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RTL Beaver CreekÜberraschung in Colorado: US-Boy Ford in Führung

Das ist durchaus überraschend: Beim Riesentorlauf in Beaver Creek führt nach dem ersten Lauf keiner der großen Namen, sondern der US-Amerikaner Tommy Ford - mit Nestvold-Haugen und Kristoffersen lauern dahinter zwei Norweger.

ALPINE SKIING - FIS WC Beaver Creek
Tommy Ford fuhr sensationell zur Bestzeit im ersten Lauf von Beaver Creek. © GEPA pictures
 

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In Beaver Creek herrschte so richtig Stimmung, es brodelte trotz des starken Schneefalls. Kein Wunder: Denn der US-Amerikaner Tommy Ford fuhr im ersten Lauf des Riesentorlaufs in Beaver Creek sensationell zur Bestzeit. Der 30-Jährige, der erst zum Auftakt in Sölden mit Platz vier sein bestes Weltcupergebnis herausgefahren hatte, fuhr in 1:16,40 Minuten Bestzeit vor den Norwegern Leif-Kristian Nestvold-Haugen und Henrik Kristoffersen. Die Österreicher? Roland Leitinger ist auf Rang 18. der beste Österreicher vor Marco Schwarz.

Dabei wurde der erste Lauf bei schwierigen Bedingungen, es schneite den Tag über und auch zu Beginn des Rennens stark, ein wenig zum Ausscheidungsrennen. Alexis Pinturault etwa verschnitt schon nach wenigen Sekunden und verlor dann 1,96 Sekunden auf Ford. Super-G-Sieger Marco Odermatt (SUI) schied ebenso aus wie Vorjahressieger Stefan Luitz. Der Deutsche hatte ja nach dem Erfolg im Vorjahr lange um den Sieg kämpfen müssen, war zunächst wegen der Verwendung von Sauerstoff am Start disqualifiziert worden, diese Disqualifikation wurde später aber zurückgenommen.

Und so ist der 30-jährige Ford drauf und dran, erstmals in seiner Karriere auf ein Weltcup-Podest zu fahren - auch wenn die Norweger lauern. Nicht zu vergessen: Auch Ted Ligety, fünfmaliger Sieger in Beaver Creek, fuhr auf Rang vier, 0,61 Sekunden hinter Ford. Die US-Amerikaner freuen sich auf Durchgang zwei.

Die Österreicher weniger: Zwar schaffte es neben Leitinger und Schwarz auch Matthias Mayer (23.) in den zweiten Lauf, auch Dominik Raschner wiird erstmals im zweiten Lauf dabei sein. Für Daniel Meier, Johannes Strolz und Magnus Walch reichte es aber nicht.

 

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