Bezirk Liezen

Radfahrer stürzte in Schlucht – tot

Tschechische Raftinggruppe fand leblosen Körper am Ufer der Salza: Oberösterreicher stürzte elf Meter in die Tiefe, für ihn gab es keine Rettung mehr.

Wassersportler sollen die Leiche gefunden haben © Andrea Kratzer/Symbolbild
 

Bei einem tragischen Unfall in Palfau (Bezirk Liezen) ist am Montag ein Radfahrer (49) aus Oberösterreich ums Leben gekommen. Der Mann aus dem Bezirk Freistadt , der auf seiner Radtour alleine unterwegs war, wollte sich vermutlich in der Salza (Bereich Kirchkogl) etwas erfrischen. Beim Abstieg dürfte er ausgerutscht sein und stürzte elf Meter in die Tiefe. Im Uferbereich der Salza blieb er dann in einer Schlucht regungslos liegen.

Notarzt abgeseilt

Eine tschechische Raftinggruppe entdeckte den leblosen Körper und setzte sofort einen Notruf ab. Ebenfalls am Unglücksort war Klaus Lackmaier, Geschäftsführer des Rafting Camp Salza, der mit einem Gast unterwegs war: „Ich bin dazugestoßen. Wir haben versucht ihn bis zum Eintreffen der Flugretter wiederzubeleben. – Leider vergeblich.“ Der Notarzt des Rettungshubschraubers Christophorus 14, der vom Piloten mittels 60-Meter-Seil in die Schlucht abgeseilt wurde, konnte nur mehr den Tod des Oberösterreichers feststellen. Der Mann dürfte laut Polizei einen Schädelbasisbruch erlitten haben und war sofort tot.

Feuerwehr alarmiert

Im Sucheinsatz standen auch 18 Mann der Freiwilligen Feuerwehr Palfau, die den Fluss nach dem Mann absuchten sowie die Bergrettung Wildalpen. Die Leiche wurde vom Polizeihubschrauber mittels Taubergung aus der Schlucht geborgen, die Einsatzkräfte der Feuerwehr blieben in Bereitschaft vor Ort.
Der 49-jährige Oberösterreicher war für zwei Tage in die Steiermark gekommen, um hier eine Radtour zu machen.

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