"Das System Chiara auseinanderbauen und wieder zusammenzusetzen." Chiara Hölzl erklärt, wie sie wieder in Schwung kommen will.

"Das ist schon super-lässig und ein Meilenstein." Daniela Iraschko-Stolz über die erneute Aufbesserung des WM-Programms der Skispringerinnen.

"Der Sturz gehört zu mir wie der Milzriss." Eva Pinkelnig lässt sich durch Zwischenfälle nicht aus dem Konzept bringen.

"Ich bin nicht da, um Statist zu sein." Langläufer Mika Vermeulen vor seinen drei WM-Einsätzen.

"Wieso sollten wir da nicht ins Finale laufen. Ich tät keinen Grund kennen." Vermeulen über die Aussichten mit Benjamin Moser für den Langlauf-Teamsprint.

"Ich muss mich oft ein bisschen zurückhalten, dass ich nicht zu gierig rausspringe." Marita Kramer vor ihrem ersten WM-Bewerb.

"Wir sind bei der WM, das ist kein Würstelrennen." Moser nach seinem Out in der Qualifikation des Einzel-Sprints

"Eine Blamage. Für so etwas kommt man nicht da her." Vermeulen, nachdem er in der Qualifikation des Sprint-Einzels von einem Läufer überholt worden war.

"Wenn man im Sprint-Prolog eingeholt wird, dann ist besser, man läuft nicht mehr ins Ziel." Vermeulen.

"Ich habe mir gedacht, ist das auch eine Senioren-WM? Aber nein, er darf echt bei uns mitspringen! Er ist in Rasnov gut gesprungen. Zuerst habe ich ja geglaubt, der Live-Ticker ist kaputt, als er nach dem ersten Durchgang mit Granerud führt." Stefan Kraft über den spät nominierten, 35-jährigen ÖSV-Teamkollegen Manuel Fettner.

"Ich habe die grüne Linie unter mir gesehen, da hat es mich selber etwas geschreckt. Ich war noch so hoch." Sara Marita Kramer nach ihrem Schanzenrekord im ersten Durchgang des Normalschanzen-Einzels.

"Solche Leute sollten an der Ausübung ihres Jobs gehindert werden." Mario Stecher, Sportlicher Leiter im ÖSV, begründet den Protest nach der Anlaufverkürzung für die führende Kramer in Durchgang zwei des Normalschanzen-Einzels.

"Ich weiß nicht, ob diese Leute heute gut schlafen werden." ÖSV-Chefcoach Harald Rodlauer zur selben Thematik.

"Der Schuss ist nach hinten losgegangen. Man lernt daraus, es ist ein bisschen ein Lehrgeld gewesen." Johannes Lamparter über seine offensive Lauftaktik im Normalschanzen-Einzel.

"Das ist echt wie ein Rollercoaster, gestern so bitter, und heute wieder so cool, unglaublich." Kramer nach Team-Gold.

"Ich habe mir gestern noch schnell Nerven bestellt - Dani ist im Amazon Bestell-Fieber, da habe ich gesagt, ich bestelle mir Nerven mit." Kramer nach Team-Gold.

"Heute müssen wir echt noch viel essen, weil ich habe so viel abgenommen da herunten - das packe ich nicht auf meine alten Tage." Daniela Iraschko-Stolz nach Team-Gold.

"Was die Mädels und das gesamte Trainerteam heute abgeliefert haben, das sucht Seinesgleichen." Stecher über Team-Gold.

"Ich habe Volksschule, Hauptschule und Berufsschule und bei der Polizei bin ich schon seit 35 Jahren. Mehr habe ich nicht." ÖSV-Frauen-Sprungcoach Harald Rodlauer auf die Frage, ob er eine psychologische Ausbildung habe.

"Wir werden wissen, wo die Beine hingehören, damit man geerdet ist." Rodlauer nach Team-Gold über die Haltung für die folgenden Events.

"Ich habe ihr gesagt, in Liberec (WM-Premiere 2009, Anm.) war ich auch Top-Favoritin und bin Vierte geworden, habe bitterböse geweint. Aus mir ist auch etwas geworden. Sie hat aber gemeint, ich möchte aber mehr gewinnen als du." Iraschko-Stolz über einen Dialog mit Kramer nach dem Normalschanzen-Einzel.

