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SkiweltcupBestzeit für Suter, ÖSV-Läuferinnen in Lauerstellung

Im einzigen Training für die Damen-Abfahrt in Garmisch fuhr die Schweizerin Corinne Suter die Bestzeit heraus. Österreicherinnen hielten sich noch zurück.

Nicole Schmidhofer hielt sich im unteren Abschnitt zurück © GEPA pictures
 

Im einzigen Training für die Weltcup-Abfahrt der alpinen Ski-Damen am Samstag (11.30 Uhr, live in ORF 1) in Garmisch-Partenkirchen hat die Schweizerin Corinne Suter Bestzeit aufgestellt. 0,19 Sekunden dahinter landete Lokalmatadorin Viktoria Rebensburg aus Deutschland, es folgte die Italienerin Federica Brignone (0,34). Beste Österreicherin war (mit Torfehler) Nina Ortlieb als Sechste (1,18).

Nach zu beseitigenden Sturmschäden war die Kandahar am Donnerstag noch nicht trainingsbereit, weshalb sich die Damen mit einem Testlauf am Freitag zufriedengeben mussten. Ortlieb kam bereits recht gut zurecht. "Das war phasenweise gutes Skifahren. Der Untergrund ist etwas wechselhaft, aber der untere Teil der Piste ist sehr gut, total rennwürdig", sagte die Vorarlbergerin, die auf eine Steigerung im Rennen hofft.

Auf Rang neun kam Elisabeth Reisinger. "Das passt sehr gut. Da es nur ein Training gibt, musste ich mir ein paar taktische Sachen anschauen, ich bin bereit für morgen." Tamara Tippler wurde Zehnte, Nicole Schmiedhofer 13. Ramona Siebenhofer wird erst kurzfristig über einen Start am Samstag entscheiden. Wie das Gros der ÖSV-Speedläuferinnen war auch sie in den vergangenen Wochen an einem grippalen Infekt erkrankt, ihr geht es aktuell noch am schlechtesten. Die Abfahrt bestreiten wird indes Anna Veith ("Ich erwarte mir nichts"), allerdings nur als Training für den Super-G am Sonntag.

Glück für Puchner

Mirjam Puchner hatte Glück, als sie einmal spektakulär am Netz entlangrutschte und zu Sturz kam. "Der Kopf tut jetzt nicht mehr weh, aber das Genick werde ich spüren", sagte die Salzburgerin im Ziel. Da sie nicht weit gekommen sei und so kein wirkliches Training gehabt habe, heiße es nun am Samstag, "das Herz in die Hand zu nehmen".

Das Training war nach einem Sturz der Schweizerin Nathalie Gröbli länger unterbrochen, sie wurde mit dem Rettungsschlitten abtransportiert und mit dem Helikopter zu Untersuchungen geflogen. Die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin ist nach dem Tod ihres Vaters in Garmisch-Partenkirchen nicht am Start.

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