Das Österreichische Olympische Comité hat heute sein Aufgebot für die am 4. Februar beginnenden Olympischen Winterspiele in Peking bekannt gegeben – und dieses Team hat eine Kopfzahl von 106, 42 Athletinnen und 64 Athleten werden Rot-Weiß-Rot in China vertreten. Zum Vergleich: Vor vier Jahren in Pyeongchang (KOR) waren 105 Österreicherinnen und Österreicher für die Olympischen Winterspiele nominiert. Damalige Ausbeute: 14 Medaillen (5x Gold, 3x Silber, 6x Bronze).

Aus österreichischer Sicht gab es zunächst noch einen großen Wermutstropfen – und viel Aufregung. Es ging um das Thema, das schon in den vergangenen Tagen evident war: die Quote im alpinen Skirennsport. Am Ende ging es für die ÖSV-Herren doch noch gut aus. Statt der ursprünglich eingeplanten neun Skifahrer dürfen nun doch elf Alpine bei den Herren die Reise nach Asien antreten. Zuvor hatten sich zu viele „Exoten“ Quotenplätze für die Spiele erobert. Max Franz im Abfahrtsbereich und Stefan Brennsteiner wurden am Montagnachmittag aber noch nachnominiert. Im letzten Abdruck ins Team fuhr sich aber Michael Matt mit seinem vierten Platz in Kitzbühel am Samstag, Fabio Gstrein flog dafür aus der Mannschaft.

Das österreichische Olympia-Team für Peking

Prommegger mit fünften Spielen

Jüngster Athlet im ÖOC-Aufgebot ist der 17-jährige Matej Svancer, ältester Alpin-Snowboarder Andreas Prommegger mit 41 Jahren. Der Salzburger bestreitet in Peking (nach Turin 2006, Vancouver 2010, Sotschi 2014 und Pyeongchang 2018) seine bereits fünften Olympischen Spiele, ist damit auch der Mann mit der größten Olympiaerfahrung. Bislang je drei Teilnahmen haben die Skicrosserinnen Andrea Limbacher, Katrin Ofner, Eiskunstläuferin Miriam Ziegler, Biathlet Simon Eder (Staffel-Bronze 2014), Snowboard-Kollege Benjamin Karl (Silber 2010, Bronze 2014) und Rodler Wolfgang Kindl aufzuweisen.