖGB ist ZB. die Aushandlung der Kollektivverträge. Deine jährlichen Lohnerhöhungen bekommst Du nur durch die Verhandlungsteams der "Spartenausschüsse" im ÖGB. Ohne KVs hättest Du auch kein Urlaubs- oder Weihnachtsgeld.

Eine weitere Aufgabe des ÖGB ist die Schulung von Betriebsräten.
Ohne diese Schulungen hätten Betriebsräte keine Chancen bei Verhandlungen mit Firmenleitungen.

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psycho56
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Ohne AK würde es den arbeitenden Menschen noch um einigeres schlechter gehen !

Wo in Europa gibt es gratis Rechtsvertretung für Arbeitnehmer ?
Wo gibt es gratis Beratung und Gerichtsvertretung im Konsumentenschutz ?

Ich denke es währe besser, wenn man die Wirtschaftskammer abschaffen würde.

Noch eine Kleinigkeit am Rande, welche Rücklagen ?
Wenn ich die Ausgaben zusammenrechne,
25.704.167,65
12.797.156,03
12.380.643,71
3.992.431,62
1.626.866,33
1.532.323,22
dann ergibt das genau die 58 033 588,56 die oben als Einnahmen von 2015 ausgewiesen stehen !
Wenn die Zahlen stimmen, dann wurde letztes Jahr nichts "zurückgelegt" !

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Balrog206
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Re: @phscho

Es gibt keine Leistung gratis !!!!! Es ist nämlich jeder ein zahlendes zwangsmitglied !!!!!

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BigBang12
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Mit "unseren" Millionen

wird gar nichts gemacht. Es ist das Geld der Mitglieder der AK und von diesem Geld soll diese Zeitung, die selbst Subventionsempfänger von Steuergeld ist, und der Neos Phrasendrescher die Finger lassen

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finiteElemente
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Gute Institution

Bin sehr froh, dass es die AK gibt.
Sie haben mir schon einmal einen Rechtsbeistand für ein Verfahren gestellt & sind auch telefonisch sehr kompetent bei Fragen.

Sind jetzt schon sehr hohe Beträge, aber bei 400 Mitarbeitern - muss man sich mal andere Firmen ansehen.

Pflichtbeitrag hin oder her. Das ist ein grundsätzliches Thema, das sich quer durch die Gesellschaft zieht. Wo höre ich auf?
- GIS?
- StGKK?
- AK?
- Pension?

Schwere Sache bei diesen Themen, muss aber zugeben: Weh tun, tut mir die AK nicht, das ist klar.

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Graf_tripps
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Ja abschaffung der pflichtmitgliefschaft

Das uns gleich gut geht wie unsren arbeitenden deutschen freunden!

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