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Tag der Arbeitslosen

20 Millionen Euro für Langzeitarbeitslose

Ein Hoffnungsschimmer für ältere Langzeitarbeitslose: Land und AMS erhöhen die Fördermittel. Investiert wird in den „zweiten Arbeitsmarkt“ – was auch kritische Stimmen auf den Plan ruft. Von Markus Zottler

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Der sozialökonomische Betrieb BAN in Graz © Gernot Eder
 

Zwei Statistiken beschäftigen am heutigen „Tag der Arbeitslosen“ besonders: Zum einen stieg die Anzahl jener Arbeitslosen, die länger als ein Jahr ohne Job waren, von 2013 auf 2014 in der Steiermark um 45 Prozent. Zum anderen tun sich ältere Arbeitslose überproportional schwer, wieder eine Beschäftigung zu finden. Hoffnungsschimmer soll jetzt eine neue, 20 Millionen Euro schwere Beschäftigungsinitiative bringen.

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Rechtsinfoflyer

Übrigens: Unsere Rechtsinfoflyer darf jeder verteilen, vor dem AMS oder noch effizienter in der früh vor den Kursinistituten

Einfach E-Mail an kontakt@aktive-arbeitslose.at

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Transitarbeitsstelle? das ist eine verlogene Angelegenheit.

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Weiterbildung verweigert und die Leute werden aufs Abstellgleis geschoben, diskriminiert und demotiviert bis sie in eine Depression fallen.
Endstation: Langzeitarbeitslosigkeit et cetera.
und um die Existenz zu ringen nicht sein Dach über den Kopf zu verlieren. Das AMS unterscheidet leider nicht, sondern schert alle über einen Kamm außer die wo Beziehungen haben.Eine Institution an Oberflächlichkeit und Desorientiertheit und nicht up to date. Brutplatz für Tachinierer und Schmarotzer. Festgefahrene Führungsebene mit keinem Weitblick.

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Ja früher ...

Da musste man sich wöchentlich melden. Musste angebotene Arbeitsstellen, sofern zumutbar, annehmen. Heute - da geht man pfuschen, bezieht Arbeitslose und lacht die De..en, die um weniger Geld arbeiten gehen, aus. In Ungarn, in der Slowakei oder in Tschechien? Drei Monat stempeln zu je 300 Euro und aus!

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Weiterbildung No Go beim AMS

Als Koch mit jahrelanger Erfahrung im In und Ausland in der gehobenen Gastronomie wird es immer enger mit seriösen Betrieben die gut anmelden und wo die Arbeitszeit geregelt bzw. wo auch das Klima stimmt. Bin seit Jänner beim AMS Wien Arbeitslos gemeldet. Suchte jetzt um einen Kurs beim AMS Wien an der spezifisch für die Gastronomie bestimmt ist in Sachen Weiterbildung ( Controlling, Marketing etc.) nach 3 Tagen wurde mir der Antrag abgelehnt da nicht. Begründung, Original Text: Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass Ihr Begehren nicht bewilligt werden konnte, da eine
Beihilfengewährung nur möglich ist, wenn …
 die Teilnahme des Förderungswerbers/der Förderungswerberin an der zu fördernden
Maßnahme arbeitsmarktpolitisch sinnvoll ist und zu einer Erhöhung der Vermittlungschancen
auf dem Arbeitsmarkt beiträgt.
Faule Personen die es in Wien zu genüge gibt bekommen Kurse, die sie nicht benötigen und die Unsummen an Geldern verschlingen. Personen wie mich und Tausend anderer wird

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9xkluger
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20 Mil. im Gieskannenprinzip

Ein Großteil der Langzeitarbeitslosen wollen arbeiten, aber können nicht. Die Gründe sind vielschichtig. Aber auch ein großer Anteil kann arbeiten - aber will nicht. Und diese Personen gehören nicht in irgendwelche Schulungen versteckt, damit die Berechtigung für die Auszahlung der Arbeitslosenunterstützung „erarbeitet“ wird.

Es müssen zweckgebundene Maßnahmen erfolgen, damit der Arbeitslose dadurch diese Schulungen wieder in den Arbeitsprozess eingegliedert werden kann.

Bekanntester Fall im Moment die Gattin eines inhaftierten Kärntner Skandalbankers, welche im Originalzitat: „Jetzt noch ein Monat in einer tepperten Schulung sitzen muss, damit sie dann wieder für ein paar Monate ihre Ruhe und die volle Arbeitslosenunterstützung hat“.

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Solange unsere Experten eine Erhöhung de Pensionsantrittsalters

als einzige Möglichkeit sehen um das Pensionsloch zu stopfen kann sich die Situation am Arbeitsmarkt nicht verbessern.
Durch Automatisierungen und Wirtschaftskrisen gibt es nur eine beschränkte Anzahl an Arbeitsplätzen. Das ist nun mal Tatsache.

Aus dem Ausland strömen arbeitsfähige und teils arbeitswillige Zuwanderer auf den Arbeitsmarkt. Die Jugendarbeitslosigkeit ist hoch.
Und nun glauben unsere (Politik)Fachleute doch nicht allen ernstes, dass 20 Millionen hier eine Verbesserung bringen? Das sind verschenkte Gelder an die eigene Klientel.
Sinnvolle Möglichkeiten wären:
Freigabe des Pensionsantrittsalters mit entsprechende hohen Abzügen (siehe Pensionskonto). Und Deckelung Pensionen auf etwa 2x Mindespension. Der Rest der Vorsorge ist Privatsache! Und das ganze rückwirkend ab sofort.

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Wir haben so viel Experten

die allesamt nur Experimente machen, die letztendlich in die Hose gehen. Ältere arbeitslose wollen auch nicht zu einem hungerlohn arbeiten, nachdem sie meist aus Einspatungsgründen entlassen wurden. Was ist mit den jungen Arbeitslosen, die Jahrelang nichts arbeiten, keinen Job haben? Diese erhalten Beihilfen damit sie gut leben können und viele suchen auch keine Arbeit wirklich, weil jeder wenig Arbeit und viel Lohn haben will, auch die welche zu uns kommen ins Land. Aber da wird Seitens der Politik geflissentlich weggeschaut. Die Arbeitslosen sind jetzt doch nur Vorwahlkampfgetöse und nichts als heiße Luft.

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