"Das war absolut ein genialer Lebensabschnitt. Das Gesamtpackage, der Gesamteindruck bleibt - und das finde ich irrsinnig schön." Bernhard Gruber bei der Bekanntgabe seines Karriereendes.

"Es war eine Ehre für mich, im letzten Teamsprint mit ihm zu starten." Mario Seidl über Gruber.

"Es ist wieder eine Medaille mehr, da wird es klimpern im Zimmer." Die zweifache Medaillengewinnerin Iraschko-Stolz.

"Kurz habe ich gedacht, vielleicht geht noch Silber. Dass wir wenigstens einmal die Deutschen reinhauen." Kombinierer Lukas Greiderer nach Bronze mit dem Team.

"Es ist Gänsehaut pur und wiederholungsbedürftig." Lamparter nach Erhalt seiner ersten WM-Medaille.

"Meine Freundin hat gesagt, genau die eine hat noch Platz auf dem Regal. Aber da muss eben noch eine Holzleiste dran." Stefan Kraft nach Gewinn seiner - exklusive Skiflug - zwölften WM-Medaille.

"Ich habe gleich mein Flugsystem gehabt, und dann fliegt es." Kramer erklärt, was es für weite Sprünge braucht.

"Ich schaue mir dieses Video immer wieder gerne an. Das ist Motivation für mich. Da habe ich gewusst, es funktioniert, es pfeift." Hölzl versucht, mit dem regelmäßigen Konsum ihres Oberstdorfer Schanzenrekords vom Vorjahr in Schwung zu kommen.

"Wie ein Duracell-Haserl ist sie." Teresa Stadlober über Langlauf-Dominatorin Therese Johaug.

"Im Leben gibt es Aufs und Abs. Und für mich ist diese Saison ein wahrgewordener Traum gewesen." Skisprung-Star Halvor Egner Granerud sieht nach seinem positiven Corona-Test auch sonst das Positive.

"Du siehst in der Luft die grüne Linie, dann weißt du schon, kennst dich schon aus. Der vierte Platz ist echt hart, aber es geht auch weiter." Kramer nach Rang vier im Großschanzen-Einzel.

"Manche Menschen müssen einfach härter kämpfen, für andere geht es sich bei Großveranstaltungen immer genau aus." Iraschko-Stolz nach Rang vier für Kramer und Rang eins für Maren Lundby nach dem Großschanzen-Einzel.

"Sie hat den ganzen Druck von Österreich gehabt." Iraschko-Stolz über Kramer.

"Ich wollte eine Granate zünden. Die brauchst du für eine Medaille." Seidl beim Großschanzen-Einzel nach seinem nicht ganz geglückten Sprung.

"Das war ein Schuss in den Ofen. Ich habe es einfach versemmelt." Greiderer beim Großschanzen-Einzel nach seinem nicht geglückten Sprung.

"Wenn man die Zielgerade als Erster reinlaufen darf, weiß man gar nicht, ist das wahr." Lamparter über den Zieleinlauf zu Großschanzen-Gold.

"Sensationell, mir fehlen echt die Worte, wie er das mit seinen jungen Jahren schon so souverän gemacht hat, Wahnsinn eigentlich." ÖSV-Chefcoach Christoph Eugen über Lamparter.

"Heute war er definitiv der Weltbeste." Jarl Magnus Riiber über Lamparter.

"Dafür, dass ich mit jedem dritten Trainer gequatscht habe in der letzten Runde, ist eh ganz gut worden." Greiderer über Einzelrang 13 im Schatten von Lamparter-Gold.

"Er ist einfach eine coole Sau. Mit 19 Jahren so abgebrüht sein, und bei einer großen Weltmeisterschaft sich einfach nichts scheißen und alle abzocken, das zeigt wahre Größe." Lukas Klapfer über Lamparter.

"Man kann ihn in eine Kategorie einordnen von einem Klaus Sulzenbacher, Felix Gottwald, Mario Stecher, Bernhard Gruber - das sind die großen Leistungsträger in Österreich. Genial, dass jetzt wieder so ein Stern aufgegangen ist." Eugen über Lamparter.

