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Super-GSchwere Verletzungen bei gestürzten Schneeberger und Vickhoff Lie

Die Österreicherin Rosina Schneeberger und die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie zogen sich bei schweren Stürzen im Super-G von Val di Fassa Knochenbrüche zu. Federica Brignone gewann.

Helfer bemühen sie um die gestürzte Norwegerin © GEPA pictures
 

Der Weltcup-Super-G der Damen in Val di Fassa war am Sonntag von schweren Stürzen überschattet. Die Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie verlor nach der zweiten Zwischenzeit die Kontrolle, überschlug sich mehrmals und landete in den Fangnetzen. Die 22-jährige wurde mit dem Hubschrauber abtransportiert und soll sich mehrere Frakturen zugezogen haben, darunter einen Schien- und Wadenbeinbruch.

Kurze Zeit später erwischte es die Österreicherin Rosina Schneeberger, die bei einem Tor hängenblieb und in ein Krankenhaus in Trento geflogen wurde. Sie erlitt ebenfalls einen Unterschenkelbruch.  "Ich habe sie bis zum Start schreien gehört, das war keine schöne Situation für uns alle", meinte ihre Kollegin Ramona Siebenhofer. Schneeberger hatte in ihrer Karriere bereits mehrere Verletzungen - unter anderem Kreuzbandriss und Außenknöchelfraktur - überstehen müssen.

Der Sieg ging an die Italienerin Federica Brignone, die mit 59 Hundertstel Vorsprung auf die Schweizer Seriensiegerin Lara Gut-Behrami zum ersten Mal in dieser Saison gewann. Die Schweizerin sicherte sich vorzeitig die kleine Kristallkugel. Tamara Tippler landete als beste Österreicherin an achter Stelle.

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gmirakel
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Hilfe durch ÖAMTC

Für den Kommentar des Users King1000 habe ich kein Verständnis. Ich hoffe es passiert ihm nie etwas. Mir wäre es egal, welcher Helikopter zur Verfügung steht.

Ragnar Lodbrok
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Jede Woche 1, 2 Schwerverletzte im

Weltcup... Mehr als 25.000 Privatpersonen verunfallen jährlich auf den Pisten mit beinahe 800 Mio an Folgekosten. Toller Sport..

Hazel15
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Haushaltsunfälle

2019 - 308.600 Personen im Haushalt verunfallt.
Tausende Verletzte jedes Jahr "nu"r beim Wandern !!
Jede Woche mehrere Schwerverletzte und sogar Tote in der Forstwirtschaft!! und und und....

Ragnar Lodbrok
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Da könnt ihr noch so viele Daumen runter drücken..?

die Allgemeinheit muss für die Behandlung der Verletzungen aufkommen.

Nixalsverdruss
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Ich würde vorschlagen ...

... dass vor jedem Rennen ein FIS-Verantwortlicher und ein Vertreter des Veranstalters im Rennmodus die Strecke bewältigen muss - mal sehen, ob dann zusätzliche Sprünge eingebaut werden, ob unnötige Streckenvereisungen vorgenommen werden, etc.
Wie heißt es bei Fendrich:
Wenn eam dabei irgendwas erregt
Dann nur, wenn's einen ordentlich zerlegt
Ein Sturz bei 120 kmh
Entlockt ihm ein erfreutes "Hoppala"
Dieser Wahnsinn von "schneller, weiter, gefährlicher, ..." muss ein Ende haben.
Schauen Sie sich doch die Verletztenliste des heurigen Winters an!!!!

Urban67
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Kann der Kritik bedingt zustimmen.

Jedoch hatten hier beide Stürze nichts mit künstlich eingebauten Sprüngen zu tun.
Und zum Thema der extrem vereisten Pisten ist zu sagen, dass zumindest alle Spitzenfahrer immer ganz glücklich sind wenn sie "so toll präparierte Pisten" vorfinden. Denn nur dann halten die Pisten und es bestehen auch noch faire Bedingungen für hintere Nummern.
Das Hauptproblem ist das Material. Die Technik ist immer weiterentwickelbar, nur dem menschlichen Körper sind Grenzen gesetzt.
Vor 30 oder 40 Jahren gab es genauso spektakuläre Rennen, und trotz nicht so guten Sicherheitsvorkehrungen viel weniger Verletzte

Musicjunkie
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Zum 🙉 was die ihrem eigenen Körper antun.

