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Interview"Ein WM-Rennen ist im Normalfall ein ziemliches Gemetzel"

Vincent Kriechmayr über die Favoritenrolle im Super-G.

Vincent Kriechmayr © APA/EXPA/JOHANN GRODER
 

In Kitzbühel waren Sie vor der Abfahrt nicht wirklich zufrieden mit der Rolle des Favoriten, „der deppaten Fragen“ wegen. Wie dürfen wir Sie bei der WM bezeichnen?
VINCENT KRIECHMAYR: Ja, sicher bin ich der Favorit, wenn ich die zwei letzten Rennen gewonnen habe – no na net! Aber es bleibt trotzdem dabei: Ein Großereignis ist etwas Spezielles, mit eigenen Gesetzen. Hier schaut keiner darauf, was er erhalten oder verteidigen muss, ob die Startnummer wackelt. Bei einer WM gibt jeder 100 Prozent und will um Medaillen mitfahren. Das macht es im Normalfall zu einem ziemlichen Gemetzel. Man muss einfach das Herz in die Hand nehmen und das letzte Hemd riskieren.

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