"Noch bin ich wie im Traum und ich hoffe, dass mich bald einmal wer aufweckt." Lamparter nach der Einzel-Siegerehrung.

"Als ich ins Ziel gekommen bin, war ich fetzenblau. Aber da überwiegt die Freude, dass der Teamkamerad gewonnen hat. Da bin ich wieder aufgestanden, dann haben wir gemeinsam gefeiert." Seidl nach Lamparters Gold.

"Die letzten eineinhalb Runden habe ich nur noch ferngeschaut auf der Videowall. Ich habe jeden Trainer am letzten Stieg gefragt, ob es sich ausgegangen ist. Ich habe sogar noch Zeit gehabt, zum Gratulieren und zum Einklatschen mit den Betreuern." Greiderer nach Lamparters Einzel-Gold.

"Wenn man denkt, was ich mit 19 Jahren so getrieben habe..." Greiderer bezieht sich auf das Alter von Weltmeister Lamparter.

"Mit 19 Jahren so abgebrüht und das so durchziehen, da musst erstens mal eine coole Sau sein und zweitens richtig gut - und ich glaube, beides trifft auf ihn zu. Und ich glaube, wir haben heute einen aufgehenden Stern gesehen." Klapfer über Einzel-Weltmeister Lamparter.

"Das ist eine einzigartige Sache. Das ist für den ÖSV und die Kombination Goldes wert." Eugen über die WM-Erfolge der ÖSV-Kombinierer.

"Dann werden die Absamer vielleicht zu Absahnern." David Kreiner als ORF-Co-Kommentator im Ausblick auf den Kombi-Teamsprint mit Lamparter und Greiderer.

"Ich habe den besten Sprung meiner ganzen Karriere gehabt und ich bin die beste Laufzeit meines Lebens gelaufen." Lamparter über seine Leistungen zu Einzel-Gold.

"Unglaublich, dass das heute bei diesem Schneewunder von Oberstdorf passiert." Kraft nach Gewinn von Großschanzen-Gold.

"Wenn er einmal die Lunte riecht, dann lässt er es nicht mehr los." ÖSV-Cheftrainer Andreas Widhölzl über Kraft.

"Ich habe die ganze Zeit lachen müssen. Es wirkt sich diesmal nicht in Tränen aus wie oft bei mir." Kraft über seine Emotionen bei der Einzel-Siegerehrung.

"Als ich gesehen habe, es geht über die grüne (Linie, Anm.), habe ich alles rausgeschrien, was drinnen war." Kraft über seinen Jubel unmittelbar nach seinem Gold-Sprung.

"Die Wut der Damen (Skisprung-Team-Gold nach Einzel-Enttäuschung, Anm.) haben wir nicht, aber vielleicht geht es ja mit der Lockerheit vom Erfolg auch." Greiderer vor dem letztlich vergoldeten Teamsprint-Langlauf.

"Wenn man zu zweit dastehen darf und die Goldmedaille teilen darf, ist das das Schönste, was es geben kann." Lamparter nach Teamsprint-Gold.

"Es hat unglaublich gebrannt in den 'Haxn', einfach Wahnsinn." Greiderer hat auf dem Weg zu Teamsprint-Gold gelitten.

"Ich habe unten die Österreicher jubeln gehört und gewusst, dass ich einen sauguten Sprung brauche." Der Deutsche Karl Geiger über die Momente vor seinem Sprung zu Team-Gold.

"Ein Foto für die Ewigkeit." Greiderer über das Selfie mit Lamparter auf dem Teamsprint-Gold-Treppchen.

"Das gibt einem noch einmal die zwei, drei Meter Lockerheit." Kraft über die mentale Komponente der für die WM aufgesparten neuen Sprunganzüge.

"Ich hätte mich heute gerne mit einer Medaille belohnt." Stadlober nach Rang fünf über 30 km klassisch.

"Es war keine Schneeschlacht, sondern eine Nervenschlacht." Kraft nach dem engen Team-Bewerb in Erinnerung an den Einzel-Sieg im Schneetreiben.

"Ich bin nervlich fast draufgegangen unten als erster Springer." Team-Startspringer Philipp Aschenwald.