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Bei Erdrutsch verschüttetHenrik Kristoffersen trauert um langjährigen Wegbegleiter

Kurz vor dem Slalom in Zagreb erhielt Henrik Kristoffersen eine traurige Nachricht: Eines der sieben Todesopfer bei dem Erdrutsch in Gjerderum war sein langjähriger Weggefährte in IT-Fragen, Erik Grønolen.

ALPINE SKIING - FIS WC Madonna di Campiglio
Henrik Kristoffersen verlor beim © GEPA pictures
 

Das neue Jahr begann für Henrik Kristoffersen mit einem echten Schock. Denn eines der sieben Todesopfer des Erdrutsches in Ask/Gjerdrum, südlich von Oslo, war ein langjähriger Weggefährte des Norwegers, der vor Weihnachten mit dem Sieg in Madonna di Campiglio wieder auf die Siegerstraße zurückgekehrt war. Doch dann stellte sich heraus, dass eines der fünf identifizierten Opfer des Unglücks am 30. Dezember Erik Grønolen ist - und der IT-Unternehmer war in Sportkreisen alles andere als unbekannt.

Denn der Unternehmer war mit seiner Firma Dunderverk nicht nur mit Kristoffersen, dessen Homepage er etwa designt hat, sondern auch mit Aksel Lund Svindal oder dem kommenden Tennisstar Casper Ruud oder Rallyepilot Andreas Mikkelsen in Geschäftsbeziehungen. „In erster Linie ist es unglaublich traurig für alle, die davon betroffen sind, und insbesondere für diejenigen, deren Angehörige vermisst werden oder gestorben sind. Meine Gedanken sind bei ihnen", sagte Kristoffersen dazu bei einer Pressekonferenz. Grønolens Haus habe sich bei dem Erdrutsch mehrere hundert Meter bewegt, ein Mitbewohner und sein Hund "Milli" hätten das Unglück jedoch überlebt, meldete das norwegische Fernsehen NRK.

"Es ist nicht die einfachste Sache, über das zu sprechen", führte Kristoffersen weiter aus. "Mir lief es kalt über den Rücken, weil ich zunächst die Nachrichten nicht verfolgt habe - und dann rief mein Vater an und teilte mir mit, dass Erik einer der Vermissten sei", sagte Kristoffersen. Und: "Ich bin aus dieser Gegend rund um Gjerdrum, habe viel Zeit dort verbracht. Es ist einfach unendlich traurig."

Ruud kondoliert via Instagram

Ruud gab sein Statement via Instagram ab: "Wir haben eine fantastische Person und einen fantastischen Mitbürger verloren. Ich habe einen Freund, Kollegen und einen wichtigen Unterstützer in meinem Team verloren", schrieb der 22-Jährige. "Du bist viel zu früh von uns gegangen. Worte können nicht ausdrücken, wie sehr du von allen vermisst wirst, die dich kannten." Nach dem Unglück mussten rund 1200 Personen aus der Krisenregion aus ihren Häusern evakuiert werden.

 

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