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Jetzt fixGrünes Licht für Rennen in Kitzbühel und Schladming

Es kann losgehen: Die Hahnenkamm-Rennen in der kommenden Woche in Kitzbühel dürfen ausgetragen werden. Nach der Verlegung der Slaloms nach Flachau in dieser Woche wegen Corona-Fällen in Jochberg gab es nach Massentestungen grünes Licht.

ARCHIVBILD- FIS WC Kitzbuehel
Matthias Mayer und Co dürfen kommende Woche in Kitzbühel durchstarten © 
 

Kitzbühel atmet auf: die Hahnenkamm-Rennen von Freitag bis Sonntag werden stattfinden. Die Tiroler Landesregierung gab die Freigabe zur Durchführung, wie Tirols Landeshauptmann Günther Platter miteilte. Das Programm sieht am Freitag und Samstag jeweils eine Abfahrt und am Sonntag einen Super-G vor. Die schon für dieses Wochenende geplanten Slaloms hatten ja nach Auftreten von Corona-Fällen unter britischen Skilehreranwärtern im benachbarten Jochberg nach Flachau verlegt werden müssen.

"Es wurden auch Bevölkerungstests im Bezirk Kitzbühel gemacht, die keinen Verdacht auf weitere Fälle der Virus-Mutation gebracht haben. Derzeit liegt lediglich für eine Person dieser Verdacht vor, wo es aber keinen Zusammenhang mit dem britischen Cluster in Jochberg gibt. Aufgrund aller Vorsichtsmaßnahmen der Behörden, des Bevölkerungstests und seiner Ergebnisse, des hervorragenden Sicherheitskonzepts des Veranstalters und des Umstands, dass keine Zuschauer zugelassen sind, ist es mit gutem Gewissen vertretbar, dass die Hahnenkamm-Rennen kommendes Wochenende stattfinden", wird Platter in einer Aussendung zitiert.

"Es gibt keine Gefahrenlage"

Für ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel ist alles bestens: "Die Verlegung der Slaloms von Kitzbühel dieses Wochenende war für mich die einzig mögliche Entscheidung. Und wir sind froh, dass wir die Rennen austragen dürfen." Dafür gebe es mehrere Gründe: Die geringe Inzidenz in Tirol, "die mit unter 100 weit unter dem Schnitt liegt". Dazu sagte der Präsident: "Wir haben in unserer Blase in den letzten Wochen nicht einen einzigen Coronafall erzeugt. Wir sind sicher. Daher gibt es auch keinen Grund, das Rennen nicht stattfinden zu lassen, es gibt keine Gefahrenlage. Und den Verdacht in Jochberg, den konnten wir entkräften."

Wegen der "festgestellten 17 Virus-Mutationen bei den angeblichen Skilehrern aus England, die uns erschüttert haben", sei man den sehr vorsichten Weg der Sicherheit gegangen und haben die Wengen-Rengen nicht in Kitzbühel nachgetragen. "Es sind alle Vorsichtsmaßnahmen unternommen worden, weil die Gesundheit und Sicherheit im Vordergrund stehen", sagte Platter. Nach der Absage der Lauberhornrennen waren zunächst für dieses Wochenende in Kitzbühel zwei Slaloms geplant gewesen, die dann nach Flachau verlegt wurden.

Grünes Licht auch für Schladming

Der Internationale Skiverband (FIS) hat am Sonntag nach einer Schneekontrolle den Herren-Weltcup-Slalom am 26. Jänner in Schladming bestätigt. Das "Nightrace" auf dem Zielhang der Planai wird heuer zum 24. Mal stattfinden, wegen der Coronavirus-Pandemie aber erstmals ohne Zuschauer. Im Vorjahr gewann der Norweger Henrik Kristoffersen vor dem Franzosen Alexis Pinturault und dem Schweizer Daniel Yule.

Kommentare (2)
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helmutmayr
6
4
Lesenswert?

Den

SCHEISS BRAUCHT KEINER !!!!!

mkog
6
4
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Wozu??

Derzeit sind Schirennen so notwendig wie ein Kropf