--

King1000
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ÖAMTC

Ich frag mich, warum da in Italien ein ÖAMTC-Heli im Einsatz ist. Haben die Italiener keinen Rettungshubschrauber?

Neolithikum
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Wo haben Sie einen Öamtc Helikopter gesehen? Das war ein Heli der Aiut Alpin, nur gelb heißt nicht automatisch Öamtc. Ich habe in einer geschluckten Antwort einen Link eines Bildes gepostet.
Wenn Sie aiut alpin giallo in eine Suchmaschine eingeben werden Sie fündig.

Hazel15
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Öamtc Helikopter

Rosina Schneeberger wurde mit einem Christophorus des Öamtc mit dem Kennzeichen OE-XVJ geborgen!!!
April 2020
Übergabe an die ÖAMTC Flugrettung
Neue Kennung: OE-XVJ gelb heißt bei der Flugrettung halt Öamtc!!!!
Kajsa Vickhoff Lie mit einem Aiut Alpin Dolomites.

Neolithikum
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Oh, dann entschuldigen Sie, den zweiten Abtransport habe ich nicht angesehen. Ich ging davon aus dass es auch ein Aiut Alpin war. Mea Culpa

Landbomeranze
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Beklopft und kriminell

Weshalb in einem Super G die Lãuferinnen in über 100 kmh hineingehetzt werden ist mir schleierhaft. Das ultrablödeste Argument dafür kommt von der FIS, dass jede Läuferin das Tempo selbst bestimmen kann. Jede Läuferin, die nicht Hemd und Hosen, Bänder und Knochen riskiert, fliegt aus den Kadern. Über 30 zum Teil schwerst verletzte Läuferinnen sprechen eine klare Sprache. Die Verantwortlichen, die Sportlerinnen in solche Verletzungen hetzen gehören verklagt!!!

plolin
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Entschuldigung,

aber diese Läufer machen das freiwillig. Keiner zwingt sie dazu, hinunter zu rasen. Zählt man zu den Schnellsten, kann man damit sogar sehr gut Geld verdienen.
Jeder schätzt das Risiko selber ein.
Trotzdem will man natürlich solche Stürze nicht sehen. Ich wünsche den verletzten Damen alles, alles Gute und baldige Besserung!

Landbomeranze
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Es gibt in keiner Sportart derzeit so viele

schwere Verletzungen, wie im Schisport. Ich glaube nicht, dass affenartige Geschwindigkeiten den Schisport sportlicher machen. Wenn das so wäre, gäbe es wohl keinen Slalom. Da werden Netze gespannt, damit Abfahrer und SuperGler nicht im Falle von Stürzen den angrenzenden Wald abholzen. Pervers!

HeWa66
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Am besten

bist du Landbomeranze beraten, dir keine Rennen anzusehen.
Verstehn tust sie nicht und aufregen tust dich auch darüber.
Zwingt Dich keiner zuzusehen, wie auch kein Schisportler gezwungen wird, runter zu fahren.
Und Schi gefahren wird in der Natur, vom Berg talwärts, da gibt es auch Wald, in dem stehen Bäume und da fährt man eben runter.
Zum Schutz der Sportler werden eben Netze gespannt, gut so.
Was man sich so drüber aufregen kann,, versteh ich nicht.

HeWa66
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Ganz

so kriminell darf man das nicht sehen.
Die Läuferinnen werden jahrelang auf diese Rennen vorbereitet, die wissen worauf Sie sich einlassen.
Trainieren das ganze Jahr auf die Saison hin, haben ein Team von Experten hinter sich und werden bestens betreut und versorgt.
Auch die Sicherheit auf den Rennstrecken werden permanent weiterentwickelt.
Leider wird immer ein Restrisiko bleiben, mit dem die RennläuferInnen leben. Das wird aber eben freiwillig in Kauf genommen, für die Liebe zum Sport.
Privates Schifahren ist in den letzten Jahren um ein vielfaches gefährlicher geworden.
Und verklagen kann man da auch niemanden, es ist hier keiner, der vorsätzlich jemanden gefährdet. Es ist eben ein Sport, der gewisse Gefahren mit sich bringt.