Kärntner SportszeneSchöffmann: "Wenn ich in den Schuh hineinkomme, starte ich"

Sabine Schöffmann kämpft um ihre Rückkehr in den Weltcup. Daniela Ulbing ist ab sofort mit einem neuem Flitzer unterwegs.

Sabine Schöffmann (l.) trainiert für ihre Rückkehr in den Weltcup – mit Schiene. Daniela Ulbing (r.) freute sich über einen neuen Flitzer © KK (2)
 

Snowboarderin Sabine Schöffmann ist hart im Nehmen. Ein paar Tage vor den Spielen platzte ihr Olympia-Traum. Bei einem Sturz zog sie sich einen Schien- und Wadenbeinbruch sowie Bänderverletzungen zu. Zwangspause war angesagt. Seitdem kämpft die 25-Jährige um ihr Weltcup-Comeback. „Mein Ziel ist es, dass ich Ende dieser Woche wieder gehen kann. Auf dem AlterG, einem speziellen Laufband, kann ich unter reduzierter Schwerkraft gehen, man ist quasi leichter und kann Bewegungen besser ausführen. Und nebenbei trainier’ ich fleißig Oberkörper und Rumpf“, erzählt die Kärntnerin, die am 18. März beim Weltcup-Finale in Winterberg mit ihrem Freund Alex Payer die Gesamtwertung im Mixed-Teambewerb verteidigen will:

Wenn ich in den Schuh komme, starte ich, das ist fix. Das weiß mein Arzt seit dem ersten Tag, dass wir das hinbekommen müssen. Den Slalom werd’ ich aber auslassen.

Im Juni wird sich Schöffmann gemeinsam mit Payer einer besonderen Herausforderung stellen: „Dem Trailrun auf Teneriffa. Alex startet sogar über die 66 Kilometer, wird sicher ein Highlight werden.“

Teamkollegin Daniela Ulbing, die in der Türkei mit Rang drei im Parallel-RTL Premiere feierte, nahm kürzlich ihren neuen Flitzer, einen Jeep Renegade, vom Autohaus Dörfler, in Empfang. „Ein echt cooles Auto.“ Wie geht’s der Weltmeisterin nach der Fast-Eichhörnchen-Karambolage: „Der Schock ist verdaut. Ich bin froh, dass es uns gut geht und nichts passiert ist. Ich hab’ das Eichhörnchen kommen sehen, aber nicht gewusst was ich machen soll. Eine neue Erfahrung“, sagt die 20-Jährige mit einem Lächeln.

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